
Witzenhausen
An d. Fährgasse 1, 37213 Witzenhausen, Deutschland
Tropengewächshaus Witzenhausen | Öffnungszeiten & Anfahrt
Das Tropengewächshaus in Witzenhausen ist weit mehr als ein schönes Glasgebäude mit exotischen Pflanzen. Es ist ein historisch gewachsener Lernort der Universität Kassel, an dem tropische und subtropische Nutzpflanzen, Nachhaltigkeit, biologische Forschung und öffentliche Bildung zusammenkommen. Wer hierher kommt, erlebt keine reine Schauanlage, sondern einen Ort, an dem wissenschaftliche Arbeit, anschauliche Vermittlung und der Reiz außergewöhnlicher Pflanzenarten eng miteinander verbunden sind. Genau diese Mischung macht das Haus seit vielen Jahren zu einem Ziel für Familien, Schulklassen, Studierende, Pflanzenfans und Menschen, die in Nordhessen einen besonderen Ausflug suchen. Auf der offiziellen Website wird das Gewächshaus als einzigartig in Deutschland beschrieben; außerdem finden sich dort ein Bildkarussell und ein 360°-Rundumblick, die bereits vorab einen guten Eindruck von Atmosphäre und Aufbau vermitteln. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Besonders auffällig ist der Fokus auf Nutzpflanzen. Nicht Zierpflanzen stehen im Mittelpunkt, sondern Arten, die im Alltag der Menschen eine Rolle spielen: Nahrung, Gewürze, Heilpflanzen, Faserpflanzen, Duftpflanzen, Färbepflanzen und Energiepflanzen. Damit passt das Tropengewächshaus perfekt zu den Suchanfragen rund um Öffnungszeiten, Veranstaltungen, Anfahrt, Fotos und Führungen, denn genau diese praktischen Themen sind für einen Besuch entscheidend. Gleichzeitig geht es hier um mehr als reine Information: Das Haus zeigt, wie Pflanzen aus tropischen und subtropischen Regionen Teil globaler Ernährungs- und Wirtschaftssysteme sind und wie aus einer kolonial geprägten Sammlung ein moderner Ort für Lehre und Forschung geworden ist. Wer das Tropengewächshaus verstehen will, sollte deshalb nicht nur auf die Öffnungszeiten schauen, sondern auch auf die Geschichte, die Sammlung und das Bildungsangebot. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Öffnungszeiten, Eintritt und öffentliche Führungen
Die Besucherinformationen sind klar und angenehm unkompliziert: Das Tropengewächshaus ist das ganze Jahr über mittwochs, freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, was den spontanen Besuch besonders attraktiv macht und das Haus auch für kurze Ausflüge oder einen Abstecher bei einem Stadtbesuch in Witzenhausen interessant macht. Zusätzlich bietet die Universität Kassel jeden Samstag um 14 Uhr eine einstündige öffentliche Führung unter dem Titel „Einmal zum Äquator und zurück“ an. Für diese Führung fallen 5,00 Euro pro Person und 3,00 Euro pro Kind an; eine Voranmeldung ist nicht nötig. Damit eignet sich das Gewächshaus sowohl für spontane Besuche als auch für Gäste, die gezielt mit Führung kommen möchten. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Sehr praktisch ist auch, dass es neben dem Tropengewächshaus den Lehr- und Lerngarten gibt. Dieser ist von Mai bis September ebenfalls mittwochs, freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 16 Uhr geöffnet, ebenfalls bei freiem Eintritt. Jeden Samstag um 15:30 Uhr wird dort die öffentliche Führung „Queerbeet durch die Gemüsereihen“ angeboten. Wer beide Orte besuchen möchte, sollte laut offizieller Empfehlung zwischen den Führungen etwa 30 Minuten Pause einplanen. Für Gruppen gelten im Tropengewächshaus und im Lehr- und Lerngarten dieselben Preisregeln; eine rechtzeitige Anmeldung und Terminabsprache sind erforderlich. Das ist besonders relevant für Schulklassen, Vereine und Familiengruppen, die ihren Besuch planen möchten und verlässliche Rahmenbedingungen suchen. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Anfahrt, Bahnhof und Parken
Die offizielle Adresse lautet Steinstraße 19 in 37213 Witzenhausen. Für die Anreise mit der Bahn nennt die Universität Kassel die Bahnhöfe Kassel-Wilhelmshöhe oder Göttingen als nächstgelegene Fernverkehrsanschlüsse. Von dort geht es mit dem Regionalverkehr weiter nach Witzenhausen-Nord; von diesem Bahnhof aus dauert der Fußweg zur Steinstraße etwa 20 Minuten. Außerdem werden mehrere Busanbindungen genannt, unter anderem die Haltestellen Brückenstraße, Markt und Wickfeldtstraße, die je nach Richtung nur wenige Minuten Fußweg entfernt liegen. Für Besucherinnen und Besucher ohne Auto ist das ein großer Vorteil, weil das Tropengewächshaus auch mit öffentlichem Verkehr gut planbar bleibt und sich in einen Stadtspaziergang einfügen lässt. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/kontakt.html))
