Menzelstraße, Kassel
Menzelstraße, 34121 Kassel, Germany
Ausstellungshalle KhK | Rundgang & Veranstaltungen
Die Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel ist ein junger, aber bereits prägender Ort für Kunst, Lehre und öffentliche Präsentation in Kassel. Seit Anfang 2022 steht sie im Innenhof des Nordbaus an der Menzelstraße und erweitert den Hochschulcampus um einen Raum, der bewusst nicht wie ein klassischer Ausstellungsbetrieb funktioniert, sondern als flexible Bühne für studentische und interdisziplinäre Projekte gedacht ist. Auf 450 Quadratmetern Nutzfläche entstehen hier Ausstellungen, Screenings, Lesungen und Performances, die nicht nur innerhalb der Hochschule Wirkung entfalten, sondern auch ein breites Publikum ansprechen. Die Halle schließt damit an die Idee eines offenen Kunstorts an, der Produktion, Präsentation und Diskussion miteinander verbindet. Schon in der offiziellen Beschreibung wird sie als Kommunikationsort und experimenteller Raum für künstlerische, gestalterische und kuratorische Praxis verstanden. Zugleich profitiert sie von der besonderen Lage in einem denkmalgeschützten Hochschulensemble und von der engen Verbindung zum Rundgang, der jedes Jahr zu den wichtigsten Ereignissen der KhK gehört. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
KhK Rundgang und Veranstaltungen: warum die Halle im Jahreslauf so wichtig ist
Wer nach dem KhK Rundgang oder nach KhK Veranstaltungen sucht, landet sehr schnell bei der Ausstellungshalle, denn sie ist ein zentraler Ort für die jährliche Abschlusspräsentation der Kunsthochschule Kassel. Der Rundgang ist seit vielen Jahren eine Institution an der Hochschule und findet laut Stadt Kassel zum Ende des Sommersemesters statt. Werkstätten, Ateliers, Studios und die Ausstellungshalle öffnen dann ihre Türen, sodass Besucherinnen und Besucher die Hochschule als Ort der Begegnung, des Austauschs und des Diskurses erleben können. Im Jahr 2025 fand der Rundgang vom 24. bis 27. Juli unter dem Motto eXtase statt. Die offiziellen Hinweise beschrieben ihn als kostenfreies Format ohne vorherige Anmeldung; gezeigt wurden Arbeiten aus Malerei, Skulptur, Performance, Design, Film, Sound und digitalen Medien. Für die Sichtbarkeit der Hochschule ist das besonders wertvoll, weil sich hier nicht nur fertige Werke, sondern auch Prozesse und Arbeitsweisen nachvollziehen lassen. Genau diese Mischung macht den Unterschied zwischen einem üblichen Ausstellungsraum und einem lebendigen Hochschulort aus. Wer also nach aktuellem Programm, Rundgang, offenen Türen oder Präsentationen sucht, sollte die Ausstellungshalle als festen Ankerpunkt im Blick behalten. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Der Rundgang ist außerdem mehr als eine interne Hochschau. Die Stadt Kassel beschreibt ihn als wiederkehrende Veranstaltung, die Studierende, Lehrende und Gäste zusammenbringt. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der Feedback, Öffentlichkeit und künstlerische Qualität unmittelbar aufeinandertreffen. Besonders relevant ist dabei, dass die Ausstellungshalle nicht isoliert gedacht ist, sondern Teil eines größeren Campusgefüges. Sie ergänzt die Werkstätten und Studios der Studiengänge Bildende Kunst, Produktdesign, Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft und Visuelle Kommunikation. So können sehr unterschiedliche Formate parallel laufen: ein Filmprogramm im einen Bereich, eine Rauminstallation im anderen, Gespräche mit Lehrenden oder interaktive Medienarbeiten an anderer Stelle. Für Suchanfragen rund um khk veranstaltungen ist deshalb wichtig zu verstehen, dass es hier nicht um ein starres Eventhaus geht, sondern um einen flexiblen Ort, an dem sich das Programm je nach Semester, Projekt und Beteiligten verändert. Gerade diese Offenheit macht die Halle für das Publikum so interessant, weil man bei jedem Besuch neue Arbeitsweisen und künstlerische Ansätze kennenlernen kann. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Architektur, Raumkonzept und 450 Quadratmeter Nutzfläche
Die architektonische Geschichte der Ausstellungshalle ist eng mit dem Bestand der Kunsthochschule Kassel verbunden. Laut offizieller Hochschulbeschreibung steht das Gebäude im Innenhof des Nordbaus, und bereits der Architekt des Hochschulensembles, Paul Friedrich Posenenske, hatte dort einen Bau vorgesehen. Realisiert wurde die heutige Halle von Innauer Matt Architekten ZT GmbH, die sich zwar auf diesen historischen Entwurf bezogen, ihn aber eigenständig interpretierten. Genau diese Verbindung aus historischem Bezug und zeitgenössischer Umsetzung ist ein wesentlicher Teil der besonderen Wirkung des Hauses. Die eingeschossige Halle umfasst 450 Quadratmeter Nutzfläche und wurde so geplant, dass sie sich unterschiedlichen Nutzungen anpassen kann. Verschiebbare Trennwände erlauben eine variable Einteilung des Innenraums, sodass große zusammenhängende Präsentationen ebenso möglich sind wie kleinere, konzentrierte Setups. Die Innenflächen bestehen aus naturbelassenem Fichtenholz, darüber liegen im oberen Bereich speziell gefertigte Lichtlinsen, die für eine angenehme Lichtstimmung sorgen. Das Ergebnis ist kein neutraler White Cube im klassischen Sinn, sondern ein Raum mit klarer materieller Präsenz, der dennoch große Offenheit für sehr unterschiedliche künstlerische Formen bietet. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2022/05/06/neue-ausstellungshalle-der-kunsthochschule-eingeweiht.html?cHash=18f54df6472f16db3973a11c82f0fddf))
Auch die Entstehung des Baus zeigt, dass die Halle nicht zufällig entstanden ist, sondern Teil einer langfristigen Entwicklungsstrategie der Hochschule war. Die Einweihung wurde im Mai 2022 gefeiert; zuvor mussten für studentische Projekte und Ausstellungen häufig externe Räume organisiert und angemietet werden. Mit dem neuen Bau gewann die teilautonome Kunsthochschule damit deutlich mehr Unabhängigkeit, wie die Universität Kassel in ihrer Pressemitteilung hervorhob. Finanziert wurde das Projekt mit rund vier Millionen Euro aus dem Hochschulpakt 2020; als Bauherrin trat das Land Hessen auf, vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Abstimmung mit dem Finanzministerium und umgesetzt über die Universität Kassel. Später erhielt die Halle auch architektonische Anerkennung: 2023 wurde sie im Rahmen des BDA-Wettbewerbs mit der Simon-Louis-du-Ry-Plakette für „Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ bedacht. Für Besucherinnen und Besucher ist das nicht nur ein Prestigehinweis, sondern auch ein Zeichen dafür, dass hier Funktion, Gestaltung und kulturelle Aufgabe überzeugend zusammenkommen. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2022/05/06/neue-ausstellungshalle-der-kunsthochschule-eingeweiht.html?cHash=18f54df6472f16db3973a11c82f0fddf))
Anfahrt zur Menzelstraße 13–15: so erreichen Sie die Ausstellungshalle KhK
