Naturkundemuseum Kassel im Ottoneum
(1984 Bewertungen)

Kassel

Steinweg 2, 34117 Kassel, Deutschland

Naturkundemuseum Kassel im Ottoneum | Tickets & Öffnungszeiten

Das Naturkundemuseum Kassel im Ottoneum ist weit mehr als ein klassisches Stadtmuseum. Es verbindet die Naturgeschichte Nordhessens mit einem der markantesten Bauwerke der Kasseler Innenstadt und erzählt dabei eine außergewöhnlich lange Sammlungsgeschichte. Das Ottoneum wurde 1606 errichtet und gilt als erstes festes, ausschließlich für Theaterzwecke gebautes Gebäude Deutschlands. Später wurde es mehrfach umgebaut, für Sammlungen genutzt, im Krieg schwer beschädigt und schließlich wiederaufgebaut. Heute ist es die Bühne für Fossilien, Präparate, historische Kostbarkeiten und moderne Vermittlung. Wer in Kassel ein Museum sucht, das historische Architektur, wissenschaftliche Tiefe und familienfreundliche Erlebnisse zusammenführt, findet hier ein besonders starkes Ziel. Vor dem Haus begrüßt ein Iguanodonmodell die Gäste, und schon dieser erste Eindruck zeigt: Hier wird Naturgeschichte nicht trocken präsentiert, sondern eindrucksvoll inszeniert. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/museum/index.php?utm_source=openai))

Öffnungszeiten, Tickets und Eintrittspreise im Naturkundemuseum Kassel

Für die Planung eines Besuchs sind die Öffnungszeiten und Eintrittspreise ein zentrales Thema, denn danach wird häufig gesucht. Das Naturkundemuseum im Ottoneum ist montags geschlossen. Dienstags öffnet es von 10 bis 17 Uhr, mittwochs von 10 bis 20 Uhr, donnerstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Das Museum bleibt am 24. und 31. Dezember geschlossen, ist an Feiertagen jedoch auch montags geöffnet. Diese Zeiten machen den Standort vor allem für spontane Besuche, Familienausflüge und Stadtspaziergänge attraktiv. Das Haus ist zudem dienstags bis sonntags zwischen 10.30 und 16.30 Uhr telefonisch für Anmeldungen und Informationen erreichbar. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/vermittlung/inhaltsseiten/schulen.php))

Auch die Eintrittspreise sind klar gestaffelt. Erwachsene zahlen 5 Euro, ermäßigt kostet der Eintritt 3 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Für Gruppen ab 10 Personen gilt ein Preis von 3 Euro pro Person, Schulklassen inklusive Lehrkräfte zahlen 1 Euro pro Person. Außerhalb von Sonderausstellungen gelten reduzierte Tarife. Damit ist das Naturkundemuseum nicht nur ein hochwertiger Ausflugsort, sondern auch ein vergleichsweise gut kalkulierbares Ziel für Familien, Schulgruppen und Reisegruppen. Ergänzend ist wichtig: Führungen und Veranstaltungen werden über das Info- und Anmeldetelefon gebucht, und die Stadt weist auch auf barrierefreien Zugang sowie WC und Wickeltisch hin. Das ist besonders hilfreich für alle, die den Besuch mit Kindern, Gruppen oder bei eingeschränkter Mobilität planen. ([visit.kassel.de](https://visit.kassel.de/poi/naturkundemuseum-im-ottoneum))

Anfahrt, Lage und Parken am Ottoneum in Kassel

Die Lage des Museums ist einer seiner größten Vorteile. Das Naturkundemuseum im Ottoneum liegt am Steinweg 2 in der Kasseler Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zum Friedrichsplatz. Diese zentrale Position macht das Haus gut zu Fuß erreichbar und bindet es direkt in die Kulturachse der Innenstadt ein. Der Friedrichsplatz gehört zu den bekanntesten innerstädtischen Orten Kassels, und rund um ihn liegen weitere wichtige Sehenswürdigkeiten wie das Staatstheater, das Fridericianum und mehrere Museen. Wer also einen ganzen Kulturspaziergang plant, kann das Naturkundemuseum sehr gut in eine Route durch die Innenstadt einbauen. Auch für Gäste, die gezielt nach Anfahrt und Adresse suchen, sind die offiziellen Angaben eindeutig und unkompliziert. ([kassel.de](https://www.kassel.de/buerger/kunst_und_kultur/sehenswertes/strassen-und-plaetze/friedrichsplatz.php?utm_source=openai))

