
Kassel
Scheidemannpl. 2, 34117 Kassel, Deutschland
Handwerkskammer Kassel | Ausbildungsberatung & Meisterprüfung
Die Handwerkskammer Kassel ist die zentrale Interessenvertretung und Dienstleistungsplattform für das Handwerk in Nord-, Ost- und Mittelhessen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts betreut sie nach eigenen Angaben über 17.500 Mitgliedsbetriebe, rund 91.700 Beschäftigte und 6.900 Auszubildende. Der Kammerbezirk umfasst die Stadt Kassel sowie die Landkreise Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Kassel-Land, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner und Marburg-Biedenkopf. Seit der Wahl von Rolph Limbacher steht ein Präsident an der Spitze, die Geschäfte führt Hauptgeschäftsführer Jürgen Müller. Damit ist die Kammer nicht nur Verwaltungsstelle, sondern auch Ansprechpartnerin für Ausbildung, Weiterbildung, Prüfungen, Beratung und Interessenvertretung im gesamten regionalen Handwerk. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ueber-uns/informationen-zur-hwk?utm_source=openai))
Ausbildungsberatung, Ausbildungsvertrag und Berufsausbildung
Wer in Kassel oder im Kammerbezirk Lehrlinge ausbilden möchte, sollte die Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Kassel möglichst früh einschalten. Die Kammer empfiehlt in ihren FAQs ausdrücklich, bereits vor Ausbildungsbeginn Kontakt aufzunehmen, damit die rechtlichen Grundlagen, die Eignung des Betriebs und die Pflichten auf beiden Seiten sauber geklärt sind. Dazu gehören die Handwerksordnung, das Berufsbildungsgesetz und bei Jugendlichen zusätzlich das Jugendarbeitsschutzgesetz. Genau an dieser Stelle zeigt sich die praktische Stärke der Kammer: Sie begleitet Betriebe nicht nur bei der formalen Anmeldung, sondern auch bei Fragen zur Durchführung der Ausbildung, zur Überwachung der Berufsausbildung und zur Eignung der Ausbildungsstätte. Wer Ausbildungsqualität sichern will, bekommt also nicht bloß ein Formular, sondern ein Beratungsangebot, das auf den Alltag im Betrieb zugeschnitten ist. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/service-center/faqs/aus-u-weiterbildung?utm_source=openai))
Der Ausbildungsvertrag ist dabei mehr als ein Pflichtdokument. Die Handwerkskammer Kassel führt für ihren Bezirk das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse und stellt klar, dass zu Beginn des Ausbildungsverhältnisses ein Vertrag abgeschlossen werden muss. In der Praxis bedeutet das: Die Kammer sorgt für die Erfassung, Ordnung und Kontrolle der Ausbildungsdaten und unterstützt zugleich mit Formularen, Hinweisen und Ansprechpersonen. Besonders hilfreich ist auch das digitale Berichtsheft BLoK, das Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Berufsschullehrkräften eine orts- und zeitunabhängige Nutzung ermöglicht. Die Kombination aus Ausbildungsberatung, Lehrlingsrolle, digitalen Nachweisen und klassischer Servicearbeit macht die Kammer zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen Betrieb, Schule und Prüfungsausschuss. Gerade für Betriebe, die erstmals ausbilden, ist diese begleitende Rolle wertvoll, weil sie Unsicherheiten reduziert und den Einstieg in die Ausbildung planbarer macht. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ausbildung-neu/betriebe-und-ausbildende/ausbildungsvertrag?utm_source=openai))
Lehrvertrag online, Ausbildungszeit verkürzen und Ausbildungsvergütung
Ein besonders gefragter Service ist der Lehrvertrag online. Über diese Lösung können Ausbildungsverträge im Browser ausgefüllt werden, ohne dass der Prozess komplett auf Papier beschränkt bleibt. Beim Ausdruck werden die Daten an die Handwerkskammer übermittelt, und mit einem Login wird der Ablauf noch komfortabler, weil dann auf bereits hinterlegte Daten zugegriffen und der Bearbeitungsstatus eingesehen werden kann. Die Kammer weist außerdem darauf hin, dass Ausbildungsverträge im Status gesendet nochmals geändert werden können. Für Betriebe ist das ein echter Vorteil, weil sich der Verwaltungsaufwand reduziert und der Weg vom ersten Entwurf bis zur Eintragung in die Lehrlingsrolle transparenter wird. Dass es zusätzlich auch ohne Login möglich ist, den Vertrag auszufüllen, macht den Service niedrigschwellig und alltagstauglich. Für eine Kammer, die regionale Betriebe in ihrer täglichen Arbeit unterstützt, ist genau diese Mischung aus digitalem Komfort und verbindlicher Prüfung besonders wichtig. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/service-center/lehrvertrag-online?utm_source=openai))
Zum Thema Ausbildungsdauer liefert die Kammer ebenfalls konkrete Orientierung. Auf der Seite zum Ausbildungsvertrag ist die Ausbildungsdauer ausdrücklich mit Verkürzung und Verlängerung aufgeführt, und im Downloadbereich gibt es einen eigenen Antrag zur Verkürzung der Ausbildungszeit. Das ist für Betriebe und Auszubildende relevant, wenn Vorbildung, Leistungsstand oder besondere Lebenssituationen eine Anpassung rechtfertigen. Auch die Ausbildungsvergütung ist ein typisches Beratungsthema: In den FAQs erklärt die Kammer, dass die Mitarbeitenden der Lehrlingsrolle und die Ausbildungsberatung weiterhelfen. Zusätzlich weist sie darauf hin, dass die Berufsschulzeit zur Ausbildung gehört und vollständig auf die betriebliche Ausbildungszeit angerechnet wird. Diese Informationen sind für die tägliche Organisation der Ausbildung wichtig, weil sie Rechte, Pflichten und Zeitplanung gleichermaßen betreffen. Wer mit der Kammer arbeitet, bekommt also nicht nur Formulare, sondern rechtssichere und praktikable Hilfe für den gesamten Ausbildungsweg. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ausbildung-neu/betriebe-und-ausbildende/ausbildungsvertrag?utm_source=openai))
Meisterprüfung in Kassel: Zulassung, Termine und Förderung