Die offizielle Adresse der Kunsthochschule Kassel lautet Menzelstraße 13–15, 34121 Kassel. Für die Anreise empfiehlt die Hochschule vor allem den öffentlichen Nahverkehr, das Fahrrad und – je nach Herkunft – Fernbus oder Bahn. Wer mit dem Zug anreist, kommt über Kassel-Wilhelmshöhe am bequemsten weiter. Von dort soll man die Tramlinie 3 in Richtung Ihringshäuser Straße bis Kassel Rathaus nehmen und dort in die Tramlinie 5 in Richtung Baunatal umsteigen; Ziel ist die Haltestelle Heinrich-Heine-Straße/Universität. Von dort sind es laut offizieller Standortbeschreibung etwa fünf Minuten zu Fuß in Richtung Auepark bis zur Menzelstraße. Diese Wegführung ist für Besucherinnen und Besucher besonders praktisch, weil sie ohne komplizierte Umwege funktioniert und klar ausgeschilderte Hochschulstandorte verbindet. Gerade für Veranstaltungen mit vielen Gästen, wie den Rundgang oder größere Ausstellungen, ist die gute ÖPNV-Anbindung ein wichtiges Argument. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/service/anfahrt.html))
Auch für Fernbusreisende gibt es eine klare Orientierung: Die Hochschule nennt den Busbahnhof Wilhelmshöhe und den P+R-Parkplatz Kassel-Ost als Haltepunkte für Fernbusse. Wer lieber mit dem Fahrrad kommt, findet vor dem Südbau der Kunsthochschule an der Menzelstraße 15 eine nextbike-Abgabestation. Für Studierende der Universität Kassel sind die ersten 60 Minuten dort kostenlos. Diese Informationen sind nicht nur praktisch, sondern auch ein gutes Signal dafür, wie der Standort gedacht ist: offen, urban und möglichst niederschwellig erreichbar. Dass die Hochschule auf ihrer Anfahrtsseite keine eigene Parkgarage oder einen speziellen Besucherparkplatz für die Ausstellungshalle hervorhebt, ist ebenfalls relevant. Für die Planung bedeutet das: Am entspanntesten ist die Anreise mit Tram, Bahn oder Fahrrad. Wer mit dem Auto kommen möchte, sollte deshalb vorab prüfen, wie sich die Parksituation im Umfeld der Menzelstraße entwickelt und ob ein Besuch mit dem öffentlichen Verkehr nicht die bequemere Lösung ist. Für ein Kulturziel wie die Ausstellungshalle KhK ist diese Kombination aus Campuslage und guter ÖPNV-Anbindung ein klarer Pluspunkt. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/service/anfahrt.html))
Öffnungszeiten, Eintritt und praktische Planung für den Besuch
Die Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel ist ein projektbezogener Raum, deshalb werden Öffnungszeiten und Zugänglichkeit je nach Veranstaltung separat veröffentlicht. Das ist auch sinnvoll, weil die Formate sehr unterschiedlich sein können. Beim Rundgang 2025 waren die Türen beispielsweise von Donnerstag bis Sonntag geöffnet, mit klar benannten Tageszeiten für den Besuch. Bei der Ausstellung FLUID in der Halle galten wiederum andere Zeiten, nämlich Dienstag bis Donnerstag sowie Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 19 Uhr. Beide Beispiele zeigen, dass Besucherinnen und Besucher nicht mit starren Museumszeiten rechnen sollten, sondern die aktuellen Hinweise der Hochschule prüfen müssen. Genau darin liegt aber auch der Reiz: Die Halle passt sich dem jeweiligen Projekt an und kann dadurch sehr unterschiedliche Publikumsströme und Nutzungssituationen aufnehmen. Besonders attraktiv ist, dass die offiziellen Beispiele frei zugänglich waren und kein Eintritt verlangt wurde. Das macht die Ausstellungshalle zu einem niederschwelligen Ort, an dem Kunst, Forschung und Öffentlichkeit zusammenfinden können. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Für die Planung eines Besuchs lohnt es sich deshalb, immer zuerst die jeweilige Veranstaltung zu prüfen: Wann startet die Eröffnung? Gibt es Führungen? Wie lange ist die Schau geöffnet? Ist der Eintritt frei oder wird eine Anmeldung empfohlen? Bei FLUID wurde etwa auf Führungen über Eventbrite hingewiesen, während der Rundgang 2025 ausdrücklich ohne Anmeldung besucht werden konnte. Diese Unterschiede sind typisch für eine Hochschulhalle, die nicht nur als Ausstellungsort, sondern auch als Lern- und Experimentierraum funktioniert. Wer in Kassel gezielt nach ausstellungshalle kassel, eintritt frei oder öffnungszeiten sucht, sollte also immer den Kontext mitdenken: Es geht hier um wechselnde Semesterprojekte, Kooperationen und öffentliche Präsentationen, nicht um ein dauerhaft gleichbleibendes Regelprogramm. Praktisch ist außerdem, dass die Halle in einem Hochschulensemble liegt, das selbst gut erschlossen ist. Dadurch lässt sich ein Besuch problemlos mit weiteren Stationen auf dem Campus verbinden, etwa einem Werkstattbesuch, einem Rundgang über das Hochschulgelände oder einem Blick in andere Ausstellungsorte der Stadt. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Ausstellungen, Screenings, Lesungen und interdisziplinäre Praxis
Die offizielle Selbstbeschreibung der Ausstellungshalle macht klar, dass es hier nicht nur um klassische Hängung geht. Die Kunsthochschule Kassel nennt ausdrücklich Ausstellungen, Screenings, Lesungen und Performances als Formate, die in der Halle entwickelt und gezeigt werden können. Zugleich ist der Raum als Ort angelegt, an dem die fünf Studiengänge der Hochschule interdisziplinär zusammenarbeiten können. Das ist für die Identität der KhK besonders wichtig, weil die Hochschule wissenschaftliche, künstlerische und kunstpädagogische Bereiche unter einem Dach vereint und ihre Werkstätten sowie Studienstrukturen traditionell stark vernetzt. Die Halle schafft dafür eine sichtbare öffentliche Bühne. Dadurch wird sichtbar, was sonst oft im Atelier oder in der Werkstatt verborgen bleibt: Recherche, Materialtests, klangliche Experimente, Videoarbeiten, Textformate oder kuratorische Entscheidungen. Gerade für Suchanfragen mit Bezug auf khk veranstaltungen ist das ein Kernaspekt, denn der Veranstaltungsbegriff ist hier sehr weit gefasst und reicht weit über klassische Vernissagen hinaus. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
Ein gutes Beispiel dafür ist die Ausstellung FLUID aus dem Frühjahr 2025. Die offizielle Ankündigung beschreibt sie als ein Projekt an der Schnittstelle von Kunst, Design, Medien und Künstlicher Intelligenz mit mehr als zwanzig Arbeiten von Studierenden, Lehrenden und Gästen verschiedener Hochschulen, darunter die Kunsthochschule Kassel, die Städelschule Frankfurt, die HfG Offenbach und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Genannt werden auch Gruppen und Künstler wie Crosslucid und Michael Wallinger. Inhaltlich bewegt sich die Schau zwischen digitalen Bildwelten, Klang, Rauminstallationen und experimentellen Medien. Für die Ausstellungshalle ist so ein Format ideal, weil ihre flexible Raumstruktur mit verschiebbaren Trennwänden genau diese offene, prozessorientierte Präsentationsform unterstützt. Eine weitere Ausstellung stellte die Arbeit der Studienwerkstattleiter*innen in den Mittelpunkt und zeigte Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur, Installation und Video. Solche Projekte sind wichtig, weil sie die Hochschule nicht nur als Ausbildungsort, sondern als lebendigen Produktionsort sichtbar machen, in dem auch die technischen und kuratorischen Teams eine künstlerische Stimme haben. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/veranstaltungen/ausstellung-fluid-medien-ai-kunst-und-design.html?utm_source=openai))