Beim Parken ist die Tiefgarage Friedrichsplatz die naheliegende Lösung. Die offizielle Parkeinrichtung nennt als Ein- und Ausfahrt den Bereich Steinweg Ecke Friedrichsplatz sowie eine zweite Einfahrt in der Du-Ry-Straße. Damit liegt die Tiefgarage direkt im Umfeld des Museums und ist für Autofahrer eine praktische Option im innerstädtischen Verkehr. Für Busgruppen gibt es ebenfalls eine klare Infrastruktur: In städtischen Unterlagen wird der Busparkplatz am Ottoneum beziehungsweise Papinplatz als zentrale Abstellmöglichkeit beschrieben. Das ist besonders wichtig für Reisegruppen, Schulfahrten oder organisierte Ausflüge. Wer also nach den Stichworten parken, anfahrt oder busparkplatz sucht, findet am Ottoneum eine für die Innenstadt erstaunlich gut organisierte Verkehrsanbindung. Dazu kommt die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln rund um den Friedrichsplatz, was den Standort noch flexibler macht. ([visit.kassel.de](https://visit.kassel.de/en/poi/underground-car-park-friedrichsplatz?utm_source=openai))

Dauerausstellung: Erdgeschichte, Saurier und Mammuts

Die Dauerausstellung ist der Kern des Museums und erklärt, warum das Naturkundemuseum im Ottoneum für viele Besucher ein echter Lieblingsort ist. Im Mittelpunkt steht eine Zeitreise durch die Erdgeschichte, die von fossilen Spuren aus regionalen Fundstellen bis zu der heutigen Natur in Nordhessen führt. Die Stadt Kassel beschreibt die Ausstellung als Weg durch die faszinierende Erdgeschichte, vorbei an Dinosauriern, Seekühen und Mammuts bis zur heutigen Natur in Nordhessen. Dabei wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern eine ganze Landschafts- und Klimageschichte erzählt. Das Gebiet um Kassel hat im Lauf von Millionen Jahren viele sehr unterschiedliche Phasen erlebt: Meeresgrund, Gebirge, Wüstenklima, Eiszeiten und wieder andere Lebensräume. Die Ausstellung übersetzt diese geologischen Veränderungen in eine anschauliche Form, die auch für Kinder und Familien greifbar bleibt. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/ausstellungen/dauerausstellung.php))

Besonders stark ist der regionale Bezug. Die Ausstellung zeigt Fossilien der lokalen Fundstellen und verbindet sie mit lebendigen Rekonstruktionen und Landschaftsinszenierungen. So werden Besucherinnen und Besucher mit einst heimischen Dinosauriern, Haien, Seekühen, Höhlenbären, Hyänen oder Mammuts konfrontiert. Dazu kommen Bereiche, die sich mit den Naturräumen Nordhessens befassen, also mit Wäldern, Wiesen, kalkreichen Trockenrasen und weiteren Lebensräumen. Hunderte Präparate, Dioramen und interaktive Elemente machen die Natur der Region sichtbar. Ein besonderes Highlight ist das lebendige Honigbienen-Volk, das in einer kleinen interaktiven Abteilung eingebettet ist. Die Ausstellung zeigt außerdem die Vielfalt heimischer Wildbienenarten und macht damit ein aktuelles Thema der Biodiversität verständlich. Wer sich für Fossilien, Natur in Nordhessen oder die Frage interessiert, wie aus geologischer Tiefe ein modernes Museumserlebnis wird, bekommt hier sehr viel Stoff. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/ausstellungen/dauerausstellung.php))