Mit dem Auto ist die Anfahrt ebenfalls klar beschrieben. Aus Richtung Norden fährt man auf der A7 bis zum Dreieck Drammetal, wechselt dort auf die A38, nimmt die Ausfahrt Friedland und folgt anschließend der B27 sowie der B80 nach Witzenhausen. Aus Süden und Westen führt die Route über die A7 bis zur Abfahrt Hann. Münden - Werratal und dann über die B80. Wichtig ist der Hinweis, dass sich die Verkehrsführung 2024 geändert hat und die Zufahrt nun über die Südbahnhofstraße beziehungsweise Wickfeldtstraße erfolgt. In direkter Umgebung gibt es öffentliche Parkplätze, und einige wenige Stellplätze befinden sich direkt vor dem Tropengewächshaus, wenn man im Navigationsgerät „An der Fährgasse“ eingibt. Gerade für Besucher mit Kinderwagen, für Gruppenmaterial oder für spontane Abstecher ist diese Information sehr hilfreich. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/kontakt.html))
Führungen, Gruppenangebote und Veranstaltungen
Das Tropengewächshaus lebt nicht nur von seinen Pflanzen, sondern auch von seinem Bildungsprogramm. Auf der offiziellen Website werden Gruppenführungen, Bildungsangebote für Schulklassen und Konfirmandengruppen sowie verschiedene thematische Formate vorgestellt. Gruppen können das Gewächshaus täglich im Rahmen einer Führung besuchen, sofern rechtzeitig angemeldet wird. Für den Lehr- und Lerngarten gelten dieselben organisatorischen Regeln. Zusätzlich zeigt das Angebotsverzeichnis zahlreiche Module, etwa für Kita-Gruppen, Jugendliche ab 12 Jahren oder ältere Schulstufen. Themen wie Kakao, globaler Handel, Heilpflanzen, Ernährung oder Pflanzenvielfalt im Alltag machen deutlich, dass es im Tropengewächshaus nicht nur um Botanik geht, sondern auch um Nachhaltigkeit, Fairness, globale Zusammenhänge und alltagsnahe Bildung. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Auch der Veranstaltungskalender ist ein wichtiger Teil des Profils. Die offizielle Startseite verweist auf ein Jahresprogramm und nennt mehrere Termine, etwa Workshops, Vorträge und Fortbildungen. Außerdem erscheinen in den aktuellen Uni-Kassel-Meldungen regelmäßig Veranstaltungen am Ort selbst, zum Beispiel der Pflanzenmarkt rund ums Tropengewächshaus, ein Erzählcafé oder thematische Führungen mit Bezug zu Lebensmitteln, Gewürzen und Kulturpflanzen. Damit ist die Location nicht nur ein Ziel für stille Besuche im Gewächshaus, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt für Veranstaltungen mit Bildungs- und Freizeitwert. Wer also nach Tropengewächshaus Witzenhausen veranstaltungen, programm oder führungen sucht, findet hier ein laufend gepflegtes Angebot, das den Ort über die reine Schauanlage hinaus als aktiven Veranstaltungsort positioniert. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Geschichte, Eigentümer und bauliche Entwicklung
Die Geschichte des Tropengewächshauses ist eng mit der Geschichte der ehemaligen Klosteranlage in der Steinstraße und der landwirtschaftlichen Ausbildung in Witzenhausen verbunden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand dort die Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe. Bereits 1902 wurde das erste Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen gebaut, nur vier Jahre nach der Gründung der Kolonialschule. Der Ursprung des Hauses liegt also tief in der Ausbildungsgeschichte des Standorts. Die Pflanzen wurden damals unter anderem durch Schenkungen aus Botanischen Gärten und aus Kolonialzusammenhängen aufgebaut. Gleichzeitig macht die heutige offizielle Geschichtsdarstellung sehr deutlich, dass dieser Ursprung kritisch reflektiert wird und zur Selbstverständigung des Ortes gehört. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke/das-haus/geschichte.html))
Im Jahr 1937 entstand an gleicher Stelle ein größeres Gewächshaus mit etwa 640 Quadratmetern Grundfläche. Der Zweite Weltkrieg hinterließ deutliche Spuren: 1945 wurden Glasscheiben durch Granaten zerstört, und im Winter 1945/46 erfror ein Großteil der Pflanzen. 1957 wurde unter Trägerschaft des Deutschen Instituts für Tropische und Subtropische Landwirtschaft die Lehranstalt für Tropische und Subtropische Landwirtschaft gegründet, und 1964 fiel die Entscheidung für einen neuen sechssemestrigen Ingenieurstudiengang. Dafür wurde ein neues Gewächshaus an der gegenüberliegenden Seite des Geländes an der Fährgasse errichtet; die heutige Anlage wurde 1965 gebaut und 1966 für den Lehrbetrieb angemietet. Seit 1971 ist die Universität Kassel Pächterin des Hauses, das dem Fachgebiet Ökologischer Pflanzenbau und Agrarökosystemforschung in den Tropen und Subtropen zugeordnet ist. Die Bau- und Nutzungsgeschichte zeigt damit einen ungewöhnlichen Weg von der kolonialen Sammlung zur wissenschaftlich geprägten Bildungsstätte. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke/das-haus/geschichte.html))