Für Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch ein abwechslungsreiches Programm, das sich nicht auf ein einziges Genre festlegen lässt. Wer in die Ausstellungshalle kommt, kann mit einer Soundarbeit konfrontiert werden, im nächsten Moment eine Rauminstallation erleben oder einer Gesprächs- und Lesesituation folgen. Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern Teil der Hochschulkultur. Die Halle fungiert als Kommunikationsort, an dem die Grenzen zwischen Produktion und Präsentation, Forschung und Ausstellung, Studium und Öffentlichkeit bewusst durchlässig werden. Das macht sie für Kunstinteressierte ebenso spannend wie für Menschen, die die Hochschule zunächst als Ort des Lernens kennenlernen möchten. Wer also nach einer Location sucht, die nicht nur Ergebnisse zeigt, sondern Prozesse verständlich macht, findet in der KhK-Ausstellungshalle einen sehr geeigneten Ort. Gerade in einer Stadt wie Kassel, die durch documenta, Kunstinstitutionen und Hochschulkultur geprägt ist, fügt sich die Halle überzeugend in das kulturelle Umfeld ein und bereichert es zugleich um eine eigenständige, junge und experimentelle Stimme. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
Geschichte, Bedeutung und Auszeichnungen der Ausstellungshalle KhK
Die Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel ist nicht einfach nur ein neuer Bau, sondern ein Projekt mit klarem kulturpolitischem und hochschulstrategischem Hintergrund. Vor ihrer Eröffnung war die Hochschule bei Ausstellungen und studentischen Projekten häufig darauf angewiesen, externe Räume anzumieten. Mit der Einweihung am 6. Mai 2022 endete diese Praxis, und die Kunsthochschule gewann deutlich mehr Unabhängigkeit für die Präsentation eigener Arbeiten. Die damaligen Aussagen aus Universität und Landespolitik betonten nicht nur die architektonische Qualität, sondern auch die Bedeutung für Lehre, Forschung und künstlerische Präsentation. Die Halle fügt sich in das denkmalgeschützte Ensemble der ehemaligen Werkkunstschule ein und verbindet damit historische Kontinuität mit zeitgenössischer Nutzung. Für die Kunsthochschule ist das deshalb so wichtig, weil sie als eine der wenigen international ausgerichteten Kunsthochschulen in Deutschland wissenschaftliche, künstlerische und kunstpädagogische Studiengänge zusammenführt und damit auf ein enges Zusammenspiel von Praxis und Theorie angewiesen ist. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2022/05/06/neue-ausstellungshalle-der-kunsthochschule-eingeweiht.html?cHash=18f54df6472f16db3973a11c82f0fddf))
Architektonisch und kulturgeschichtlich ist der Bezug zu Paul Friedrich Posenenske besonders interessant. Er hatte für den Ort bereits einen Bau vorgesehen; die heutige Lösung nimmt diese Idee auf, ohne sie zu kopieren. Genau darin liegt die Qualität des Projekts: Die Halle respektiert den Bestand, bleibt aber eindeutig zeitgenössisch. Dass sie 2023 mit der Simon-Louis-du-Ry-Plakette für „Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ geehrt wurde, bestätigt diese Haltung auch außerhalb des Hochschulkontexts. Hinzu kommt, dass die Halle laut Hochschulwebsite als Ort für Ausstellungen, Screenings, Lesungen und Performances von Studierenden gedacht ist und zugleich die Zusammenarbeit zwischen den Studiengängen fördert. Aus Sicht von Suchenden, die sich für ausstellungshalle kunsthochschule kassel interessieren, ist genau das die wichtigste Erkenntnis: Dieser Ort ist nicht bloß ein zusätzlicher Raum auf dem Campus, sondern ein Symbol für die Öffnung der Kunsthochschule nach außen. Wer die Halle besucht, erlebt deshalb nicht nur eine Ausstellung, sondern ein Stück Hochschule in Bewegung. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2023/03/20/ausstellungshalle-erhaelt-plakette-fuer-ausgezeichnete-architektur-in-hessen.html?cHash=cc351552064c27b7f3d0a44fda2a9aac))
Auch für die Außenwirkung der Hochschule ist die Ausstellungshalle bedeutsam. Sie verbessert die öffentliche Sichtbarkeit der künstlerischen Arbeit, weil sie Projekte unmittelbar zugänglich macht und nicht erst über externe Institutionen vermittelt. Gleichzeitig stützt sie eine Arbeitsweise, die in Kassel schon lange verankert ist: experimentell, interdisziplinär und offen für Kooperationen. Die Halle ist damit auch ein Ort, an dem sich die Zukunft der Kunsthochschule räumlich konkretisiert. Besucherinnen und Besucher, die sich vorab informieren, werden feststellen, dass die Location zwar als Halle bezeichnet wird, im Alltag aber eher wie ein vielseitiger Campusraum funktioniert. Genau diese Vielseitigkeit macht ihren Reiz aus. Wer also nach einem Ort sucht, der Architektur, aktuelle Kunst, studentische Experimente und öffentliche Veranstaltungen in sich vereint, findet in der Ausstellungshalle KhK eine der spannendsten Adressen in Kassel. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
Quellen:
- Kunsthochschule Kassel – Ausstellungshalle
- Kunsthochschule Kassel – Anfahrt
- Stadt Kassel – Rundgang an der Kunsthochschule
- Universität Kassel – Neue Ausstellungshalle der Kunsthochschule eingeweiht
- Universität Kassel – Ausstellungshalle erhält Plakette für „Ausgezeichnete Architektur in Hessen“
- Kunsthochschule Kassel – FLUID: Between Realities
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Ausstellungshalle KhK | Rundgang & Veranstaltungen
Die Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel ist ein junger, aber bereits prägender Ort für Kunst, Lehre und öffentliche Präsentation in Kassel. Seit Anfang 2022 steht sie im Innenhof des Nordbaus an der Menzelstraße und erweitert den Hochschulcampus um einen Raum, der bewusst nicht wie ein klassischer Ausstellungsbetrieb funktioniert, sondern als flexible Bühne für studentische und interdisziplinäre Projekte gedacht ist. Auf 450 Quadratmetern Nutzfläche entstehen hier Ausstellungen, Screenings, Lesungen und Performances, die nicht nur innerhalb der Hochschule Wirkung entfalten, sondern auch ein breites Publikum ansprechen. Die Halle schließt damit an die Idee eines offenen Kunstorts an, der Produktion, Präsentation und Diskussion miteinander verbindet. Schon in der offiziellen Beschreibung wird sie als Kommunikationsort und experimenteller Raum für künstlerische, gestalterische und kuratorische Praxis verstanden. Zugleich profitiert sie von der besonderen Lage in einem denkmalgeschützten Hochschulensemble und von der engen Verbindung zum Rundgang, der jedes Jahr zu den wichtigsten Ereignissen der KhK gehört. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
KhK Rundgang und Veranstaltungen: warum die Halle im Jahreslauf so wichtig ist