Geschichte des Ottoneums und der Sammlungstradition

Die Geschichte des Hauses ist ein wesentlicher Teil seiner Ausstrahlung. Schon 1568 begann Wilhelm IV. mit dem Aufbau einer Kunstkammer, die als Keimzelle der Kasseler Sammlungstradition gilt. Zwischen 1603 und 1606 ließ Landgraf Moritz das Ottoneum als Theatergebäude errichten; es wurde nach seinem Sohn Otto benannt. 1696 folgte ein grundlegender Umbau für die Aufnahme der landgräflichen Sammlungen. Später diente das Haus auch als Sitz des Collegium Carolinum. Damit ist das Ottoneum nicht nur ein Museumsbau, sondern ein Ort, an dem Theater-, Wissenschafts- und Sammlungsgeschichte eng miteinander verflochten sind. Diese lange Nutzungsgeschichte prägt bis heute das Erscheinungsbild und die inhaltliche Tiefe des Hauses. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/museum/inhaltsseiten/geschichte.php))

Als eigenständige Institution existiert das Naturkundemuseum in Kassel seit 1884. Damals kehrten naturwissenschaftliche und völkerkundliche Sammlungen aus dem Fridericianum ins Ottoneum zurück und wurden mit den Beständen des Vereins für Naturkunde zu Kassel vereint. Nach der Übernahme durch die Stadt Kassel im Jahr 1928 wurde das Haus grundlegend renoviert und 1929 als Städtisches Naturkunde-Museum wiedereröffnet. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Ottoneum schwere Schäden, verlor wahrscheinlich mehr als die Hälfte seiner Sammlungen und wurde nach dem Krieg im Wesentlichen nach Plänen des 17. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Eine weitere Grundsanierung folgte zwischen 1993 und 1997. Heute kann das Museum auf eine Sammlungstradition zurückblicken, die über Jahrhunderte gewachsen ist und in ihrer Kombination aus historischer Architektur und naturwissenschaftlicher Forschung einzigartig wirkt. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/museum/inhaltsseiten/geschichte.php))

Sonderausstellungen, Führungen und Angebote für Familien und Gruppen

Ein weiterer Grund, warum das Naturkundemuseum im Ottoneum so häufig gesucht wird, sind die wechselnden Sonderausstellungen und das breite Vermittlungsprogramm. Die Stadt Kassel betont, dass jedes Jahr mindestens eine Sonderausstellung auf 400 Quadratmetern aufwendig in Szene gesetzt wird. Dadurch bleibt der Besuch auch für Wiederkehrer interessant, weil es immer einen neuen thematischen Anreiz gibt. Das passt gut zur offenen und lebendigen Ausrichtung des Hauses, das nicht nur Exponate zeigt, sondern Themen wie Evolution, Klimawandel, regionale Erdgeschichte und Tierwelt immer wieder neu erzählt. Besonders für Familien und Kindergruppen ist das wichtig, weil die Ausstellung dadurch nie statisch wirkt, sondern als Lern- und Erlebnisort wahrgenommen wird. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/ausstellungen/index.php))

Auch für Gruppen, Schulklassen und Lehrkräfte gibt es sehr konkrete Angebote. Laut offizieller Website dauern die Führungen 60 Minuten und kosten 30 Euro plus Eintritt. Für Schulklassen werden verschiedene Themen angeboten, etwa Dinosaurier, Eiszeit, Fossilien, Evolution sowie die Sammlungs- und Gebäudegeschichte des Ottoneums. Für Vor-, Grundschulen und die Sekundarstufe I gibt es außerdem Workshops mit Praxisanteil, und für Lehrkräfte stehen Materialien wie ein Fossilienkoffer zur Ausleihe bereit. Die Buchung läuft ausschließlich über das Info- und Anmeldetelefon. Dadurch ist das Museum nicht nur ein Ausstellungsort, sondern auch ein Bildungshaus mit sehr klarer Struktur. Besonders angenehm: Es gibt eine museumspädagogische Beratung für Lehrende, Erzieherinnen und Erzieher, Gruppenleitende und Privatpersonen. Wer also nach Führungen, Workshops, Programm oder Gruppenangeboten sucht, findet am Ottoneum ein gut organisiertes und fachlich starkes System. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/vermittlung/inhaltsseiten/schulen.php))