Die Meisterprüfung gehört zu den wichtigsten Themen der Handwerkskammer Kassel, weil sie den nächsten großen Schritt in vielen Handwerksberufen markiert. Wer Meisterin oder Meister werden möchte, braucht zunächst eine Zulassung zur Meisterprüfung. Die Kammer erklärt, dass dafür in der Regel eine bestandene Gesellenprüfung im betreffenden Handwerk oder eine gleichwertige berufliche Qualifikation erforderlich ist. Der Antrag wird mit den notwendigen Nachweisen eingereicht, zum Beispiel mit Gesellen- oder Ausbildungsabschlusszeugnis und gegebenenfalls weiteren Belegen über Berufspraxis oder bereits absolvierte Prüfungsteile. Nach vollständigem Eingang wird der Antrag dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses vorgelegt; das Verfahren kann bis zu drei Wochen dauern. Erst danach kommt die schriftliche Zulassung oder Ablehnung per Post. Damit macht die Kammer den Weg zur Meisterprüfung nachvollziehbar und transparent, was gerade für Kandidatinnen und Kandidaten mit berufsbegleitender Vorbereitung hilfreich ist. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/weiterbildung/meister/-in-im-handwerk?utm_source=openai))
Auch organisatorisch ist die Meisterprüfung gut strukturiert. Die Kammer veröffentlicht aktuelle Prüfungstermine für Kassel und nennt für Fulda und Marburg Termine auf Anfrage. Zusätzlich weist sie darauf hin, dass die Teilnehmerzahlen begrenzt sind und dass die Einladung in der Regel rund drei Wochen vor dem Termin per Post verschickt wird. Für erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen gibt es außerdem einen klaren Förderhinweis: Wer die Meisterprüfung in Hessen bestanden hat und bei der Anmeldung oder bei der Feststellung des Ergebnisses seinen Hauptwohnsitz oder Beschäftigungsort in Hessen hatte, kann die Aufstiegsprämie des Landes Hessen in Höhe von 3.500 Euro beantragen. Der Antrag muss innerhalb von drei Monaten bei der Handwerkskammer eingehen. Für viele Meisterkandidaten ist das ein finanziell relevanter Baustein, der die Entscheidung für die Aufstiegsqualifizierung zusätzlich erleichtert. So verbindet die Kammer formale Prüfungsvorgaben mit konkreten Förderinformationen und begleitet die Teilnehmer vom Antrag bis zum Abschluss. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/weiterbildung/meister/-in-im-handwerk?utm_source=openai))
Kontakt, Öffnungszeiten, Anfahrt und Parken
Die Handwerkskammer Kassel befindet sich am Scheidemannplatz 2 in 34117 Kassel. Die telefonische Erreichbarkeit läuft über 0561 7888-0, per E-Mail über info@hwk-kassel.de. Laut offizieller Seite ist die Kammer von Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 15:30 Uhr geöffnet, jeweils auch nach Vereinbarung. Für Besucherinnen und Besucher ist vor allem die Lage im Zentrum praktisch, denn die Haltestelle Scheidemannplatz liegt direkt an der Kammer. Zusätzlich sind die Haltestellen Königsplatz und Maurerstraße nur wenige Gehminuten entfernt. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, erreicht die Adresse damit sehr unkompliziert. Die Kammer selbst weist darauf hin, dass ein großer Teil der Linien direkt oder in der Nähe hält. Das macht den Standort besonders gut zugänglich für Beratungstermine, Prüfungen und Gespräche im Haus. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/kontakt/oeffnungszeiten?utm_source=openai))
Auch beim Thema Parken liefert die Kammer klare Fakten statt vager Hinweise. Direkt am Kammergebäude gibt es nur eine sehr begrenzte Anzahl an Parkplätzen, und rund um die Kammer stehen gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Wer mit dem Auto anreist, sollte deshalb genügend Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. Für viele Besucherinnen und Besucher ist die Kombination aus zentraler Lage, ÖPNV-Anbindung und begrenztem Parkraum ein wichtiger Planungsfaktor, besonders wenn sie zu Beratungsgesprächen, Prüfungen oder zu einem Termin in den Servicebereichen kommen. Die Adresse am Scheidemannplatz ist zugleich ein guter Orientierungspunkt in Kassel, weil sie im innerstädtischen Bereich liegt und dadurch mit Bus, Bahn und zu Fuß schnell erreichbar ist. Genau deshalb passt der Standort zu einer Kammer, die im Alltag oft mit Terminen, Formularen und persönlichen Beratungsgesprächen arbeitet. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/kontakt/oeffnungszeiten?utm_source=openai))
Vermittlungsstelle für Streitigkeiten und Schlichtung
Nicht jeder Konflikt zwischen Handwerksbetrieb und Kundschaft muss sofort vor Gericht landen. Dafür unterhält die Handwerkskammer Kassel eine neutrale Vermittlungsstelle, die sowohl von kammerzugehörigen Betrieben als auch von deren Kundinnen und Kunden angerufen werden kann. Die Kammer beschreibt das Verfahren ausdrücklich als Möglichkeit, bevor es hart auf hart kommt, und verfolgt damit ein klares Ziel: eine Einigung zwischen den Parteien erreichen, um ein kostenintensives und zeitaufwändiges Gerichtsverfahren zu vermeiden. Zuständig ist die Stelle unter anderem bei Streitigkeiten über die fachgerechte Ausführung, über die Höhe der Vergütung und über weitere Vertragspflichten. Damit deckt sie genau jene Konflikte ab, die im handwerklichen Alltag besonders häufig entstehen können. Für beide Seiten ist das interessant, weil ein neutral moderiertes Verfahren oft schneller, günstiger und sachlicher ist als ein formaler Rechtsstreit. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/betriebsfuehrung/recht/vermittlungsstelle?utm_source=openai))
Auch organisatorisch ist die Vermittlungsstelle klar geregelt. Der Antrag muss bei der Handwerkskammer gestellt werden, die Auslagenpauschale beträgt 20 Euro, und die eigenen Auslagen trägt jede Partei selbst. Als Ansprechpartner nennt die Kammer Bianca Grunewald im Sekretariat; die Leitung liegt bei Michael Buhrow. Für die Antragstellung gibt es eigene Formulare, je nachdem ob der Antrag von Kundenseite oder von Unternehmensseite kommt. Genau diese klare Struktur macht die Vermittlungsstelle praktisch nutzbar, weil sie den Einstieg in das Verfahren niedrigschwellig hält und gleichzeitig die Erwartung an eine geordnete Streitbeilegung setzt. Wer im Handwerk arbeitet oder einen Handwerksbetrieb beauftragt, kann sich dadurch im Konfliktfall auf ein regionales, neutrales und formal abgestütztes Angebot verlassen, das nicht auf Eskalation, sondern auf Einigung setzt. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/betriebsfuehrung/recht/vermittlungsstelle?utm_source=openai))