Wer nach dem KhK Rundgang oder nach KhK Veranstaltungen sucht, landet sehr schnell bei der Ausstellungshalle, denn sie ist ein zentraler Ort für die jährliche Abschlusspräsentation der Kunsthochschule Kassel. Der Rundgang ist seit vielen Jahren eine Institution an der Hochschule und findet laut Stadt Kassel zum Ende des Sommersemesters statt. Werkstätten, Ateliers, Studios und die Ausstellungshalle öffnen dann ihre Türen, sodass Besucherinnen und Besucher die Hochschule als Ort der Begegnung, des Austauschs und des Diskurses erleben können. Im Jahr 2025 fand der Rundgang vom 24. bis 27. Juli unter dem Motto eXtase statt. Die offiziellen Hinweise beschrieben ihn als kostenfreies Format ohne vorherige Anmeldung; gezeigt wurden Arbeiten aus Malerei, Skulptur, Performance, Design, Film, Sound und digitalen Medien. Für die Sichtbarkeit der Hochschule ist das besonders wertvoll, weil sich hier nicht nur fertige Werke, sondern auch Prozesse und Arbeitsweisen nachvollziehen lassen. Genau diese Mischung macht den Unterschied zwischen einem üblichen Ausstellungsraum und einem lebendigen Hochschulort aus. Wer also nach aktuellem Programm, Rundgang, offenen Türen oder Präsentationen sucht, sollte die Ausstellungshalle als festen Ankerpunkt im Blick behalten. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Der Rundgang ist außerdem mehr als eine interne Hochschau. Die Stadt Kassel beschreibt ihn als wiederkehrende Veranstaltung, die Studierende, Lehrende und Gäste zusammenbringt. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der Feedback, Öffentlichkeit und künstlerische Qualität unmittelbar aufeinandertreffen. Besonders relevant ist dabei, dass die Ausstellungshalle nicht isoliert gedacht ist, sondern Teil eines größeren Campusgefüges. Sie ergänzt die Werkstätten und Studios der Studiengänge Bildende Kunst, Produktdesign, Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft und Visuelle Kommunikation. So können sehr unterschiedliche Formate parallel laufen: ein Filmprogramm im einen Bereich, eine Rauminstallation im anderen, Gespräche mit Lehrenden oder interaktive Medienarbeiten an anderer Stelle. Für Suchanfragen rund um khk veranstaltungen ist deshalb wichtig zu verstehen, dass es hier nicht um ein starres Eventhaus geht, sondern um einen flexiblen Ort, an dem sich das Programm je nach Semester, Projekt und Beteiligten verändert. Gerade diese Offenheit macht die Halle für das Publikum so interessant, weil man bei jedem Besuch neue Arbeitsweisen und künstlerische Ansätze kennenlernen kann. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Architektur, Raumkonzept und 450 Quadratmeter Nutzfläche
Die architektonische Geschichte der Ausstellungshalle ist eng mit dem Bestand der Kunsthochschule Kassel verbunden. Laut offizieller Hochschulbeschreibung steht das Gebäude im Innenhof des Nordbaus, und bereits der Architekt des Hochschulensembles, Paul Friedrich Posenenske, hatte dort einen Bau vorgesehen. Realisiert wurde die heutige Halle von Innauer Matt Architekten ZT GmbH, die sich zwar auf diesen historischen Entwurf bezogen, ihn aber eigenständig interpretierten. Genau diese Verbindung aus historischem Bezug und zeitgenössischer Umsetzung ist ein wesentlicher Teil der besonderen Wirkung des Hauses. Die eingeschossige Halle umfasst 450 Quadratmeter Nutzfläche und wurde so geplant, dass sie sich unterschiedlichen Nutzungen anpassen kann. Verschiebbare Trennwände erlauben eine variable Einteilung des Innenraums, sodass große zusammenhängende Präsentationen ebenso möglich sind wie kleinere, konzentrierte Setups. Die Innenflächen bestehen aus naturbelassenem Fichtenholz, darüber liegen im oberen Bereich speziell gefertigte Lichtlinsen, die für eine angenehme Lichtstimmung sorgen. Das Ergebnis ist kein neutraler White Cube im klassischen Sinn, sondern ein Raum mit klarer materieller Präsenz, der dennoch große Offenheit für sehr unterschiedliche künstlerische Formen bietet. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2022/05/06/neue-ausstellungshalle-der-kunsthochschule-eingeweiht.html?cHash=18f54df6472f16db3973a11c82f0fddf))
Auch die Entstehung des Baus zeigt, dass die Halle nicht zufällig entstanden ist, sondern Teil einer langfristigen Entwicklungsstrategie der Hochschule war. Die Einweihung wurde im Mai 2022 gefeiert; zuvor mussten für studentische Projekte und Ausstellungen häufig externe Räume organisiert und angemietet werden. Mit dem neuen Bau gewann die teilautonome Kunsthochschule damit deutlich mehr Unabhängigkeit, wie die Universität Kassel in ihrer Pressemitteilung hervorhob. Finanziert wurde das Projekt mit rund vier Millionen Euro aus dem Hochschulpakt 2020; als Bauherrin trat das Land Hessen auf, vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Abstimmung mit dem Finanzministerium und umgesetzt über die Universität Kassel. Später erhielt die Halle auch architektonische Anerkennung: 2023 wurde sie im Rahmen des BDA-Wettbewerbs mit der Simon-Louis-du-Ry-Plakette für „Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ bedacht. Für Besucherinnen und Besucher ist das nicht nur ein Prestigehinweis, sondern auch ein Zeichen dafür, dass hier Funktion, Gestaltung und kulturelle Aufgabe überzeugend zusammenkommen. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2022/05/06/neue-ausstellungshalle-der-kunsthochschule-eingeweiht.html?cHash=18f54df6472f16db3973a11c82f0fddf))
Anfahrt zur Menzelstraße 13–15: so erreichen Sie die Ausstellungshalle KhK
Die offizielle Adresse der Kunsthochschule Kassel lautet Menzelstraße 13–15, 34121 Kassel. Für die Anreise empfiehlt die Hochschule vor allem den öffentlichen Nahverkehr, das Fahrrad und – je nach Herkunft – Fernbus oder Bahn. Wer mit dem Zug anreist, kommt über Kassel-Wilhelmshöhe am bequemsten weiter. Von dort soll man die Tramlinie 3 in Richtung Ihringshäuser Straße bis Kassel Rathaus nehmen und dort in die Tramlinie 5 in Richtung Baunatal umsteigen; Ziel ist die Haltestelle Heinrich-Heine-Straße/Universität. Von dort sind es laut offizieller Standortbeschreibung etwa fünf Minuten zu Fuß in Richtung Auepark bis zur Menzelstraße. Diese Wegführung ist für Besucherinnen und Besucher besonders praktisch, weil sie ohne komplizierte Umwege funktioniert und klar ausgeschilderte Hochschulstandorte verbindet. Gerade für Veranstaltungen mit vielen Gästen, wie den Rundgang oder größere Ausstellungen, ist die gute ÖPNV-Anbindung ein wichtiges Argument. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/service/anfahrt.html))
Auch für Fernbusreisende gibt es eine klare Orientierung: Die Hochschule nennt den Busbahnhof Wilhelmshöhe und den P+R-Parkplatz Kassel-Ost als Haltepunkte für Fernbusse. Wer lieber mit dem Fahrrad kommt, findet vor dem Südbau der Kunsthochschule an der Menzelstraße 15 eine nextbike-Abgabestation. Für Studierende der Universität Kassel sind die ersten 60 Minuten dort kostenlos. Diese Informationen sind nicht nur praktisch, sondern auch ein gutes Signal dafür, wie der Standort gedacht ist: offen, urban und möglichst niederschwellig erreichbar. Dass die Hochschule auf ihrer Anfahrtsseite keine eigene Parkgarage oder einen speziellen Besucherparkplatz für die Ausstellungshalle hervorhebt, ist ebenfalls relevant. Für die Planung bedeutet das: Am entspanntesten ist die Anreise mit Tram, Bahn oder Fahrrad. Wer mit dem Auto kommen möchte, sollte deshalb vorab prüfen, wie sich die Parksituation im Umfeld der Menzelstraße entwickelt und ob ein Besuch mit dem öffentlichen Verkehr nicht die bequemere Lösung ist. Für ein Kulturziel wie die Ausstellungshalle KhK ist diese Kombination aus Campuslage und guter ÖPNV-Anbindung ein klarer Pluspunkt. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/service/anfahrt.html))
Öffnungszeiten, Eintritt und praktische Planung für den Besuch