Sammlungen, Forschung und legendäre Exponate

Hinter der Ausstellung steht eine beeindruckende Sammlungstiefe. Das Naturkundemuseum besitzt laut Stadt Kassel etwa 785.000 Sammlungsstücke, von denen ein großer Teil digital erfasst ist und der Forschung zur Verfügung steht. Die Sammlungen gehen auf die Landgrafen von Hessen-Cassel zurück und wurden im Laufe der Zeit durch Vereinsbestände und Privatsammlungen ergänzt. Damit ist das Museum nicht nur ein Ort des Zeigens, sondern auch ein Ort des Forschens. Die geowissenschaftlichen Sammlungen enthalten vor allem Fossilien, Mineralien und Gesteine; viele besonders wichtige Stücke stammen aus dem Oberperm, der Mittleren Trias und dem Oligozän. In der Sammlung und in der Ausstellung liegt ein Schwerpunkt auf paläontologischen Objekten. Das macht das Ottoneum zu einer bedeutenden Adresse für alle, die sich für Fossilien, regionale Erdgeschichte und wissenschaftliche Dokumentation interessieren. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/museum/index.php?utm_source=openai))

Zu den herausragenden Exponaten zählen das Herbarium Ratzenberger, das zu den ältesten erhaltenen Herbarien Europas gehört, das Skelett des Goethe-Elefanten und die Schildbachsche Holzbibliothek mit ihren 530 kunstvoll gestalteten Holzbüchern. Das Herbarium entstand zwischen 1556 und 1592, die Holzbibliothek zwischen 1771 und 1799. Der Goethe-Elefant lebte von 1773 bis 1780 im Tierpark von Landgraf Friedrich II.; Goethe lieh sich später den Schädel für seine Studien aus. Solche Objekte machen das Naturkundemuseum zu einem Haus, in dem Natur, Kulturgeschichte und Wissenschaft auf engem Raum zusammenkommen. Ergänzt wird das durch die wissenschaftliche Zeitschrift Philippia, die das Museum bis heute herausgibt. Wer also nicht nur Fotos, Tickets oder Öffnungszeiten sucht, sondern die eigentliche Bedeutung des Hauses verstehen will, entdeckt im Ottoneum ein Museum mit außergewöhnlicher historischer Tiefe und einer Forschungstradition von europäischem Rang. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/ausstellungen/dauerausstellung.php))

Quellen:

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Naturkundemuseum Kassel im Ottoneum | Tickets & Öffnungszeiten

Das Naturkundemuseum Kassel im Ottoneum ist weit mehr als ein klassisches Stadtmuseum. Es verbindet die Naturgeschichte Nordhessens mit einem der markantesten Bauwerke der Kasseler Innenstadt und erzählt dabei eine außergewöhnlich lange Sammlungsgeschichte. Das Ottoneum wurde 1606 errichtet und gilt als erstes festes, ausschließlich für Theaterzwecke gebautes Gebäude Deutschlands. Später wurde es mehrfach umgebaut, für Sammlungen genutzt, im Krieg schwer beschädigt und schließlich wiederaufgebaut. Heute ist es die Bühne für Fossilien, Präparate, historische Kostbarkeiten und moderne Vermittlung. Wer in Kassel ein Museum sucht, das historische Architektur, wissenschaftliche Tiefe und familienfreundliche Erlebnisse zusammenführt, findet hier ein besonders starkes Ziel. Vor dem Haus begrüßt ein Iguanodonmodell die Gäste, und schon dieser erste Eindruck zeigt: Hier wird Naturgeschichte nicht trocken präsentiert, sondern eindrucksvoll inszeniert. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/museum/index.php?utm_source=openai))

Öffnungszeiten, Tickets und Eintrittspreise im Naturkundemuseum Kassel

Für die Planung eines Besuchs sind die Öffnungszeiten und Eintrittspreise ein zentrales Thema, denn danach wird häufig gesucht. Das Naturkundemuseum im Ottoneum ist montags geschlossen. Dienstags öffnet es von 10 bis 17 Uhr, mittwochs von 10 bis 20 Uhr, donnerstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Das Museum bleibt am 24. und 31. Dezember geschlossen, ist an Feiertagen jedoch auch montags geöffnet. Diese Zeiten machen den Standort vor allem für spontane Besuche, Familienausflüge und Stadtspaziergänge attraktiv. Das Haus ist zudem dienstags bis sonntags zwischen 10.30 und 16.30 Uhr telefonisch für Anmeldungen und Informationen erreichbar. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/vermittlung/inhaltsseiten/schulen.php))