Stellenangebote, Karriere und weitere Services der Handwerkskammer Kassel
Bei der Suche nach Stellenangeboten ist die Handwerkskammer Kassel ebenfalls eine nützliche Adresse, auch wenn sie selbst derzeit keine freien Stellen zu besetzen hat. Auf der offiziellen Seite weist die Kammer ausdrücklich darauf hin, dass aktuell keine offenen Positionen verfügbar sind, empfiehlt aber zugleich, später erneut vorbeizuschauen oder sich auf karrieremitzukunft.de über Stellen in anderen Handwerksorganisationen zu informieren. Für Bewerberinnen und Bewerber ist das eine ehrliche und hilfreiche Information, weil sie nicht auf ein möglicherweise veraltetes Versprechen stoßen, sondern auf den aktuellen Stand der Personalplanung. Gleichzeitig zeigt die Kammer damit, dass Karriere im Handwerk nicht nur über den eigenen Arbeitgeberweg gedacht werden sollte, sondern über das gesamte Netzwerk der Handwerksorganisationen hinweg. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ueber-uns/stellenangebote/?utm_source=openai))
Darüber hinaus bietet die Kammer mit ihrer Ausbildungs- und Praktikumsbörse eine konkrete Plattform für den Berufseinstieg. Dort lassen sich freie Ausbildungsplätze, Praktika, Einstiegsqualifizierungen und duale Studienplätze suchen oder anbieten; zusätzlich gibt es Funktionen für digitale Bewerbungen, Bewerberprofile und Suchagenten. Unterstützung erhalten Interessierte von Nicole Krispin, Anna-Lena Bayer und weiteren Ansprechpartnerinnen aus der Passgenauen Besetzung und den Willkommenslotsen. Wer wissen möchte, wie Karriere im Handwerk aussehen kann, findet außerdem einen Hinweis auf die Ausbildung in der Handwerkskammer selbst: Die Kammer bildet Verwaltungsfachangestellte aus, die praktische Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Haus statt. So wird deutlich, dass die Handwerkskammer Kassel nicht nur für Betriebe berät, sondern auch als Arbeitgeberin und Ausbildungsort eine Rolle spielt. In der Summe ergibt sich daraus ein breites Serviceangebot, das von der Beratung über die Vermittlung bis zur eigenen Nachwuchsförderung reicht. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ausbildung-neu/ausbildungs-praktikumsboerse?utm_source=openai))
Quellen:
- Handwerkskammer Kassel - Startseite
- Handwerkskammer Kassel - Öffnungszeiten und Anfahrt
- Handwerkskammer Kassel - Informationen zur HWK
- Handwerkskammer Kassel - FAQ Ausbildung und Weiterbildung
- Handwerkskammer Kassel - Lehrvertrag online
- Handwerkskammer Kassel - Ausbildungsvertrag
- Handwerkskammer Kassel - Meister im Handwerk
- Handwerkskammer Kassel - Vermittlungsstelle
- Handwerkskammer Kassel - Stellenangebote
- Handwerkskammer Kassel - Ausbildungs- und Praktikumsbörse
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Handwerkskammer Kassel | Ausbildungsberatung & Meisterprüfung
Die Handwerkskammer Kassel ist die zentrale Interessenvertretung und Dienstleistungsplattform für das Handwerk in Nord-, Ost- und Mittelhessen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts betreut sie nach eigenen Angaben über 17.500 Mitgliedsbetriebe, rund 91.700 Beschäftigte und 6.900 Auszubildende. Der Kammerbezirk umfasst die Stadt Kassel sowie die Landkreise Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Kassel-Land, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner und Marburg-Biedenkopf. Seit der Wahl von Rolph Limbacher steht ein Präsident an der Spitze, die Geschäfte führt Hauptgeschäftsführer Jürgen Müller. Damit ist die Kammer nicht nur Verwaltungsstelle, sondern auch Ansprechpartnerin für Ausbildung, Weiterbildung, Prüfungen, Beratung und Interessenvertretung im gesamten regionalen Handwerk. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ueber-uns/informationen-zur-hwk?utm_source=openai))
Ausbildungsberatung, Ausbildungsvertrag und Berufsausbildung
Wer in Kassel oder im Kammerbezirk Lehrlinge ausbilden möchte, sollte die Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Kassel möglichst früh einschalten. Die Kammer empfiehlt in ihren FAQs ausdrücklich, bereits vor Ausbildungsbeginn Kontakt aufzunehmen, damit die rechtlichen Grundlagen, die Eignung des Betriebs und die Pflichten auf beiden Seiten sauber geklärt sind. Dazu gehören die Handwerksordnung, das Berufsbildungsgesetz und bei Jugendlichen zusätzlich das Jugendarbeitsschutzgesetz. Genau an dieser Stelle zeigt sich die praktische Stärke der Kammer: Sie begleitet Betriebe nicht nur bei der formalen Anmeldung, sondern auch bei Fragen zur Durchführung der Ausbildung, zur Überwachung der Berufsausbildung und zur Eignung der Ausbildungsstätte. Wer Ausbildungsqualität sichern will, bekommt also nicht bloß ein Formular, sondern ein Beratungsangebot, das auf den Alltag im Betrieb zugeschnitten ist. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/service-center/faqs/aus-u-weiterbildung?utm_source=openai))
Der Ausbildungsvertrag ist dabei mehr als ein Pflichtdokument. Die Handwerkskammer Kassel führt für ihren Bezirk das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse und stellt klar, dass zu Beginn des Ausbildungsverhältnisses ein Vertrag abgeschlossen werden muss. In der Praxis bedeutet das: Die Kammer sorgt für die Erfassung, Ordnung und Kontrolle der Ausbildungsdaten und unterstützt zugleich mit Formularen, Hinweisen und Ansprechpersonen. Besonders hilfreich ist auch das digitale Berichtsheft BLoK, das Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Berufsschullehrkräften eine orts- und zeitunabhängige Nutzung ermöglicht. Die Kombination aus Ausbildungsberatung, Lehrlingsrolle, digitalen Nachweisen und klassischer Servicearbeit macht die Kammer zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen Betrieb, Schule und Prüfungsausschuss. Gerade für Betriebe, die erstmals ausbilden, ist diese begleitende Rolle wertvoll, weil sie Unsicherheiten reduziert und den Einstieg in die Ausbildung planbarer macht. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ausbildung-neu/betriebe-und-ausbildende/ausbildungsvertrag?utm_source=openai))