Die Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel ist ein projektbezogener Raum, deshalb werden Öffnungszeiten und Zugänglichkeit je nach Veranstaltung separat veröffentlicht. Das ist auch sinnvoll, weil die Formate sehr unterschiedlich sein können. Beim Rundgang 2025 waren die Türen beispielsweise von Donnerstag bis Sonntag geöffnet, mit klar benannten Tageszeiten für den Besuch. Bei der Ausstellung FLUID in der Halle galten wiederum andere Zeiten, nämlich Dienstag bis Donnerstag sowie Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 19 Uhr. Beide Beispiele zeigen, dass Besucherinnen und Besucher nicht mit starren Museumszeiten rechnen sollten, sondern die aktuellen Hinweise der Hochschule prüfen müssen. Genau darin liegt aber auch der Reiz: Die Halle passt sich dem jeweiligen Projekt an und kann dadurch sehr unterschiedliche Publikumsströme und Nutzungssituationen aufnehmen. Besonders attraktiv ist, dass die offiziellen Beispiele frei zugänglich waren und kein Eintritt verlangt wurde. Das macht die Ausstellungshalle zu einem niederschwelligen Ort, an dem Kunst, Forschung und Öffentlichkeit zusammenfinden können. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Für die Planung eines Besuchs lohnt es sich deshalb, immer zuerst die jeweilige Veranstaltung zu prüfen: Wann startet die Eröffnung? Gibt es Führungen? Wie lange ist die Schau geöffnet? Ist der Eintritt frei oder wird eine Anmeldung empfohlen? Bei FLUID wurde etwa auf Führungen über Eventbrite hingewiesen, während der Rundgang 2025 ausdrücklich ohne Anmeldung besucht werden konnte. Diese Unterschiede sind typisch für eine Hochschulhalle, die nicht nur als Ausstellungsort, sondern auch als Lern- und Experimentierraum funktioniert. Wer in Kassel gezielt nach ausstellungshalle kassel, eintritt frei oder öffnungszeiten sucht, sollte also immer den Kontext mitdenken: Es geht hier um wechselnde Semesterprojekte, Kooperationen und öffentliche Präsentationen, nicht um ein dauerhaft gleichbleibendes Regelprogramm. Praktisch ist außerdem, dass die Halle in einem Hochschulensemble liegt, das selbst gut erschlossen ist. Dadurch lässt sich ein Besuch problemlos mit weiteren Stationen auf dem Campus verbinden, etwa einem Werkstattbesuch, einem Rundgang über das Hochschulgelände oder einem Blick in andere Ausstellungsorte der Stadt. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Ausstellungen, Screenings, Lesungen und interdisziplinäre Praxis
Die offizielle Selbstbeschreibung der Ausstellungshalle macht klar, dass es hier nicht nur um klassische Hängung geht. Die Kunsthochschule Kassel nennt ausdrücklich Ausstellungen, Screenings, Lesungen und Performances als Formate, die in der Halle entwickelt und gezeigt werden können. Zugleich ist der Raum als Ort angelegt, an dem die fünf Studiengänge der Hochschule interdisziplinär zusammenarbeiten können. Das ist für die Identität der KhK besonders wichtig, weil die Hochschule wissenschaftliche, künstlerische und kunstpädagogische Bereiche unter einem Dach vereint und ihre Werkstätten sowie Studienstrukturen traditionell stark vernetzt. Die Halle schafft dafür eine sichtbare öffentliche Bühne. Dadurch wird sichtbar, was sonst oft im Atelier oder in der Werkstatt verborgen bleibt: Recherche, Materialtests, klangliche Experimente, Videoarbeiten, Textformate oder kuratorische Entscheidungen. Gerade für Suchanfragen mit Bezug auf khk veranstaltungen ist das ein Kernaspekt, denn der Veranstaltungsbegriff ist hier sehr weit gefasst und reicht weit über klassische Vernissagen hinaus. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
Ein gutes Beispiel dafür ist die Ausstellung FLUID aus dem Frühjahr 2025. Die offizielle Ankündigung beschreibt sie als ein Projekt an der Schnittstelle von Kunst, Design, Medien und Künstlicher Intelligenz mit mehr als zwanzig Arbeiten von Studierenden, Lehrenden und Gästen verschiedener Hochschulen, darunter die Kunsthochschule Kassel, die Städelschule Frankfurt, die HfG Offenbach und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Genannt werden auch Gruppen und Künstler wie Crosslucid und Michael Wallinger. Inhaltlich bewegt sich die Schau zwischen digitalen Bildwelten, Klang, Rauminstallationen und experimentellen Medien. Für die Ausstellungshalle ist so ein Format ideal, weil ihre flexible Raumstruktur mit verschiebbaren Trennwänden genau diese offene, prozessorientierte Präsentationsform unterstützt. Eine weitere Ausstellung stellte die Arbeit der Studienwerkstattleiter*innen in den Mittelpunkt und zeigte Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur, Installation und Video. Solche Projekte sind wichtig, weil sie die Hochschule nicht nur als Ausbildungsort, sondern als lebendigen Produktionsort sichtbar machen, in dem auch die technischen und kuratorischen Teams eine künstlerische Stimme haben. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/veranstaltungen/ausstellung-fluid-medien-ai-kunst-und-design.html?utm_source=openai))
Für Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch ein abwechslungsreiches Programm, das sich nicht auf ein einziges Genre festlegen lässt. Wer in die Ausstellungshalle kommt, kann mit einer Soundarbeit konfrontiert werden, im nächsten Moment eine Rauminstallation erleben oder einer Gesprächs- und Lesesituation folgen. Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern Teil der Hochschulkultur. Die Halle fungiert als Kommunikationsort, an dem die Grenzen zwischen Produktion und Präsentation, Forschung und Ausstellung, Studium und Öffentlichkeit bewusst durchlässig werden. Das macht sie für Kunstinteressierte ebenso spannend wie für Menschen, die die Hochschule zunächst als Ort des Lernens kennenlernen möchten. Wer also nach einer Location sucht, die nicht nur Ergebnisse zeigt, sondern Prozesse verständlich macht, findet in der KhK-Ausstellungshalle einen sehr geeigneten Ort. Gerade in einer Stadt wie Kassel, die durch documenta, Kunstinstitutionen und Hochschulkultur geprägt ist, fügt sich die Halle überzeugend in das kulturelle Umfeld ein und bereichert es zugleich um eine eigenständige, junge und experimentelle Stimme. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
Geschichte, Bedeutung und Auszeichnungen der Ausstellungshalle KhK
Die Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel ist nicht einfach nur ein neuer Bau, sondern ein Projekt mit klarem kulturpolitischem und hochschulstrategischem Hintergrund. Vor ihrer Eröffnung war die Hochschule bei Ausstellungen und studentischen Projekten häufig darauf angewiesen, externe Räume anzumieten. Mit der Einweihung am 6. Mai 2022 endete diese Praxis, und die Kunsthochschule gewann deutlich mehr Unabhängigkeit für die Präsentation eigener Arbeiten. Die damaligen Aussagen aus Universität und Landespolitik betonten nicht nur die architektonische Qualität, sondern auch die Bedeutung für Lehre, Forschung und künstlerische Präsentation. Die Halle fügt sich in das denkmalgeschützte Ensemble der ehemaligen Werkkunstschule ein und verbindet damit historische Kontinuität mit zeitgenössischer Nutzung. Für die Kunsthochschule ist das deshalb so wichtig, weil sie als eine der wenigen international ausgerichteten Kunsthochschulen in Deutschland wissenschaftliche, künstlerische und kunstpädagogische Studiengänge zusammenführt und damit auf ein enges Zusammenspiel von Praxis und Theorie angewiesen ist. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2022/05/06/neue-ausstellungshalle-der-kunsthochschule-eingeweiht.html?cHash=18f54df6472f16db3973a11c82f0fddf))