Auch die Eintrittspreise sind klar gestaffelt. Erwachsene zahlen 5 Euro, ermäßigt kostet der Eintritt 3 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Für Gruppen ab 10 Personen gilt ein Preis von 3 Euro pro Person, Schulklassen inklusive Lehrkräfte zahlen 1 Euro pro Person. Außerhalb von Sonderausstellungen gelten reduzierte Tarife. Damit ist das Naturkundemuseum nicht nur ein hochwertiger Ausflugsort, sondern auch ein vergleichsweise gut kalkulierbares Ziel für Familien, Schulgruppen und Reisegruppen. Ergänzend ist wichtig: Führungen und Veranstaltungen werden über das Info- und Anmeldetelefon gebucht, und die Stadt weist auch auf barrierefreien Zugang sowie WC und Wickeltisch hin. Das ist besonders hilfreich für alle, die den Besuch mit Kindern, Gruppen oder bei eingeschränkter Mobilität planen. ([visit.kassel.de](https://visit.kassel.de/poi/naturkundemuseum-im-ottoneum))

Anfahrt, Lage und Parken am Ottoneum in Kassel

Die Lage des Museums ist einer seiner größten Vorteile. Das Naturkundemuseum im Ottoneum liegt am Steinweg 2 in der Kasseler Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zum Friedrichsplatz. Diese zentrale Position macht das Haus gut zu Fuß erreichbar und bindet es direkt in die Kulturachse der Innenstadt ein. Der Friedrichsplatz gehört zu den bekanntesten innerstädtischen Orten Kassels, und rund um ihn liegen weitere wichtige Sehenswürdigkeiten wie das Staatstheater, das Fridericianum und mehrere Museen. Wer also einen ganzen Kulturspaziergang plant, kann das Naturkundemuseum sehr gut in eine Route durch die Innenstadt einbauen. Auch für Gäste, die gezielt nach Anfahrt und Adresse suchen, sind die offiziellen Angaben eindeutig und unkompliziert. ([kassel.de](https://www.kassel.de/buerger/kunst_und_kultur/sehenswertes/strassen-und-plaetze/friedrichsplatz.php?utm_source=openai))

Beim Parken ist die Tiefgarage Friedrichsplatz die naheliegende Lösung. Die offizielle Parkeinrichtung nennt als Ein- und Ausfahrt den Bereich Steinweg Ecke Friedrichsplatz sowie eine zweite Einfahrt in der Du-Ry-Straße. Damit liegt die Tiefgarage direkt im Umfeld des Museums und ist für Autofahrer eine praktische Option im innerstädtischen Verkehr. Für Busgruppen gibt es ebenfalls eine klare Infrastruktur: In städtischen Unterlagen wird der Busparkplatz am Ottoneum beziehungsweise Papinplatz als zentrale Abstellmöglichkeit beschrieben. Das ist besonders wichtig für Reisegruppen, Schulfahrten oder organisierte Ausflüge. Wer also nach den Stichworten parken, anfahrt oder busparkplatz sucht, findet am Ottoneum eine für die Innenstadt erstaunlich gut organisierte Verkehrsanbindung. Dazu kommt die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln rund um den Friedrichsplatz, was den Standort noch flexibler macht. ([visit.kassel.de](https://visit.kassel.de/en/poi/underground-car-park-friedrichsplatz?utm_source=openai))

Dauerausstellung: Erdgeschichte, Saurier und Mammuts

Die Dauerausstellung ist der Kern des Museums und erklärt, warum das Naturkundemuseum im Ottoneum für viele Besucher ein echter Lieblingsort ist. Im Mittelpunkt steht eine Zeitreise durch die Erdgeschichte, die von fossilen Spuren aus regionalen Fundstellen bis zu der heutigen Natur in Nordhessen führt. Die Stadt Kassel beschreibt die Ausstellung als Weg durch die faszinierende Erdgeschichte, vorbei an Dinosauriern, Seekühen und Mammuts bis zur heutigen Natur in Nordhessen. Dabei wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern eine ganze Landschafts- und Klimageschichte erzählt. Das Gebiet um Kassel hat im Lauf von Millionen Jahren viele sehr unterschiedliche Phasen erlebt: Meeresgrund, Gebirge, Wüstenklima, Eiszeiten und wieder andere Lebensräume. Die Ausstellung übersetzt diese geologischen Veränderungen in eine anschauliche Form, die auch für Kinder und Familien greifbar bleibt. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/ausstellungen/dauerausstellung.php))