Pflanzensammlung, Forschung und nachhaltiges Lernen
Inhaltlich lebt das Tropengewächshaus von seiner außergewöhnlichen Pflanzensammlung. Auf 1.200 Quadratmetern wachsen rund 480 Pflanzenarten, die nach Nutzungsgruppen geordnet sind: Nahrungs- und Genussmittelpflanzen, Gewürz-, Medizinal-, Färbe-, Energie-, Duft- und Faserpflanzen. Das Haus ist in mehrere klimatische Zonen gegliedert, darunter Orangerie, Feldkulturen, Kaffeehaus, Palmenhaus und Kakaohaus. Diese Einteilung macht den Besuch anschaulich, weil unterschiedliche Klima- und Nutzungsbedingungen unmittelbar erfahrbar werden. In der Darstellung der Universität wird betont, dass die Pflanzenauswahl und der Anbau nach Prinzipien der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Praxis warmer Klimate erfolgen. So wird das Gewächshaus zum lebendigen Klassenzimmer für tropische Landwirtschaft, Biodiversität und die Zusammenhänge zwischen Pflanzen, Klima und Nutzung. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/index.php?eID=dumpFile&f=1395&t=f&token=a9d52dac98e56a11930f7625563401fab6ef10f7))
Auch die Rolle der Forschung und der nachhaltigen Bewirtschaftung ist gut dokumentiert. Bereits seit 1990 wird biologischer Pflanzenschutz eingesetzt, was die Ausrichtung des Hauses auf ökologische Landwirtschaft unterstreicht. Auf der offiziellen Seite wird außerdem beschrieben, dass die Pflanzensammlung nicht nur Besuchende anzieht, sondern auch Studierende beim Lernen unterstützt und als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit dient. Jährlich besuchen rund 12.000 bis 15.000 Menschen das Haus, und es werden regelmäßig Themenführungen, Sonderausstellungen und Pflanzenmärkte angeboten. Das Gewächshaus ist also kein statisches Museumsobjekt, sondern ein aktiver Lern- und Begegnungsraum, in dem Bildung, Forschung und öffentliche Vermittlung ineinandergreifen. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Wer sich vor dem Besuch einen Eindruck verschaffen möchte, findet auf der Website neben Bildmaterial auch einen 360°-Rundumblick. Das ist für die Suchintention nach Fotos, Eindrücken und Atmosphäre besonders hilfreich, weil das Tropengewächshaus so schon vorab erfahrbar wird. Gleichzeitig verweist die Website auf Medien, Lehrmaterial und verschiedene Mitmachangebote. Dazu gehören Praktika, ein freiwilliges ökologisches Jahr und die Möglichkeit, einen Fachführungsschein zu erwerben. Diese Mischung aus Besuchserlebnis, Bildungsort und Ausbildungspraxis erklärt, warum das Tropengewächshaus in Witzenhausen sowohl bei Familien als auch bei Fachinteressierten so gut ankommt und warum es in Nordhessen einen festen Platz unter den besonderen Ausflugszielen hat. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Quellen:
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Tropengewächshaus Witzenhausen | Öffnungszeiten & Anfahrt
Das Tropengewächshaus in Witzenhausen ist weit mehr als ein schönes Glasgebäude mit exotischen Pflanzen. Es ist ein historisch gewachsener Lernort der Universität Kassel, an dem tropische und subtropische Nutzpflanzen, Nachhaltigkeit, biologische Forschung und öffentliche Bildung zusammenkommen. Wer hierher kommt, erlebt keine reine Schauanlage, sondern einen Ort, an dem wissenschaftliche Arbeit, anschauliche Vermittlung und der Reiz außergewöhnlicher Pflanzenarten eng miteinander verbunden sind. Genau diese Mischung macht das Haus seit vielen Jahren zu einem Ziel für Familien, Schulklassen, Studierende, Pflanzenfans und Menschen, die in Nordhessen einen besonderen Ausflug suchen. Auf der offiziellen Website wird das Gewächshaus als einzigartig in Deutschland beschrieben; außerdem finden sich dort ein Bildkarussell und ein 360°-Rundumblick, die bereits vorab einen guten Eindruck von Atmosphäre und Aufbau vermitteln. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Besonders auffällig ist der Fokus auf Nutzpflanzen. Nicht Zierpflanzen stehen im Mittelpunkt, sondern Arten, die im Alltag der Menschen eine Rolle spielen: Nahrung, Gewürze, Heilpflanzen, Faserpflanzen, Duftpflanzen, Färbepflanzen und Energiepflanzen. Damit passt das Tropengewächshaus perfekt zu den Suchanfragen rund um Öffnungszeiten, Veranstaltungen, Anfahrt, Fotos und Führungen, denn genau diese praktischen Themen sind für einen Besuch entscheidend. Gleichzeitig geht es hier um mehr als reine Information: Das Haus zeigt, wie Pflanzen aus tropischen und subtropischen Regionen Teil globaler Ernährungs- und Wirtschaftssysteme sind und wie aus einer kolonial geprägten Sammlung ein moderner Ort für Lehre und Forschung geworden ist. Wer das Tropengewächshaus verstehen will, sollte deshalb nicht nur auf die Öffnungszeiten schauen, sondern auch auf die Geschichte, die Sammlung und das Bildungsangebot. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Öffnungszeiten, Eintritt und öffentliche Führungen
Die Besucherinformationen sind klar und angenehm unkompliziert: Das Tropengewächshaus ist das ganze Jahr über mittwochs, freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, was den spontanen Besuch besonders attraktiv macht und das Haus auch für kurze Ausflüge oder einen Abstecher bei einem Stadtbesuch in Witzenhausen interessant macht. Zusätzlich bietet die Universität Kassel jeden Samstag um 14 Uhr eine einstündige öffentliche Führung unter dem Titel „Einmal zum Äquator und zurück“ an. Für diese Führung fallen 5,00 Euro pro Person und 3,00 Euro pro Kind an; eine Voranmeldung ist nicht nötig. Damit eignet sich das Gewächshaus sowohl für spontane Besuche als auch für Gäste, die gezielt mit Führung kommen möchten. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Sehr praktisch ist auch, dass es neben dem Tropengewächshaus den Lehr- und Lerngarten gibt. Dieser ist von Mai bis September ebenfalls mittwochs, freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 16 Uhr geöffnet, ebenfalls bei freiem Eintritt. Jeden Samstag um 15:30 Uhr wird dort die öffentliche Führung „Queerbeet durch die Gemüsereihen“ angeboten. Wer beide Orte besuchen möchte, sollte laut offizieller Empfehlung zwischen den Führungen etwa 30 Minuten Pause einplanen. Für Gruppen gelten im Tropengewächshaus und im Lehr- und Lerngarten dieselben Preisregeln; eine rechtzeitige Anmeldung und Terminabsprache sind erforderlich. Das ist besonders relevant für Schulklassen, Vereine und Familiengruppen, die ihren Besuch planen möchten und verlässliche Rahmenbedingungen suchen. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Anfahrt, Bahnhof und Parken
Die offizielle Adresse lautet Steinstraße 19 in 37213 Witzenhausen. Für die Anreise mit der Bahn nennt die Universität Kassel die Bahnhöfe Kassel-Wilhelmshöhe oder Göttingen als nächstgelegene Fernverkehrsanschlüsse. Von dort geht es mit dem Regionalverkehr weiter nach Witzenhausen-Nord; von diesem Bahnhof aus dauert der Fußweg zur Steinstraße etwa 20 Minuten. Außerdem werden mehrere Busanbindungen genannt, unter anderem die Haltestellen Brückenstraße, Markt und Wickfeldtstraße, die je nach Richtung nur wenige Minuten Fußweg entfernt liegen. Für Besucherinnen und Besucher ohne Auto ist das ein großer Vorteil, weil das Tropengewächshaus auch mit öffentlichem Verkehr gut planbar bleibt und sich in einen Stadtspaziergang einfügen lässt. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/kontakt.html))
Mit dem Auto ist die Anfahrt ebenfalls klar beschrieben. Aus Richtung Norden fährt man auf der A7 bis zum Dreieck Drammetal, wechselt dort auf die A38, nimmt die Ausfahrt Friedland und folgt anschließend der B27 sowie der B80 nach Witzenhausen. Aus Süden und Westen führt die Route über die A7 bis zur Abfahrt Hann. Münden - Werratal und dann über die B80. Wichtig ist der Hinweis, dass sich die Verkehrsführung 2024 geändert hat und die Zufahrt nun über die Südbahnhofstraße beziehungsweise Wickfeldtstraße erfolgt. In direkter Umgebung gibt es öffentliche Parkplätze, und einige wenige Stellplätze befinden sich direkt vor dem Tropengewächshaus, wenn man im Navigationsgerät „An der Fährgasse“ eingibt. Gerade für Besucher mit Kinderwagen, für Gruppenmaterial oder für spontane Abstecher ist diese Information sehr hilfreich. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/kontakt.html))
Führungen, Gruppenangebote und Veranstaltungen