Architektonisch und kulturgeschichtlich ist der Bezug zu Paul Friedrich Posenenske besonders interessant. Er hatte für den Ort bereits einen Bau vorgesehen; die heutige Lösung nimmt diese Idee auf, ohne sie zu kopieren. Genau darin liegt die Qualität des Projekts: Die Halle respektiert den Bestand, bleibt aber eindeutig zeitgenössisch. Dass sie 2023 mit der Simon-Louis-du-Ry-Plakette für „Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ geehrt wurde, bestätigt diese Haltung auch außerhalb des Hochschulkontexts. Hinzu kommt, dass die Halle laut Hochschulwebsite als Ort für Ausstellungen, Screenings, Lesungen und Performances von Studierenden gedacht ist und zugleich die Zusammenarbeit zwischen den Studiengängen fördert. Aus Sicht von Suchenden, die sich für ausstellungshalle kunsthochschule kassel interessieren, ist genau das die wichtigste Erkenntnis: Dieser Ort ist nicht bloß ein zusätzlicher Raum auf dem Campus, sondern ein Symbol für die Öffnung der Kunsthochschule nach außen. Wer die Halle besucht, erlebt deshalb nicht nur eine Ausstellung, sondern ein Stück Hochschule in Bewegung. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2023/03/20/ausstellungshalle-erhaelt-plakette-fuer-ausgezeichnete-architektur-in-hessen.html?cHash=cc351552064c27b7f3d0a44fda2a9aac))
Auch für die Außenwirkung der Hochschule ist die Ausstellungshalle bedeutsam. Sie verbessert die öffentliche Sichtbarkeit der künstlerischen Arbeit, weil sie Projekte unmittelbar zugänglich macht und nicht erst über externe Institutionen vermittelt. Gleichzeitig stützt sie eine Arbeitsweise, die in Kassel schon lange verankert ist: experimentell, interdisziplinär und offen für Kooperationen. Die Halle ist damit auch ein Ort, an dem sich die Zukunft der Kunsthochschule räumlich konkretisiert. Besucherinnen und Besucher, die sich vorab informieren, werden feststellen, dass die Location zwar als Halle bezeichnet wird, im Alltag aber eher wie ein vielseitiger Campusraum funktioniert. Genau diese Vielseitigkeit macht ihren Reiz aus. Wer also nach einem Ort sucht, der Architektur, aktuelle Kunst, studentische Experimente und öffentliche Veranstaltungen in sich vereint, findet in der Ausstellungshalle KhK eine der spannendsten Adressen in Kassel. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
Quellen:
- Kunsthochschule Kassel – Ausstellungshalle
- Kunsthochschule Kassel – Anfahrt
- Stadt Kassel – Rundgang an der Kunsthochschule
- Universität Kassel – Neue Ausstellungshalle der Kunsthochschule eingeweiht
- Universität Kassel – Ausstellungshalle erhält Plakette für „Ausgezeichnete Architektur in Hessen“
- Kunsthochschule Kassel – FLUID: Between Realities
Ausstellungshalle KhK | Rundgang & Veranstaltungen
Die Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel ist ein junger, aber bereits prägender Ort für Kunst, Lehre und öffentliche Präsentation in Kassel. Seit Anfang 2022 steht sie im Innenhof des Nordbaus an der Menzelstraße und erweitert den Hochschulcampus um einen Raum, der bewusst nicht wie ein klassischer Ausstellungsbetrieb funktioniert, sondern als flexible Bühne für studentische und interdisziplinäre Projekte gedacht ist. Auf 450 Quadratmetern Nutzfläche entstehen hier Ausstellungen, Screenings, Lesungen und Performances, die nicht nur innerhalb der Hochschule Wirkung entfalten, sondern auch ein breites Publikum ansprechen. Die Halle schließt damit an die Idee eines offenen Kunstorts an, der Produktion, Präsentation und Diskussion miteinander verbindet. Schon in der offiziellen Beschreibung wird sie als Kommunikationsort und experimenteller Raum für künstlerische, gestalterische und kuratorische Praxis verstanden. Zugleich profitiert sie von der besonderen Lage in einem denkmalgeschützten Hochschulensemble und von der engen Verbindung zum Rundgang, der jedes Jahr zu den wichtigsten Ereignissen der KhK gehört. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
KhK Rundgang und Veranstaltungen: warum die Halle im Jahreslauf so wichtig ist
Wer nach dem KhK Rundgang oder nach KhK Veranstaltungen sucht, landet sehr schnell bei der Ausstellungshalle, denn sie ist ein zentraler Ort für die jährliche Abschlusspräsentation der Kunsthochschule Kassel. Der Rundgang ist seit vielen Jahren eine Institution an der Hochschule und findet laut Stadt Kassel zum Ende des Sommersemesters statt. Werkstätten, Ateliers, Studios und die Ausstellungshalle öffnen dann ihre Türen, sodass Besucherinnen und Besucher die Hochschule als Ort der Begegnung, des Austauschs und des Diskurses erleben können. Im Jahr 2025 fand der Rundgang vom 24. bis 27. Juli unter dem Motto eXtase statt. Die offiziellen Hinweise beschrieben ihn als kostenfreies Format ohne vorherige Anmeldung; gezeigt wurden Arbeiten aus Malerei, Skulptur, Performance, Design, Film, Sound und digitalen Medien. Für die Sichtbarkeit der Hochschule ist das besonders wertvoll, weil sich hier nicht nur fertige Werke, sondern auch Prozesse und Arbeitsweisen nachvollziehen lassen. Genau diese Mischung macht den Unterschied zwischen einem üblichen Ausstellungsraum und einem lebendigen Hochschulort aus. Wer also nach aktuellem Programm, Rundgang, offenen Türen oder Präsentationen sucht, sollte die Ausstellungshalle als festen Ankerpunkt im Blick behalten. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Der Rundgang ist außerdem mehr als eine interne Hochschau. Die Stadt Kassel beschreibt ihn als wiederkehrende Veranstaltung, die Studierende, Lehrende und Gäste zusammenbringt. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der Feedback, Öffentlichkeit und künstlerische Qualität unmittelbar aufeinandertreffen. Besonders relevant ist dabei, dass die Ausstellungshalle nicht isoliert gedacht ist, sondern Teil eines größeren Campusgefüges. Sie ergänzt die Werkstätten und Studios der Studiengänge Bildende Kunst, Produktdesign, Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft und Visuelle Kommunikation. So können sehr unterschiedliche Formate parallel laufen: ein Filmprogramm im einen Bereich, eine Rauminstallation im anderen, Gespräche mit Lehrenden oder interaktive Medienarbeiten an anderer Stelle. Für Suchanfragen rund um khk veranstaltungen ist deshalb wichtig zu verstehen, dass es hier nicht um ein starres Eventhaus geht, sondern um einen flexiblen Ort, an dem sich das Programm je nach Semester, Projekt und Beteiligten verändert. Gerade diese Offenheit macht die Halle für das Publikum so interessant, weil man bei jedem Besuch neue Arbeitsweisen und künstlerische Ansätze kennenlernen kann. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Architektur, Raumkonzept und 450 Quadratmeter Nutzfläche
Die architektonische Geschichte der Ausstellungshalle ist eng mit dem Bestand der Kunsthochschule Kassel verbunden. Laut offizieller Hochschulbeschreibung steht das Gebäude im Innenhof des Nordbaus, und bereits der Architekt des Hochschulensembles, Paul Friedrich Posenenske, hatte dort einen Bau vorgesehen. Realisiert wurde die heutige Halle von Innauer Matt Architekten ZT GmbH, die sich zwar auf diesen historischen Entwurf bezogen, ihn aber eigenständig interpretierten. Genau diese Verbindung aus historischem Bezug und zeitgenössischer Umsetzung ist ein wesentlicher Teil der besonderen Wirkung des Hauses. Die eingeschossige Halle umfasst 450 Quadratmeter Nutzfläche und wurde so geplant, dass sie sich unterschiedlichen Nutzungen anpassen kann. Verschiebbare Trennwände erlauben eine variable Einteilung des Innenraums, sodass große zusammenhängende Präsentationen ebenso möglich sind wie kleinere, konzentrierte Setups. Die Innenflächen bestehen aus naturbelassenem Fichtenholz, darüber liegen im oberen Bereich speziell gefertigte Lichtlinsen, die für eine angenehme Lichtstimmung sorgen. Das Ergebnis ist kein neutraler White Cube im klassischen Sinn, sondern ein Raum mit klarer materieller Präsenz, der dennoch große Offenheit für sehr unterschiedliche künstlerische Formen bietet. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2022/05/06/neue-ausstellungshalle-der-kunsthochschule-eingeweiht.html?cHash=18f54df6472f16db3973a11c82f0fddf))