Besonders stark ist der regionale Bezug. Die Ausstellung zeigt Fossilien der lokalen Fundstellen und verbindet sie mit lebendigen Rekonstruktionen und Landschaftsinszenierungen. So werden Besucherinnen und Besucher mit einst heimischen Dinosauriern, Haien, Seekühen, Höhlenbären, Hyänen oder Mammuts konfrontiert. Dazu kommen Bereiche, die sich mit den Naturräumen Nordhessens befassen, also mit Wäldern, Wiesen, kalkreichen Trockenrasen und weiteren Lebensräumen. Hunderte Präparate, Dioramen und interaktive Elemente machen die Natur der Region sichtbar. Ein besonderes Highlight ist das lebendige Honigbienen-Volk, das in einer kleinen interaktiven Abteilung eingebettet ist. Die Ausstellung zeigt außerdem die Vielfalt heimischer Wildbienenarten und macht damit ein aktuelles Thema der Biodiversität verständlich. Wer sich für Fossilien, Natur in Nordhessen oder die Frage interessiert, wie aus geologischer Tiefe ein modernes Museumserlebnis wird, bekommt hier sehr viel Stoff. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/ausstellungen/dauerausstellung.php))

Geschichte des Ottoneums und der Sammlungstradition

Die Geschichte des Hauses ist ein wesentlicher Teil seiner Ausstrahlung. Schon 1568 begann Wilhelm IV. mit dem Aufbau einer Kunstkammer, die als Keimzelle der Kasseler Sammlungstradition gilt. Zwischen 1603 und 1606 ließ Landgraf Moritz das Ottoneum als Theatergebäude errichten; es wurde nach seinem Sohn Otto benannt. 1696 folgte ein grundlegender Umbau für die Aufnahme der landgräflichen Sammlungen. Später diente das Haus auch als Sitz des Collegium Carolinum. Damit ist das Ottoneum nicht nur ein Museumsbau, sondern ein Ort, an dem Theater-, Wissenschafts- und Sammlungsgeschichte eng miteinander verflochten sind. Diese lange Nutzungsgeschichte prägt bis heute das Erscheinungsbild und die inhaltliche Tiefe des Hauses. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/museum/inhaltsseiten/geschichte.php))

Als eigenständige Institution existiert das Naturkundemuseum in Kassel seit 1884. Damals kehrten naturwissenschaftliche und völkerkundliche Sammlungen aus dem Fridericianum ins Ottoneum zurück und wurden mit den Beständen des Vereins für Naturkunde zu Kassel vereint. Nach der Übernahme durch die Stadt Kassel im Jahr 1928 wurde das Haus grundlegend renoviert und 1929 als Städtisches Naturkunde-Museum wiedereröffnet. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Ottoneum schwere Schäden, verlor wahrscheinlich mehr als die Hälfte seiner Sammlungen und wurde nach dem Krieg im Wesentlichen nach Plänen des 17. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Eine weitere Grundsanierung folgte zwischen 1993 und 1997. Heute kann das Museum auf eine Sammlungstradition zurückblicken, die über Jahrhunderte gewachsen ist und in ihrer Kombination aus historischer Architektur und naturwissenschaftlicher Forschung einzigartig wirkt. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/museum/inhaltsseiten/geschichte.php))

Sonderausstellungen, Führungen und Angebote für Familien und Gruppen

Ein weiterer Grund, warum das Naturkundemuseum im Ottoneum so häufig gesucht wird, sind die wechselnden Sonderausstellungen und das breite Vermittlungsprogramm. Die Stadt Kassel betont, dass jedes Jahr mindestens eine Sonderausstellung auf 400 Quadratmetern aufwendig in Szene gesetzt wird. Dadurch bleibt der Besuch auch für Wiederkehrer interessant, weil es immer einen neuen thematischen Anreiz gibt. Das passt gut zur offenen und lebendigen Ausrichtung des Hauses, das nicht nur Exponate zeigt, sondern Themen wie Evolution, Klimawandel, regionale Erdgeschichte und Tierwelt immer wieder neu erzählt. Besonders für Familien und Kindergruppen ist das wichtig, weil die Ausstellung dadurch nie statisch wirkt, sondern als Lern- und Erlebnisort wahrgenommen wird. ([www1.kassel.de](https://www1.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/ausstellungen/index.php))