Das Tropengewächshaus lebt nicht nur von seinen Pflanzen, sondern auch von seinem Bildungsprogramm. Auf der offiziellen Website werden Gruppenführungen, Bildungsangebote für Schulklassen und Konfirmandengruppen sowie verschiedene thematische Formate vorgestellt. Gruppen können das Gewächshaus täglich im Rahmen einer Führung besuchen, sofern rechtzeitig angemeldet wird. Für den Lehr- und Lerngarten gelten dieselben organisatorischen Regeln. Zusätzlich zeigt das Angebotsverzeichnis zahlreiche Module, etwa für Kita-Gruppen, Jugendliche ab 12 Jahren oder ältere Schulstufen. Themen wie Kakao, globaler Handel, Heilpflanzen, Ernährung oder Pflanzenvielfalt im Alltag machen deutlich, dass es im Tropengewächshaus nicht nur um Botanik geht, sondern auch um Nachhaltigkeit, Fairness, globale Zusammenhänge und alltagsnahe Bildung. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Auch der Veranstaltungskalender ist ein wichtiger Teil des Profils. Die offizielle Startseite verweist auf ein Jahresprogramm und nennt mehrere Termine, etwa Workshops, Vorträge und Fortbildungen. Außerdem erscheinen in den aktuellen Uni-Kassel-Meldungen regelmäßig Veranstaltungen am Ort selbst, zum Beispiel der Pflanzenmarkt rund ums Tropengewächshaus, ein Erzählcafé oder thematische Führungen mit Bezug zu Lebensmitteln, Gewürzen und Kulturpflanzen. Damit ist die Location nicht nur ein Ziel für stille Besuche im Gewächshaus, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt für Veranstaltungen mit Bildungs- und Freizeitwert. Wer also nach Tropengewächshaus Witzenhausen veranstaltungen, programm oder führungen sucht, findet hier ein laufend gepflegtes Angebot, das den Ort über die reine Schauanlage hinaus als aktiven Veranstaltungsort positioniert. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Geschichte, Eigentümer und bauliche Entwicklung
Die Geschichte des Tropengewächshauses ist eng mit der Geschichte der ehemaligen Klosteranlage in der Steinstraße und der landwirtschaftlichen Ausbildung in Witzenhausen verbunden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand dort die Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe. Bereits 1902 wurde das erste Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen gebaut, nur vier Jahre nach der Gründung der Kolonialschule. Der Ursprung des Hauses liegt also tief in der Ausbildungsgeschichte des Standorts. Die Pflanzen wurden damals unter anderem durch Schenkungen aus Botanischen Gärten und aus Kolonialzusammenhängen aufgebaut. Gleichzeitig macht die heutige offizielle Geschichtsdarstellung sehr deutlich, dass dieser Ursprung kritisch reflektiert wird und zur Selbstverständigung des Ortes gehört. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke/das-haus/geschichte.html))
Im Jahr 1937 entstand an gleicher Stelle ein größeres Gewächshaus mit etwa 640 Quadratmetern Grundfläche. Der Zweite Weltkrieg hinterließ deutliche Spuren: 1945 wurden Glasscheiben durch Granaten zerstört, und im Winter 1945/46 erfror ein Großteil der Pflanzen. 1957 wurde unter Trägerschaft des Deutschen Instituts für Tropische und Subtropische Landwirtschaft die Lehranstalt für Tropische und Subtropische Landwirtschaft gegründet, und 1964 fiel die Entscheidung für einen neuen sechssemestrigen Ingenieurstudiengang. Dafür wurde ein neues Gewächshaus an der gegenüberliegenden Seite des Geländes an der Fährgasse errichtet; die heutige Anlage wurde 1965 gebaut und 1966 für den Lehrbetrieb angemietet. Seit 1971 ist die Universität Kassel Pächterin des Hauses, das dem Fachgebiet Ökologischer Pflanzenbau und Agrarökosystemforschung in den Tropen und Subtropen zugeordnet ist. Die Bau- und Nutzungsgeschichte zeigt damit einen ungewöhnlichen Weg von der kolonialen Sammlung zur wissenschaftlich geprägten Bildungsstätte. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke/das-haus/geschichte.html))
Pflanzensammlung, Forschung und nachhaltiges Lernen
Inhaltlich lebt das Tropengewächshaus von seiner außergewöhnlichen Pflanzensammlung. Auf 1.200 Quadratmetern wachsen rund 480 Pflanzenarten, die nach Nutzungsgruppen geordnet sind: Nahrungs- und Genussmittelpflanzen, Gewürz-, Medizinal-, Färbe-, Energie-, Duft- und Faserpflanzen. Das Haus ist in mehrere klimatische Zonen gegliedert, darunter Orangerie, Feldkulturen, Kaffeehaus, Palmenhaus und Kakaohaus. Diese Einteilung macht den Besuch anschaulich, weil unterschiedliche Klima- und Nutzungsbedingungen unmittelbar erfahrbar werden. In der Darstellung der Universität wird betont, dass die Pflanzenauswahl und der Anbau nach Prinzipien der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Praxis warmer Klimate erfolgen. So wird das Gewächshaus zum lebendigen Klassenzimmer für tropische Landwirtschaft, Biodiversität und die Zusammenhänge zwischen Pflanzen, Klima und Nutzung. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/index.php?eID=dumpFile&f=1395&t=f&token=a9d52dac98e56a11930f7625563401fab6ef10f7))