Lehrvertrag online, Ausbildungszeit verkürzen und Ausbildungsvergütung
Ein besonders gefragter Service ist der Lehrvertrag online. Über diese Lösung können Ausbildungsverträge im Browser ausgefüllt werden, ohne dass der Prozess komplett auf Papier beschränkt bleibt. Beim Ausdruck werden die Daten an die Handwerkskammer übermittelt, und mit einem Login wird der Ablauf noch komfortabler, weil dann auf bereits hinterlegte Daten zugegriffen und der Bearbeitungsstatus eingesehen werden kann. Die Kammer weist außerdem darauf hin, dass Ausbildungsverträge im Status gesendet nochmals geändert werden können. Für Betriebe ist das ein echter Vorteil, weil sich der Verwaltungsaufwand reduziert und der Weg vom ersten Entwurf bis zur Eintragung in die Lehrlingsrolle transparenter wird. Dass es zusätzlich auch ohne Login möglich ist, den Vertrag auszufüllen, macht den Service niedrigschwellig und alltagstauglich. Für eine Kammer, die regionale Betriebe in ihrer täglichen Arbeit unterstützt, ist genau diese Mischung aus digitalem Komfort und verbindlicher Prüfung besonders wichtig. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/service-center/lehrvertrag-online?utm_source=openai))
Zum Thema Ausbildungsdauer liefert die Kammer ebenfalls konkrete Orientierung. Auf der Seite zum Ausbildungsvertrag ist die Ausbildungsdauer ausdrücklich mit Verkürzung und Verlängerung aufgeführt, und im Downloadbereich gibt es einen eigenen Antrag zur Verkürzung der Ausbildungszeit. Das ist für Betriebe und Auszubildende relevant, wenn Vorbildung, Leistungsstand oder besondere Lebenssituationen eine Anpassung rechtfertigen. Auch die Ausbildungsvergütung ist ein typisches Beratungsthema: In den FAQs erklärt die Kammer, dass die Mitarbeitenden der Lehrlingsrolle und die Ausbildungsberatung weiterhelfen. Zusätzlich weist sie darauf hin, dass die Berufsschulzeit zur Ausbildung gehört und vollständig auf die betriebliche Ausbildungszeit angerechnet wird. Diese Informationen sind für die tägliche Organisation der Ausbildung wichtig, weil sie Rechte, Pflichten und Zeitplanung gleichermaßen betreffen. Wer mit der Kammer arbeitet, bekommt also nicht nur Formulare, sondern rechtssichere und praktikable Hilfe für den gesamten Ausbildungsweg. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ausbildung-neu/betriebe-und-ausbildende/ausbildungsvertrag?utm_source=openai))
Meisterprüfung in Kassel: Zulassung, Termine und Förderung
Die Meisterprüfung gehört zu den wichtigsten Themen der Handwerkskammer Kassel, weil sie den nächsten großen Schritt in vielen Handwerksberufen markiert. Wer Meisterin oder Meister werden möchte, braucht zunächst eine Zulassung zur Meisterprüfung. Die Kammer erklärt, dass dafür in der Regel eine bestandene Gesellenprüfung im betreffenden Handwerk oder eine gleichwertige berufliche Qualifikation erforderlich ist. Der Antrag wird mit den notwendigen Nachweisen eingereicht, zum Beispiel mit Gesellen- oder Ausbildungsabschlusszeugnis und gegebenenfalls weiteren Belegen über Berufspraxis oder bereits absolvierte Prüfungsteile. Nach vollständigem Eingang wird der Antrag dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses vorgelegt; das Verfahren kann bis zu drei Wochen dauern. Erst danach kommt die schriftliche Zulassung oder Ablehnung per Post. Damit macht die Kammer den Weg zur Meisterprüfung nachvollziehbar und transparent, was gerade für Kandidatinnen und Kandidaten mit berufsbegleitender Vorbereitung hilfreich ist. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/weiterbildung/meister/-in-im-handwerk?utm_source=openai))
Auch organisatorisch ist die Meisterprüfung gut strukturiert. Die Kammer veröffentlicht aktuelle Prüfungstermine für Kassel und nennt für Fulda und Marburg Termine auf Anfrage. Zusätzlich weist sie darauf hin, dass die Teilnehmerzahlen begrenzt sind und dass die Einladung in der Regel rund drei Wochen vor dem Termin per Post verschickt wird. Für erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen gibt es außerdem einen klaren Förderhinweis: Wer die Meisterprüfung in Hessen bestanden hat und bei der Anmeldung oder bei der Feststellung des Ergebnisses seinen Hauptwohnsitz oder Beschäftigungsort in Hessen hatte, kann die Aufstiegsprämie des Landes Hessen in Höhe von 3.500 Euro beantragen. Der Antrag muss innerhalb von drei Monaten bei der Handwerkskammer eingehen. Für viele Meisterkandidaten ist das ein finanziell relevanter Baustein, der die Entscheidung für die Aufstiegsqualifizierung zusätzlich erleichtert. So verbindet die Kammer formale Prüfungsvorgaben mit konkreten Förderinformationen und begleitet die Teilnehmer vom Antrag bis zum Abschluss. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/weiterbildung/meister/-in-im-handwerk?utm_source=openai))
Kontakt, Öffnungszeiten, Anfahrt und Parken
Die Handwerkskammer Kassel befindet sich am Scheidemannplatz 2 in 34117 Kassel. Die telefonische Erreichbarkeit läuft über 0561 7888-0, per E-Mail über info@hwk-kassel.de. Laut offizieller Seite ist die Kammer von Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 15:30 Uhr geöffnet, jeweils auch nach Vereinbarung. Für Besucherinnen und Besucher ist vor allem die Lage im Zentrum praktisch, denn die Haltestelle Scheidemannplatz liegt direkt an der Kammer. Zusätzlich sind die Haltestellen Königsplatz und Maurerstraße nur wenige Gehminuten entfernt. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, erreicht die Adresse damit sehr unkompliziert. Die Kammer selbst weist darauf hin, dass ein großer Teil der Linien direkt oder in der Nähe hält. Das macht den Standort besonders gut zugänglich für Beratungstermine, Prüfungen und Gespräche im Haus. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/kontakt/oeffnungszeiten?utm_source=openai))