Auch für Gruppen, Schulklassen und Lehrkräfte gibt es sehr konkrete Angebote. Laut offizieller Website dauern die Führungen 60 Minuten und kosten 30 Euro plus Eintritt. Für Schulklassen werden verschiedene Themen angeboten, etwa Dinosaurier, Eiszeit, Fossilien, Evolution sowie die Sammlungs- und Gebäudegeschichte des Ottoneums. Für Vor-, Grundschulen und die Sekundarstufe I gibt es außerdem Workshops mit Praxisanteil, und für Lehrkräfte stehen Materialien wie ein Fossilienkoffer zur Ausleihe bereit. Die Buchung läuft ausschließlich über das Info- und Anmeldetelefon. Dadurch ist das Museum nicht nur ein Ausstellungsort, sondern auch ein Bildungshaus mit sehr klarer Struktur. Besonders angenehm: Es gibt eine museumspädagogische Beratung für Lehrende, Erzieherinnen und Erzieher, Gruppenleitende und Privatpersonen. Wer also nach Führungen, Workshops, Programm oder Gruppenangeboten sucht, findet am Ottoneum ein gut organisiertes und fachlich starkes System. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/vermittlung/inhaltsseiten/schulen.php))

Sammlungen, Forschung und legendäre Exponate

Hinter der Ausstellung steht eine beeindruckende Sammlungstiefe. Das Naturkundemuseum besitzt laut Stadt Kassel etwa 785.000 Sammlungsstücke, von denen ein großer Teil digital erfasst ist und der Forschung zur Verfügung steht. Die Sammlungen gehen auf die Landgrafen von Hessen-Cassel zurück und wurden im Laufe der Zeit durch Vereinsbestände und Privatsammlungen ergänzt. Damit ist das Museum nicht nur ein Ort des Zeigens, sondern auch ein Ort des Forschens. Die geowissenschaftlichen Sammlungen enthalten vor allem Fossilien, Mineralien und Gesteine; viele besonders wichtige Stücke stammen aus dem Oberperm, der Mittleren Trias und dem Oligozän. In der Sammlung und in der Ausstellung liegt ein Schwerpunkt auf paläontologischen Objekten. Das macht das Ottoneum zu einer bedeutenden Adresse für alle, die sich für Fossilien, regionale Erdgeschichte und wissenschaftliche Dokumentation interessieren. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/museum/index.php?utm_source=openai))

Zu den herausragenden Exponaten zählen das Herbarium Ratzenberger, das zu den ältesten erhaltenen Herbarien Europas gehört, das Skelett des Goethe-Elefanten und die Schildbachsche Holzbibliothek mit ihren 530 kunstvoll gestalteten Holzbüchern. Das Herbarium entstand zwischen 1556 und 1592, die Holzbibliothek zwischen 1771 und 1799. Der Goethe-Elefant lebte von 1773 bis 1780 im Tierpark von Landgraf Friedrich II.; Goethe lieh sich später den Schädel für seine Studien aus. Solche Objekte machen das Naturkundemuseum zu einem Haus, in dem Natur, Kulturgeschichte und Wissenschaft auf engem Raum zusammenkommen. Ergänzt wird das durch die wissenschaftliche Zeitschrift Philippia, die das Museum bis heute herausgibt. Wer also nicht nur Fotos, Tickets oder Öffnungszeiten sucht, sondern die eigentliche Bedeutung des Hauses verstehen will, entdeckt im Ottoneum ein Museum mit außergewöhnlicher historischer Tiefe und einer Forschungstradition von europäischem Rang. ([kassel.de](https://www.kassel.de/einrichtungen/naturkundemuseum/ausstellungen/dauerausstellung.php))

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