Auch die Rolle der Forschung und der nachhaltigen Bewirtschaftung ist gut dokumentiert. Bereits seit 1990 wird biologischer Pflanzenschutz eingesetzt, was die Ausrichtung des Hauses auf ökologische Landwirtschaft unterstreicht. Auf der offiziellen Seite wird außerdem beschrieben, dass die Pflanzensammlung nicht nur Besuchende anzieht, sondern auch Studierende beim Lernen unterstützt und als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit dient. Jährlich besuchen rund 12.000 bis 15.000 Menschen das Haus, und es werden regelmäßig Themenführungen, Sonderausstellungen und Pflanzenmärkte angeboten. Das Gewächshaus ist also kein statisches Museumsobjekt, sondern ein aktiver Lern- und Begegnungsraum, in dem Bildung, Forschung und öffentliche Vermittlung ineinandergreifen. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Wer sich vor dem Besuch einen Eindruck verschaffen möchte, findet auf der Website neben Bildmaterial auch einen 360°-Rundumblick. Das ist für die Suchintention nach Fotos, Eindrücken und Atmosphäre besonders hilfreich, weil das Tropengewächshaus so schon vorab erfahrbar wird. Gleichzeitig verweist die Website auf Medien, Lehrmaterial und verschiedene Mitmachangebote. Dazu gehören Praktika, ein freiwilliges ökologisches Jahr und die Möglichkeit, einen Fachführungsschein zu erwerben. Diese Mischung aus Besuchserlebnis, Bildungsort und Ausbildungspraxis erklärt, warum das Tropengewächshaus in Witzenhausen sowohl bei Familien als auch bei Fachinteressierten so gut ankommt und warum es in Nordhessen einen festen Platz unter den besonderen Ausflugszielen hat. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Quellen:
Tropengewächshaus Witzenhausen | Öffnungszeiten & Anfahrt
Das Tropengewächshaus in Witzenhausen ist weit mehr als ein schönes Glasgebäude mit exotischen Pflanzen. Es ist ein historisch gewachsener Lernort der Universität Kassel, an dem tropische und subtropische Nutzpflanzen, Nachhaltigkeit, biologische Forschung und öffentliche Bildung zusammenkommen. Wer hierher kommt, erlebt keine reine Schauanlage, sondern einen Ort, an dem wissenschaftliche Arbeit, anschauliche Vermittlung und der Reiz außergewöhnlicher Pflanzenarten eng miteinander verbunden sind. Genau diese Mischung macht das Haus seit vielen Jahren zu einem Ziel für Familien, Schulklassen, Studierende, Pflanzenfans und Menschen, die in Nordhessen einen besonderen Ausflug suchen. Auf der offiziellen Website wird das Gewächshaus als einzigartig in Deutschland beschrieben; außerdem finden sich dort ein Bildkarussell und ein 360°-Rundumblick, die bereits vorab einen guten Eindruck von Atmosphäre und Aufbau vermitteln. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Besonders auffällig ist der Fokus auf Nutzpflanzen. Nicht Zierpflanzen stehen im Mittelpunkt, sondern Arten, die im Alltag der Menschen eine Rolle spielen: Nahrung, Gewürze, Heilpflanzen, Faserpflanzen, Duftpflanzen, Färbepflanzen und Energiepflanzen. Damit passt das Tropengewächshaus perfekt zu den Suchanfragen rund um Öffnungszeiten, Veranstaltungen, Anfahrt, Fotos und Führungen, denn genau diese praktischen Themen sind für einen Besuch entscheidend. Gleichzeitig geht es hier um mehr als reine Information: Das Haus zeigt, wie Pflanzen aus tropischen und subtropischen Regionen Teil globaler Ernährungs- und Wirtschaftssysteme sind und wie aus einer kolonial geprägten Sammlung ein moderner Ort für Lehre und Forschung geworden ist. Wer das Tropengewächshaus verstehen will, sollte deshalb nicht nur auf die Öffnungszeiten schauen, sondern auch auf die Geschichte, die Sammlung und das Bildungsangebot. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Öffnungszeiten, Eintritt und öffentliche Führungen