Auch beim Thema Parken liefert die Kammer klare Fakten statt vager Hinweise. Direkt am Kammergebäude gibt es nur eine sehr begrenzte Anzahl an Parkplätzen, und rund um die Kammer stehen gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Wer mit dem Auto anreist, sollte deshalb genügend Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. Für viele Besucherinnen und Besucher ist die Kombination aus zentraler Lage, ÖPNV-Anbindung und begrenztem Parkraum ein wichtiger Planungsfaktor, besonders wenn sie zu Beratungsgesprächen, Prüfungen oder zu einem Termin in den Servicebereichen kommen. Die Adresse am Scheidemannplatz ist zugleich ein guter Orientierungspunkt in Kassel, weil sie im innerstädtischen Bereich liegt und dadurch mit Bus, Bahn und zu Fuß schnell erreichbar ist. Genau deshalb passt der Standort zu einer Kammer, die im Alltag oft mit Terminen, Formularen und persönlichen Beratungsgesprächen arbeitet. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/kontakt/oeffnungszeiten?utm_source=openai))
Vermittlungsstelle für Streitigkeiten und Schlichtung
Nicht jeder Konflikt zwischen Handwerksbetrieb und Kundschaft muss sofort vor Gericht landen. Dafür unterhält die Handwerkskammer Kassel eine neutrale Vermittlungsstelle, die sowohl von kammerzugehörigen Betrieben als auch von deren Kundinnen und Kunden angerufen werden kann. Die Kammer beschreibt das Verfahren ausdrücklich als Möglichkeit, bevor es hart auf hart kommt, und verfolgt damit ein klares Ziel: eine Einigung zwischen den Parteien erreichen, um ein kostenintensives und zeitaufwändiges Gerichtsverfahren zu vermeiden. Zuständig ist die Stelle unter anderem bei Streitigkeiten über die fachgerechte Ausführung, über die Höhe der Vergütung und über weitere Vertragspflichten. Damit deckt sie genau jene Konflikte ab, die im handwerklichen Alltag besonders häufig entstehen können. Für beide Seiten ist das interessant, weil ein neutral moderiertes Verfahren oft schneller, günstiger und sachlicher ist als ein formaler Rechtsstreit. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/betriebsfuehrung/recht/vermittlungsstelle?utm_source=openai))
Auch organisatorisch ist die Vermittlungsstelle klar geregelt. Der Antrag muss bei der Handwerkskammer gestellt werden, die Auslagenpauschale beträgt 20 Euro, und die eigenen Auslagen trägt jede Partei selbst. Als Ansprechpartner nennt die Kammer Bianca Grunewald im Sekretariat; die Leitung liegt bei Michael Buhrow. Für die Antragstellung gibt es eigene Formulare, je nachdem ob der Antrag von Kundenseite oder von Unternehmensseite kommt. Genau diese klare Struktur macht die Vermittlungsstelle praktisch nutzbar, weil sie den Einstieg in das Verfahren niedrigschwellig hält und gleichzeitig die Erwartung an eine geordnete Streitbeilegung setzt. Wer im Handwerk arbeitet oder einen Handwerksbetrieb beauftragt, kann sich dadurch im Konfliktfall auf ein regionales, neutrales und formal abgestütztes Angebot verlassen, das nicht auf Eskalation, sondern auf Einigung setzt. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/betriebsfuehrung/recht/vermittlungsstelle?utm_source=openai))
Stellenangebote, Karriere und weitere Services der Handwerkskammer Kassel
Bei der Suche nach Stellenangeboten ist die Handwerkskammer Kassel ebenfalls eine nützliche Adresse, auch wenn sie selbst derzeit keine freien Stellen zu besetzen hat. Auf der offiziellen Seite weist die Kammer ausdrücklich darauf hin, dass aktuell keine offenen Positionen verfügbar sind, empfiehlt aber zugleich, später erneut vorbeizuschauen oder sich auf karrieremitzukunft.de über Stellen in anderen Handwerksorganisationen zu informieren. Für Bewerberinnen und Bewerber ist das eine ehrliche und hilfreiche Information, weil sie nicht auf ein möglicherweise veraltetes Versprechen stoßen, sondern auf den aktuellen Stand der Personalplanung. Gleichzeitig zeigt die Kammer damit, dass Karriere im Handwerk nicht nur über den eigenen Arbeitgeberweg gedacht werden sollte, sondern über das gesamte Netzwerk der Handwerksorganisationen hinweg. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ueber-uns/stellenangebote/?utm_source=openai))
Darüber hinaus bietet die Kammer mit ihrer Ausbildungs- und Praktikumsbörse eine konkrete Plattform für den Berufseinstieg. Dort lassen sich freie Ausbildungsplätze, Praktika, Einstiegsqualifizierungen und duale Studienplätze suchen oder anbieten; zusätzlich gibt es Funktionen für digitale Bewerbungen, Bewerberprofile und Suchagenten. Unterstützung erhalten Interessierte von Nicole Krispin, Anna-Lena Bayer und weiteren Ansprechpartnerinnen aus der Passgenauen Besetzung und den Willkommenslotsen. Wer wissen möchte, wie Karriere im Handwerk aussehen kann, findet außerdem einen Hinweis auf die Ausbildung in der Handwerkskammer selbst: Die Kammer bildet Verwaltungsfachangestellte aus, die praktische Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Haus statt. So wird deutlich, dass die Handwerkskammer Kassel nicht nur für Betriebe berät, sondern auch als Arbeitgeberin und Ausbildungsort eine Rolle spielt. In der Summe ergibt sich daraus ein breites Serviceangebot, das von der Beratung über die Vermittlung bis zur eigenen Nachwuchsförderung reicht. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ausbildung-neu/ausbildungs-praktikumsboerse?utm_source=openai))
Quellen:
- Handwerkskammer Kassel - Startseite
- Handwerkskammer Kassel - Öffnungszeiten und Anfahrt
- Handwerkskammer Kassel - Informationen zur HWK
- Handwerkskammer Kassel - FAQ Ausbildung und Weiterbildung
- Handwerkskammer Kassel - Lehrvertrag online