Auch die Entstehung des Baus zeigt, dass die Halle nicht zufällig entstanden ist, sondern Teil einer langfristigen Entwicklungsstrategie der Hochschule war. Die Einweihung wurde im Mai 2022 gefeiert; zuvor mussten für studentische Projekte und Ausstellungen häufig externe Räume organisiert und angemietet werden. Mit dem neuen Bau gewann die teilautonome Kunsthochschule damit deutlich mehr Unabhängigkeit, wie die Universität Kassel in ihrer Pressemitteilung hervorhob. Finanziert wurde das Projekt mit rund vier Millionen Euro aus dem Hochschulpakt 2020; als Bauherrin trat das Land Hessen auf, vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Abstimmung mit dem Finanzministerium und umgesetzt über die Universität Kassel. Später erhielt die Halle auch architektonische Anerkennung: 2023 wurde sie im Rahmen des BDA-Wettbewerbs mit der Simon-Louis-du-Ry-Plakette für „Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ bedacht. Für Besucherinnen und Besucher ist das nicht nur ein Prestigehinweis, sondern auch ein Zeichen dafür, dass hier Funktion, Gestaltung und kulturelle Aufgabe überzeugend zusammenkommen. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2022/05/06/neue-ausstellungshalle-der-kunsthochschule-eingeweiht.html?cHash=18f54df6472f16db3973a11c82f0fddf))
Anfahrt zur Menzelstraße 13–15: so erreichen Sie die Ausstellungshalle KhK
Die offizielle Adresse der Kunsthochschule Kassel lautet Menzelstraße 13–15, 34121 Kassel. Für die Anreise empfiehlt die Hochschule vor allem den öffentlichen Nahverkehr, das Fahrrad und – je nach Herkunft – Fernbus oder Bahn. Wer mit dem Zug anreist, kommt über Kassel-Wilhelmshöhe am bequemsten weiter. Von dort soll man die Tramlinie 3 in Richtung Ihringshäuser Straße bis Kassel Rathaus nehmen und dort in die Tramlinie 5 in Richtung Baunatal umsteigen; Ziel ist die Haltestelle Heinrich-Heine-Straße/Universität. Von dort sind es laut offizieller Standortbeschreibung etwa fünf Minuten zu Fuß in Richtung Auepark bis zur Menzelstraße. Diese Wegführung ist für Besucherinnen und Besucher besonders praktisch, weil sie ohne komplizierte Umwege funktioniert und klar ausgeschilderte Hochschulstandorte verbindet. Gerade für Veranstaltungen mit vielen Gästen, wie den Rundgang oder größere Ausstellungen, ist die gute ÖPNV-Anbindung ein wichtiges Argument. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/service/anfahrt.html))
Auch für Fernbusreisende gibt es eine klare Orientierung: Die Hochschule nennt den Busbahnhof Wilhelmshöhe und den P+R-Parkplatz Kassel-Ost als Haltepunkte für Fernbusse. Wer lieber mit dem Fahrrad kommt, findet vor dem Südbau der Kunsthochschule an der Menzelstraße 15 eine nextbike-Abgabestation. Für Studierende der Universität Kassel sind die ersten 60 Minuten dort kostenlos. Diese Informationen sind nicht nur praktisch, sondern auch ein gutes Signal dafür, wie der Standort gedacht ist: offen, urban und möglichst niederschwellig erreichbar. Dass die Hochschule auf ihrer Anfahrtsseite keine eigene Parkgarage oder einen speziellen Besucherparkplatz für die Ausstellungshalle hervorhebt, ist ebenfalls relevant. Für die Planung bedeutet das: Am entspanntesten ist die Anreise mit Tram, Bahn oder Fahrrad. Wer mit dem Auto kommen möchte, sollte deshalb vorab prüfen, wie sich die Parksituation im Umfeld der Menzelstraße entwickelt und ob ein Besuch mit dem öffentlichen Verkehr nicht die bequemere Lösung ist. Für ein Kulturziel wie die Ausstellungshalle KhK ist diese Kombination aus Campuslage und guter ÖPNV-Anbindung ein klarer Pluspunkt. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/service/anfahrt.html))
Öffnungszeiten, Eintritt und praktische Planung für den Besuch
Die Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel ist ein projektbezogener Raum, deshalb werden Öffnungszeiten und Zugänglichkeit je nach Veranstaltung separat veröffentlicht. Das ist auch sinnvoll, weil die Formate sehr unterschiedlich sein können. Beim Rundgang 2025 waren die Türen beispielsweise von Donnerstag bis Sonntag geöffnet, mit klar benannten Tageszeiten für den Besuch. Bei der Ausstellung FLUID in der Halle galten wiederum andere Zeiten, nämlich Dienstag bis Donnerstag sowie Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 19 Uhr. Beide Beispiele zeigen, dass Besucherinnen und Besucher nicht mit starren Museumszeiten rechnen sollten, sondern die aktuellen Hinweise der Hochschule prüfen müssen. Genau darin liegt aber auch der Reiz: Die Halle passt sich dem jeweiligen Projekt an und kann dadurch sehr unterschiedliche Publikumsströme und Nutzungssituationen aufnehmen. Besonders attraktiv ist, dass die offiziellen Beispiele frei zugänglich waren und kein Eintritt verlangt wurde. Das macht die Ausstellungshalle zu einem niederschwelligen Ort, an dem Kunst, Forschung und Öffentlichkeit zusammenfinden können. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Für die Planung eines Besuchs lohnt es sich deshalb, immer zuerst die jeweilige Veranstaltung zu prüfen: Wann startet die Eröffnung? Gibt es Führungen? Wie lange ist die Schau geöffnet? Ist der Eintritt frei oder wird eine Anmeldung empfohlen? Bei FLUID wurde etwa auf Führungen über Eventbrite hingewiesen, während der Rundgang 2025 ausdrücklich ohne Anmeldung besucht werden konnte. Diese Unterschiede sind typisch für eine Hochschulhalle, die nicht nur als Ausstellungsort, sondern auch als Lern- und Experimentierraum funktioniert. Wer in Kassel gezielt nach ausstellungshalle kassel, eintritt frei oder öffnungszeiten sucht, sollte also immer den Kontext mitdenken: Es geht hier um wechselnde Semesterprojekte, Kooperationen und öffentliche Präsentationen, nicht um ein dauerhaft gleichbleibendes Regelprogramm. Praktisch ist außerdem, dass die Halle in einem Hochschulensemble liegt, das selbst gut erschlossen ist. Dadurch lässt sich ein Besuch problemlos mit weiteren Stationen auf dem Campus verbinden, etwa einem Werkstattbesuch, einem Rundgang über das Hochschulgelände oder einem Blick in andere Ausstellungsorte der Stadt. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/rundgang-kunsthochschule.php))
Ausstellungen, Screenings, Lesungen und interdisziplinäre Praxis
Die offizielle Selbstbeschreibung der Ausstellungshalle macht klar, dass es hier nicht nur um klassische Hängung geht. Die Kunsthochschule Kassel nennt ausdrücklich Ausstellungen, Screenings, Lesungen und Performances als Formate, die in der Halle entwickelt und gezeigt werden können. Zugleich ist der Raum als Ort angelegt, an dem die fünf Studiengänge der Hochschule interdisziplinär zusammenarbeiten können. Das ist für die Identität der KhK besonders wichtig, weil die Hochschule wissenschaftliche, künstlerische und kunstpädagogische Bereiche unter einem Dach vereint und ihre Werkstätten sowie Studienstrukturen traditionell stark vernetzt. Die Halle schafft dafür eine sichtbare öffentliche Bühne. Dadurch wird sichtbar, was sonst oft im Atelier oder in der Werkstatt verborgen bleibt: Recherche, Materialtests, klangliche Experimente, Videoarbeiten, Textformate oder kuratorische Entscheidungen. Gerade für Suchanfragen mit Bezug auf khk veranstaltungen ist das ein Kernaspekt, denn der Veranstaltungsbegriff ist hier sehr weit gefasst und reicht weit über klassische Vernissagen hinaus. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