Die Besucherinformationen sind klar und angenehm unkompliziert: Das Tropengewächshaus ist das ganze Jahr über mittwochs, freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, was den spontanen Besuch besonders attraktiv macht und das Haus auch für kurze Ausflüge oder einen Abstecher bei einem Stadtbesuch in Witzenhausen interessant macht. Zusätzlich bietet die Universität Kassel jeden Samstag um 14 Uhr eine einstündige öffentliche Führung unter dem Titel „Einmal zum Äquator und zurück“ an. Für diese Führung fallen 5,00 Euro pro Person und 3,00 Euro pro Kind an; eine Voranmeldung ist nicht nötig. Damit eignet sich das Gewächshaus sowohl für spontane Besuche als auch für Gäste, die gezielt mit Führung kommen möchten. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Sehr praktisch ist auch, dass es neben dem Tropengewächshaus den Lehr- und Lerngarten gibt. Dieser ist von Mai bis September ebenfalls mittwochs, freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 16 Uhr geöffnet, ebenfalls bei freiem Eintritt. Jeden Samstag um 15:30 Uhr wird dort die öffentliche Führung „Queerbeet durch die Gemüsereihen“ angeboten. Wer beide Orte besuchen möchte, sollte laut offizieller Empfehlung zwischen den Führungen etwa 30 Minuten Pause einplanen. Für Gruppen gelten im Tropengewächshaus und im Lehr- und Lerngarten dieselben Preisregeln; eine rechtzeitige Anmeldung und Terminabsprache sind erforderlich. Das ist besonders relevant für Schulklassen, Vereine und Familiengruppen, die ihren Besuch planen möchten und verlässliche Rahmenbedingungen suchen. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Anfahrt, Bahnhof und Parken
Die offizielle Adresse lautet Steinstraße 19 in 37213 Witzenhausen. Für die Anreise mit der Bahn nennt die Universität Kassel die Bahnhöfe Kassel-Wilhelmshöhe oder Göttingen als nächstgelegene Fernverkehrsanschlüsse. Von dort geht es mit dem Regionalverkehr weiter nach Witzenhausen-Nord; von diesem Bahnhof aus dauert der Fußweg zur Steinstraße etwa 20 Minuten. Außerdem werden mehrere Busanbindungen genannt, unter anderem die Haltestellen Brückenstraße, Markt und Wickfeldtstraße, die je nach Richtung nur wenige Minuten Fußweg entfernt liegen. Für Besucherinnen und Besucher ohne Auto ist das ein großer Vorteil, weil das Tropengewächshaus auch mit öffentlichem Verkehr gut planbar bleibt und sich in einen Stadtspaziergang einfügen lässt. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/kontakt.html))
Mit dem Auto ist die Anfahrt ebenfalls klar beschrieben. Aus Richtung Norden fährt man auf der A7 bis zum Dreieck Drammetal, wechselt dort auf die A38, nimmt die Ausfahrt Friedland und folgt anschließend der B27 sowie der B80 nach Witzenhausen. Aus Süden und Westen führt die Route über die A7 bis zur Abfahrt Hann. Münden - Werratal und dann über die B80. Wichtig ist der Hinweis, dass sich die Verkehrsführung 2024 geändert hat und die Zufahrt nun über die Südbahnhofstraße beziehungsweise Wickfeldtstraße erfolgt. In direkter Umgebung gibt es öffentliche Parkplätze, und einige wenige Stellplätze befinden sich direkt vor dem Tropengewächshaus, wenn man im Navigationsgerät „An der Fährgasse“ eingibt. Gerade für Besucher mit Kinderwagen, für Gruppenmaterial oder für spontane Abstecher ist diese Information sehr hilfreich. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/kontakt.html))
Führungen, Gruppenangebote und Veranstaltungen
Das Tropengewächshaus lebt nicht nur von seinen Pflanzen, sondern auch von seinem Bildungsprogramm. Auf der offiziellen Website werden Gruppenführungen, Bildungsangebote für Schulklassen und Konfirmandengruppen sowie verschiedene thematische Formate vorgestellt. Gruppen können das Gewächshaus täglich im Rahmen einer Führung besuchen, sofern rechtzeitig angemeldet wird. Für den Lehr- und Lerngarten gelten dieselben organisatorischen Regeln. Zusätzlich zeigt das Angebotsverzeichnis zahlreiche Module, etwa für Kita-Gruppen, Jugendliche ab 12 Jahren oder ältere Schulstufen. Themen wie Kakao, globaler Handel, Heilpflanzen, Ernährung oder Pflanzenvielfalt im Alltag machen deutlich, dass es im Tropengewächshaus nicht nur um Botanik geht, sondern auch um Nachhaltigkeit, Fairness, globale Zusammenhänge und alltagsnahe Bildung. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Auch der Veranstaltungskalender ist ein wichtiger Teil des Profils. Die offizielle Startseite verweist auf ein Jahresprogramm und nennt mehrere Termine, etwa Workshops, Vorträge und Fortbildungen. Außerdem erscheinen in den aktuellen Uni-Kassel-Meldungen regelmäßig Veranstaltungen am Ort selbst, zum Beispiel der Pflanzenmarkt rund ums Tropengewächshaus, ein Erzählcafé oder thematische Führungen mit Bezug zu Lebensmitteln, Gewürzen und Kulturpflanzen. Damit ist die Location nicht nur ein Ziel für stille Besuche im Gewächshaus, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt für Veranstaltungen mit Bildungs- und Freizeitwert. Wer also nach Tropengewächshaus Witzenhausen veranstaltungen, programm oder führungen sucht, findet hier ein laufend gepflegtes Angebot, das den Ort über die reine Schauanlage hinaus als aktiven Veranstaltungsort positioniert. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/startseite.html))