- Handwerkskammer Kassel - Ausbildungsvertrag
- Handwerkskammer Kassel - Meister im Handwerk
- Handwerkskammer Kassel - Vermittlungsstelle
- Handwerkskammer Kassel - Stellenangebote
- Handwerkskammer Kassel - Ausbildungs- und Praktikumsbörse
Handwerkskammer Kassel | Ausbildungsberatung & Meisterprüfung
Die Handwerkskammer Kassel ist die zentrale Interessenvertretung und Dienstleistungsplattform für das Handwerk in Nord-, Ost- und Mittelhessen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts betreut sie nach eigenen Angaben über 17.500 Mitgliedsbetriebe, rund 91.700 Beschäftigte und 6.900 Auszubildende. Der Kammerbezirk umfasst die Stadt Kassel sowie die Landkreise Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Kassel-Land, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner und Marburg-Biedenkopf. Seit der Wahl von Rolph Limbacher steht ein Präsident an der Spitze, die Geschäfte führt Hauptgeschäftsführer Jürgen Müller. Damit ist die Kammer nicht nur Verwaltungsstelle, sondern auch Ansprechpartnerin für Ausbildung, Weiterbildung, Prüfungen, Beratung und Interessenvertretung im gesamten regionalen Handwerk. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ueber-uns/informationen-zur-hwk?utm_source=openai))
Ausbildungsberatung, Ausbildungsvertrag und Berufsausbildung
Wer in Kassel oder im Kammerbezirk Lehrlinge ausbilden möchte, sollte die Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Kassel möglichst früh einschalten. Die Kammer empfiehlt in ihren FAQs ausdrücklich, bereits vor Ausbildungsbeginn Kontakt aufzunehmen, damit die rechtlichen Grundlagen, die Eignung des Betriebs und die Pflichten auf beiden Seiten sauber geklärt sind. Dazu gehören die Handwerksordnung, das Berufsbildungsgesetz und bei Jugendlichen zusätzlich das Jugendarbeitsschutzgesetz. Genau an dieser Stelle zeigt sich die praktische Stärke der Kammer: Sie begleitet Betriebe nicht nur bei der formalen Anmeldung, sondern auch bei Fragen zur Durchführung der Ausbildung, zur Überwachung der Berufsausbildung und zur Eignung der Ausbildungsstätte. Wer Ausbildungsqualität sichern will, bekommt also nicht bloß ein Formular, sondern ein Beratungsangebot, das auf den Alltag im Betrieb zugeschnitten ist. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/service-center/faqs/aus-u-weiterbildung?utm_source=openai))
Der Ausbildungsvertrag ist dabei mehr als ein Pflichtdokument. Die Handwerkskammer Kassel führt für ihren Bezirk das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse und stellt klar, dass zu Beginn des Ausbildungsverhältnisses ein Vertrag abgeschlossen werden muss. In der Praxis bedeutet das: Die Kammer sorgt für die Erfassung, Ordnung und Kontrolle der Ausbildungsdaten und unterstützt zugleich mit Formularen, Hinweisen und Ansprechpersonen. Besonders hilfreich ist auch das digitale Berichtsheft BLoK, das Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Berufsschullehrkräften eine orts- und zeitunabhängige Nutzung ermöglicht. Die Kombination aus Ausbildungsberatung, Lehrlingsrolle, digitalen Nachweisen und klassischer Servicearbeit macht die Kammer zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen Betrieb, Schule und Prüfungsausschuss. Gerade für Betriebe, die erstmals ausbilden, ist diese begleitende Rolle wertvoll, weil sie Unsicherheiten reduziert und den Einstieg in die Ausbildung planbarer macht. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ausbildung-neu/betriebe-und-ausbildende/ausbildungsvertrag?utm_source=openai))
Lehrvertrag online, Ausbildungszeit verkürzen und Ausbildungsvergütung
Ein besonders gefragter Service ist der Lehrvertrag online. Über diese Lösung können Ausbildungsverträge im Browser ausgefüllt werden, ohne dass der Prozess komplett auf Papier beschränkt bleibt. Beim Ausdruck werden die Daten an die Handwerkskammer übermittelt, und mit einem Login wird der Ablauf noch komfortabler, weil dann auf bereits hinterlegte Daten zugegriffen und der Bearbeitungsstatus eingesehen werden kann. Die Kammer weist außerdem darauf hin, dass Ausbildungsverträge im Status gesendet nochmals geändert werden können. Für Betriebe ist das ein echter Vorteil, weil sich der Verwaltungsaufwand reduziert und der Weg vom ersten Entwurf bis zur Eintragung in die Lehrlingsrolle transparenter wird. Dass es zusätzlich auch ohne Login möglich ist, den Vertrag auszufüllen, macht den Service niedrigschwellig und alltagstauglich. Für eine Kammer, die regionale Betriebe in ihrer täglichen Arbeit unterstützt, ist genau diese Mischung aus digitalem Komfort und verbindlicher Prüfung besonders wichtig. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/service-center/lehrvertrag-online?utm_source=openai))
Zum Thema Ausbildungsdauer liefert die Kammer ebenfalls konkrete Orientierung. Auf der Seite zum Ausbildungsvertrag ist die Ausbildungsdauer ausdrücklich mit Verkürzung und Verlängerung aufgeführt, und im Downloadbereich gibt es einen eigenen Antrag zur Verkürzung der Ausbildungszeit. Das ist für Betriebe und Auszubildende relevant, wenn Vorbildung, Leistungsstand oder besondere Lebenssituationen eine Anpassung rechtfertigen. Auch die Ausbildungsvergütung ist ein typisches Beratungsthema: In den FAQs erklärt die Kammer, dass die Mitarbeitenden der Lehrlingsrolle und die Ausbildungsberatung weiterhelfen. Zusätzlich weist sie darauf hin, dass die Berufsschulzeit zur Ausbildung gehört und vollständig auf die betriebliche Ausbildungszeit angerechnet wird. Diese Informationen sind für die tägliche Organisation der Ausbildung wichtig, weil sie Rechte, Pflichten und Zeitplanung gleichermaßen betreffen. Wer mit der Kammer arbeitet, bekommt also nicht nur Formulare, sondern rechtssichere und praktikable Hilfe für den gesamten Ausbildungsweg. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ausbildung-neu/betriebe-und-ausbildende/ausbildungsvertrag?utm_source=openai))
Meisterprüfung in Kassel: Zulassung, Termine und Förderung