Ein gutes Beispiel dafür ist die Ausstellung FLUID aus dem Frühjahr 2025. Die offizielle Ankündigung beschreibt sie als ein Projekt an der Schnittstelle von Kunst, Design, Medien und Künstlicher Intelligenz mit mehr als zwanzig Arbeiten von Studierenden, Lehrenden und Gästen verschiedener Hochschulen, darunter die Kunsthochschule Kassel, die Städelschule Frankfurt, die HfG Offenbach und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Genannt werden auch Gruppen und Künstler wie Crosslucid und Michael Wallinger. Inhaltlich bewegt sich die Schau zwischen digitalen Bildwelten, Klang, Rauminstallationen und experimentellen Medien. Für die Ausstellungshalle ist so ein Format ideal, weil ihre flexible Raumstruktur mit verschiebbaren Trennwänden genau diese offene, prozessorientierte Präsentationsform unterstützt. Eine weitere Ausstellung stellte die Arbeit der Studienwerkstattleiter*innen in den Mittelpunkt und zeigte Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur, Installation und Video. Solche Projekte sind wichtig, weil sie die Hochschule nicht nur als Ausbildungsort, sondern als lebendigen Produktionsort sichtbar machen, in dem auch die technischen und kuratorischen Teams eine künstlerische Stimme haben. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/veranstaltungen/ausstellung-fluid-medien-ai-kunst-und-design.html?utm_source=openai))
Für Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch ein abwechslungsreiches Programm, das sich nicht auf ein einziges Genre festlegen lässt. Wer in die Ausstellungshalle kommt, kann mit einer Soundarbeit konfrontiert werden, im nächsten Moment eine Rauminstallation erleben oder einer Gesprächs- und Lesesituation folgen. Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern Teil der Hochschulkultur. Die Halle fungiert als Kommunikationsort, an dem die Grenzen zwischen Produktion und Präsentation, Forschung und Ausstellung, Studium und Öffentlichkeit bewusst durchlässig werden. Das macht sie für Kunstinteressierte ebenso spannend wie für Menschen, die die Hochschule zunächst als Ort des Lernens kennenlernen möchten. Wer also nach einer Location sucht, die nicht nur Ergebnisse zeigt, sondern Prozesse verständlich macht, findet in der KhK-Ausstellungshalle einen sehr geeigneten Ort. Gerade in einer Stadt wie Kassel, die durch documenta, Kunstinstitutionen und Hochschulkultur geprägt ist, fügt sich die Halle überzeugend in das kulturelle Umfeld ein und bereichert es zugleich um eine eigenständige, junge und experimentelle Stimme. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
Geschichte, Bedeutung und Auszeichnungen der Ausstellungshalle KhK
Die Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel ist nicht einfach nur ein neuer Bau, sondern ein Projekt mit klarem kulturpolitischem und hochschulstrategischem Hintergrund. Vor ihrer Eröffnung war die Hochschule bei Ausstellungen und studentischen Projekten häufig darauf angewiesen, externe Räume anzumieten. Mit der Einweihung am 6. Mai 2022 endete diese Praxis, und die Kunsthochschule gewann deutlich mehr Unabhängigkeit für die Präsentation eigener Arbeiten. Die damaligen Aussagen aus Universität und Landespolitik betonten nicht nur die architektonische Qualität, sondern auch die Bedeutung für Lehre, Forschung und künstlerische Präsentation. Die Halle fügt sich in das denkmalgeschützte Ensemble der ehemaligen Werkkunstschule ein und verbindet damit historische Kontinuität mit zeitgenössischer Nutzung. Für die Kunsthochschule ist das deshalb so wichtig, weil sie als eine der wenigen international ausgerichteten Kunsthochschulen in Deutschland wissenschaftliche, künstlerische und kunstpädagogische Studiengänge zusammenführt und damit auf ein enges Zusammenspiel von Praxis und Theorie angewiesen ist. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2022/05/06/neue-ausstellungshalle-der-kunsthochschule-eingeweiht.html?cHash=18f54df6472f16db3973a11c82f0fddf))
Architektonisch und kulturgeschichtlich ist der Bezug zu Paul Friedrich Posenenske besonders interessant. Er hatte für den Ort bereits einen Bau vorgesehen; die heutige Lösung nimmt diese Idee auf, ohne sie zu kopieren. Genau darin liegt die Qualität des Projekts: Die Halle respektiert den Bestand, bleibt aber eindeutig zeitgenössisch. Dass sie 2023 mit der Simon-Louis-du-Ry-Plakette für „Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ geehrt wurde, bestätigt diese Haltung auch außerhalb des Hochschulkontexts. Hinzu kommt, dass die Halle laut Hochschulwebsite als Ort für Ausstellungen, Screenings, Lesungen und Performances von Studierenden gedacht ist und zugleich die Zusammenarbeit zwischen den Studiengängen fördert. Aus Sicht von Suchenden, die sich für ausstellungshalle kunsthochschule kassel interessieren, ist genau das die wichtigste Erkenntnis: Dieser Ort ist nicht bloß ein zusätzlicher Raum auf dem Campus, sondern ein Symbol für die Öffnung der Kunsthochschule nach außen. Wer die Halle besucht, erlebt deshalb nicht nur eine Ausstellung, sondern ein Stück Hochschule in Bewegung. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles-aus-der-universitaet/sitemap-detail-news/2023/03/20/ausstellungshalle-erhaelt-plakette-fuer-ausgezeichnete-architektur-in-hessen.html?cHash=cc351552064c27b7f3d0a44fda2a9aac))
Auch für die Außenwirkung der Hochschule ist die Ausstellungshalle bedeutsam. Sie verbessert die öffentliche Sichtbarkeit der künstlerischen Arbeit, weil sie Projekte unmittelbar zugänglich macht und nicht erst über externe Institutionen vermittelt. Gleichzeitig stützt sie eine Arbeitsweise, die in Kassel schon lange verankert ist: experimentell, interdisziplinär und offen für Kooperationen. Die Halle ist damit auch ein Ort, an dem sich die Zukunft der Kunsthochschule räumlich konkretisiert. Besucherinnen und Besucher, die sich vorab informieren, werden feststellen, dass die Location zwar als Halle bezeichnet wird, im Alltag aber eher wie ein vielseitiger Campusraum funktioniert. Genau diese Vielseitigkeit macht ihren Reiz aus. Wer also nach einem Ort sucht, der Architektur, aktuelle Kunst, studentische Experimente und öffentliche Veranstaltungen in sich vereint, findet in der Ausstellungshalle KhK eine der spannendsten Adressen in Kassel. ([kunsthochschulekassel.de](https://kunsthochschulekassel.de/kunsthochschule/ausstellungshalle.html))
Quellen:
- Kunsthochschule Kassel – Ausstellungshalle
- Kunsthochschule Kassel – Anfahrt
- Stadt Kassel – Rundgang an der Kunsthochschule
- Universität Kassel – Neue Ausstellungshalle der Kunsthochschule eingeweiht
- Universität Kassel – Ausstellungshalle erhält Plakette für „Ausgezeichnete Architektur in Hessen“
- Kunsthochschule Kassel – FLUID: Between Realities
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