Die Meisterprüfung gehört zu den wichtigsten Themen der Handwerkskammer Kassel, weil sie den nächsten großen Schritt in vielen Handwerksberufen markiert. Wer Meisterin oder Meister werden möchte, braucht zunächst eine Zulassung zur Meisterprüfung. Die Kammer erklärt, dass dafür in der Regel eine bestandene Gesellenprüfung im betreffenden Handwerk oder eine gleichwertige berufliche Qualifikation erforderlich ist. Der Antrag wird mit den notwendigen Nachweisen eingereicht, zum Beispiel mit Gesellen- oder Ausbildungsabschlusszeugnis und gegebenenfalls weiteren Belegen über Berufspraxis oder bereits absolvierte Prüfungsteile. Nach vollständigem Eingang wird der Antrag dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses vorgelegt; das Verfahren kann bis zu drei Wochen dauern. Erst danach kommt die schriftliche Zulassung oder Ablehnung per Post. Damit macht die Kammer den Weg zur Meisterprüfung nachvollziehbar und transparent, was gerade für Kandidatinnen und Kandidaten mit berufsbegleitender Vorbereitung hilfreich ist. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/weiterbildung/meister/-in-im-handwerk?utm_source=openai))
Auch organisatorisch ist die Meisterprüfung gut strukturiert. Die Kammer veröffentlicht aktuelle Prüfungstermine für Kassel und nennt für Fulda und Marburg Termine auf Anfrage. Zusätzlich weist sie darauf hin, dass die Teilnehmerzahlen begrenzt sind und dass die Einladung in der Regel rund drei Wochen vor dem Termin per Post verschickt wird. Für erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen gibt es außerdem einen klaren Förderhinweis: Wer die Meisterprüfung in Hessen bestanden hat und bei der Anmeldung oder bei der Feststellung des Ergebnisses seinen Hauptwohnsitz oder Beschäftigungsort in Hessen hatte, kann die Aufstiegsprämie des Landes Hessen in Höhe von 3.500 Euro beantragen. Der Antrag muss innerhalb von drei Monaten bei der Handwerkskammer eingehen. Für viele Meisterkandidaten ist das ein finanziell relevanter Baustein, der die Entscheidung für die Aufstiegsqualifizierung zusätzlich erleichtert. So verbindet die Kammer formale Prüfungsvorgaben mit konkreten Förderinformationen und begleitet die Teilnehmer vom Antrag bis zum Abschluss. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/weiterbildung/meister/-in-im-handwerk?utm_source=openai))
Kontakt, Öffnungszeiten, Anfahrt und Parken
Die Handwerkskammer Kassel befindet sich am Scheidemannplatz 2 in 34117 Kassel. Die telefonische Erreichbarkeit läuft über 0561 7888-0, per E-Mail über info@hwk-kassel.de. Laut offizieller Seite ist die Kammer von Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 15:30 Uhr geöffnet, jeweils auch nach Vereinbarung. Für Besucherinnen und Besucher ist vor allem die Lage im Zentrum praktisch, denn die Haltestelle Scheidemannplatz liegt direkt an der Kammer. Zusätzlich sind die Haltestellen Königsplatz und Maurerstraße nur wenige Gehminuten entfernt. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, erreicht die Adresse damit sehr unkompliziert. Die Kammer selbst weist darauf hin, dass ein großer Teil der Linien direkt oder in der Nähe hält. Das macht den Standort besonders gut zugänglich für Beratungstermine, Prüfungen und Gespräche im Haus. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/kontakt/oeffnungszeiten?utm_source=openai))
Auch beim Thema Parken liefert die Kammer klare Fakten statt vager Hinweise. Direkt am Kammergebäude gibt es nur eine sehr begrenzte Anzahl an Parkplätzen, und rund um die Kammer stehen gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Wer mit dem Auto anreist, sollte deshalb genügend Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. Für viele Besucherinnen und Besucher ist die Kombination aus zentraler Lage, ÖPNV-Anbindung und begrenztem Parkraum ein wichtiger Planungsfaktor, besonders wenn sie zu Beratungsgesprächen, Prüfungen oder zu einem Termin in den Servicebereichen kommen. Die Adresse am Scheidemannplatz ist zugleich ein guter Orientierungspunkt in Kassel, weil sie im innerstädtischen Bereich liegt und dadurch mit Bus, Bahn und zu Fuß schnell erreichbar ist. Genau deshalb passt der Standort zu einer Kammer, die im Alltag oft mit Terminen, Formularen und persönlichen Beratungsgesprächen arbeitet. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/kontakt/oeffnungszeiten?utm_source=openai))
Vermittlungsstelle für Streitigkeiten und Schlichtung
Nicht jeder Konflikt zwischen Handwerksbetrieb und Kundschaft muss sofort vor Gericht landen. Dafür unterhält die Handwerkskammer Kassel eine neutrale Vermittlungsstelle, die sowohl von kammerzugehörigen Betrieben als auch von deren Kundinnen und Kunden angerufen werden kann. Die Kammer beschreibt das Verfahren ausdrücklich als Möglichkeit, bevor es hart auf hart kommt, und verfolgt damit ein klares Ziel: eine Einigung zwischen den Parteien erreichen, um ein kostenintensives und zeitaufwändiges Gerichtsverfahren zu vermeiden. Zuständig ist die Stelle unter anderem bei Streitigkeiten über die fachgerechte Ausführung, über die Höhe der Vergütung und über weitere Vertragspflichten. Damit deckt sie genau jene Konflikte ab, die im handwerklichen Alltag besonders häufig entstehen können. Für beide Seiten ist das interessant, weil ein neutral moderiertes Verfahren oft schneller, günstiger und sachlicher ist als ein formaler Rechtsstreit. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/betriebsfuehrung/recht/vermittlungsstelle?utm_source=openai))
Auch organisatorisch ist die Vermittlungsstelle klar geregelt. Der Antrag muss bei der Handwerkskammer gestellt werden, die Auslagenpauschale beträgt 20 Euro, und die eigenen Auslagen trägt jede Partei selbst. Als Ansprechpartner nennt die Kammer Bianca Grunewald im Sekretariat; die Leitung liegt bei Michael Buhrow. Für die Antragstellung gibt es eigene Formulare, je nachdem ob der Antrag von Kundenseite oder von Unternehmensseite kommt. Genau diese klare Struktur macht die Vermittlungsstelle praktisch nutzbar, weil sie den Einstieg in das Verfahren niedrigschwellig hält und gleichzeitig die Erwartung an eine geordnete Streitbeilegung setzt. Wer im Handwerk arbeitet oder einen Handwerksbetrieb beauftragt, kann sich dadurch im Konfliktfall auf ein regionales, neutrales und formal abgestütztes Angebot verlassen, das nicht auf Eskalation, sondern auf Einigung setzt. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/betriebsfuehrung/recht/vermittlungsstelle?utm_source=openai))
Stellenangebote, Karriere und weitere Services der Handwerkskammer Kassel
Bei der Suche nach Stellenangeboten ist die Handwerkskammer Kassel ebenfalls eine nützliche Adresse, auch wenn sie selbst derzeit keine freien Stellen zu besetzen hat. Auf der offiziellen Seite weist die Kammer ausdrücklich darauf hin, dass aktuell keine offenen Positionen verfügbar sind, empfiehlt aber zugleich, später erneut vorbeizuschauen oder sich auf karrieremitzukunft.de über Stellen in anderen Handwerksorganisationen zu informieren. Für Bewerberinnen und Bewerber ist das eine ehrliche und hilfreiche Information, weil sie nicht auf ein möglicherweise veraltetes Versprechen stoßen, sondern auf den aktuellen Stand der Personalplanung. Gleichzeitig zeigt die Kammer damit, dass Karriere im Handwerk nicht nur über den eigenen Arbeitgeberweg gedacht werden sollte, sondern über das gesamte Netzwerk der Handwerksorganisationen hinweg. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ueber-uns/stellenangebote/?utm_source=openai))
Darüber hinaus bietet die Kammer mit ihrer Ausbildungs- und Praktikumsbörse eine konkrete Plattform für den Berufseinstieg. Dort lassen sich freie Ausbildungsplätze, Praktika, Einstiegsqualifizierungen und duale Studienplätze suchen oder anbieten; zusätzlich gibt es Funktionen für digitale Bewerbungen, Bewerberprofile und Suchagenten. Unterstützung erhalten Interessierte von Nicole Krispin, Anna-Lena Bayer und weiteren Ansprechpartnerinnen aus der Passgenauen Besetzung und den Willkommenslotsen. Wer wissen möchte, wie Karriere im Handwerk aussehen kann, findet außerdem einen Hinweis auf die Ausbildung in der Handwerkskammer selbst: Die Kammer bildet Verwaltungsfachangestellte aus, die praktische Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Haus statt. So wird deutlich, dass die Handwerkskammer Kassel nicht nur für Betriebe berät, sondern auch als Arbeitgeberin und Ausbildungsort eine Rolle spielt. In der Summe ergibt sich daraus ein breites Serviceangebot, das von der Beratung über die Vermittlung bis zur eigenen Nachwuchsförderung reicht. ([hwk-kassel.de](https://www.hwk-kassel.de/ausbildung-neu/ausbildungs-praktikumsboerse?utm_source=openai))
Quellen:
- Handwerkskammer Kassel - Startseite
- Handwerkskammer Kassel - Öffnungszeiten und Anfahrt
- Handwerkskammer Kassel - Informationen zur HWK
- Handwerkskammer Kassel - FAQ Ausbildung und Weiterbildung
- Handwerkskammer Kassel - Lehrvertrag online
- Handwerkskammer Kassel - Ausbildungsvertrag
- Handwerkskammer Kassel - Meister im Handwerk
- Handwerkskammer Kassel - Vermittlungsstelle
- Handwerkskammer Kassel - Stellenangebote
- Handwerkskammer Kassel - Ausbildungs- und Praktikumsbörse
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Lena W.
9. März 2017
Wir haben vor einigen Monaten eine Beschwerde gegen einen Handwerker namens Mirko Kreisz eingereicht, der uns Geld abgenommen hat, ohne seine Arbeit zu machen (4.000 Euro). Der größte Fehler, den wir gemacht haben, war, diesem "registrierten Handwerker" zu vertrauen, der jetzt weiß, dass er nicht einmal eine Schraube festziehen kann, denn seine Leistung war schrecklich und er hatte keine Ahnung von Bauarbeiten!!! Die wenigen Dinge, die er gemacht hat, waren die schlechteste Arbeit, die ich je in meinem Leben gesehen habe, und wir mussten alles, was er gemacht hat, wieder entfernen, weil alles falsch war... also war der Geldverlust noch größer. Und was hat die Handwerkskammer nach unserer ständigen Akte mit Bildern, Videos, Zeugen, Gutachten usw. gemacht? Nur gesagt: "Oh, er ist nie gekommen, um sich zu verteidigen. Wir können jetzt nichts tun, es tut mir leid... gehen Sie zu einem Anwalt". Dieser Ort ist wirklich nutzlos und sie kümmern sich überhaupt nicht um die Kunden und ehrlichen Menschen... es war eine komplette Geld- und Zeitverschwendung für uns, hierher zu kommen, weil er von Leuten geleitet wird, die immer auf der Seite des Teufels stehen, anstatt einen professionellen Job zu machen. Zusammenfassend: ein Ort ohne Ethik!
Wolfgang Bringmann
19. Mai 2025
Bester Service, allerbeste Beratung, freundliche und kompetente Ansprechpartner, rasche Terminvergabe! Ich bin begeistert, eine absolut notwendige Selbsthilfe- und Selbstverwaltungseinrichtung der Handwerkswirtschaft.
Michael Marktgraefe
26. August 2024
Ich wurde sehr gut über die Weiterbildungsmöglichkeiten zum Meister informiert. Da ich plane, das Unternehmen, in dem ich tätig bin, zu übernehmen, wurde mir eine kostenfreie Gründungsberatung angeboten. Darauf komme ich bestimmt zurück.
Renate Hirsch
20. September 2025
Ich frage mich, wofür die überhaupt Geld bekommen? Wenn Beschwerden reinkommen und nicht überprüft werden. Tolle Arbeit.
Benny Dieberg
15. August 2024
Ein schlimmer Verein, eine bodenlose Frechheit, wie manche Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Prüflingen umgehen. Spitzfindige und freche Kommentare während Projektvorstellungen zu geben, falsche Behauptungen zu äußern und wochenlang auf Stellungnahmen diesbezüglich zu warten. Geht absolut gar nicht. Nie wieder !!!!!! Prüfungsvorsitzender muss laut Prüfungsverordnung fachneutral sein, sprich darf selbst nicht vom Fach sein, was allerdings nicht der Realität entsprach, weil er selbst Meister in diesem Handwerk ist. Keine schriftliche Begründung zur Ablehnung der Projektgenehmigung usw. Ein Trauerspiel sondergleichen...