Geschichte, Eigentümer und bauliche Entwicklung
Die Geschichte des Tropengewächshauses ist eng mit der Geschichte der ehemaligen Klosteranlage in der Steinstraße und der landwirtschaftlichen Ausbildung in Witzenhausen verbunden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand dort die Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe. Bereits 1902 wurde das erste Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen gebaut, nur vier Jahre nach der Gründung der Kolonialschule. Der Ursprung des Hauses liegt also tief in der Ausbildungsgeschichte des Standorts. Die Pflanzen wurden damals unter anderem durch Schenkungen aus Botanischen Gärten und aus Kolonialzusammenhängen aufgebaut. Gleichzeitig macht die heutige offizielle Geschichtsdarstellung sehr deutlich, dass dieser Ursprung kritisch reflektiert wird und zur Selbstverständigung des Ortes gehört. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke/das-haus/geschichte.html))
Im Jahr 1937 entstand an gleicher Stelle ein größeres Gewächshaus mit etwa 640 Quadratmetern Grundfläche. Der Zweite Weltkrieg hinterließ deutliche Spuren: 1945 wurden Glasscheiben durch Granaten zerstört, und im Winter 1945/46 erfror ein Großteil der Pflanzen. 1957 wurde unter Trägerschaft des Deutschen Instituts für Tropische und Subtropische Landwirtschaft die Lehranstalt für Tropische und Subtropische Landwirtschaft gegründet, und 1964 fiel die Entscheidung für einen neuen sechssemestrigen Ingenieurstudiengang. Dafür wurde ein neues Gewächshaus an der gegenüberliegenden Seite des Geländes an der Fährgasse errichtet; die heutige Anlage wurde 1965 gebaut und 1966 für den Lehrbetrieb angemietet. Seit 1971 ist die Universität Kassel Pächterin des Hauses, das dem Fachgebiet Ökologischer Pflanzenbau und Agrarökosystemforschung in den Tropen und Subtropen zugeordnet ist. Die Bau- und Nutzungsgeschichte zeigt damit einen ungewöhnlichen Weg von der kolonialen Sammlung zur wissenschaftlich geprägten Bildungsstätte. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke/das-haus/geschichte.html))
Pflanzensammlung, Forschung und nachhaltiges Lernen
Inhaltlich lebt das Tropengewächshaus von seiner außergewöhnlichen Pflanzensammlung. Auf 1.200 Quadratmetern wachsen rund 480 Pflanzenarten, die nach Nutzungsgruppen geordnet sind: Nahrungs- und Genussmittelpflanzen, Gewürz-, Medizinal-, Färbe-, Energie-, Duft- und Faserpflanzen. Das Haus ist in mehrere klimatische Zonen gegliedert, darunter Orangerie, Feldkulturen, Kaffeehaus, Palmenhaus und Kakaohaus. Diese Einteilung macht den Besuch anschaulich, weil unterschiedliche Klima- und Nutzungsbedingungen unmittelbar erfahrbar werden. In der Darstellung der Universität wird betont, dass die Pflanzenauswahl und der Anbau nach Prinzipien der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Praxis warmer Klimate erfolgen. So wird das Gewächshaus zum lebendigen Klassenzimmer für tropische Landwirtschaft, Biodiversität und die Zusammenhänge zwischen Pflanzen, Klima und Nutzung. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/index.php?eID=dumpFile&f=1395&t=f&token=a9d52dac98e56a11930f7625563401fab6ef10f7))
Auch die Rolle der Forschung und der nachhaltigen Bewirtschaftung ist gut dokumentiert. Bereits seit 1990 wird biologischer Pflanzenschutz eingesetzt, was die Ausrichtung des Hauses auf ökologische Landwirtschaft unterstreicht. Auf der offiziellen Seite wird außerdem beschrieben, dass die Pflanzensammlung nicht nur Besuchende anzieht, sondern auch Studierende beim Lernen unterstützt und als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit dient. Jährlich besuchen rund 12.000 bis 15.000 Menschen das Haus, und es werden regelmäßig Themenführungen, Sonderausstellungen und Pflanzenmärkte angeboten. Das Gewächshaus ist also kein statisches Museumsobjekt, sondern ein aktiver Lern- und Begegnungsraum, in dem Bildung, Forschung und öffentliche Vermittlung ineinandergreifen. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Wer sich vor dem Besuch einen Eindruck verschaffen möchte, findet auf der Website neben Bildmaterial auch einen 360°-Rundumblick. Das ist für die Suchintention nach Fotos, Eindrücken und Atmosphäre besonders hilfreich, weil das Tropengewächshaus so schon vorab erfahrbar wird. Gleichzeitig verweist die Website auf Medien, Lehrmaterial und verschiedene Mitmachangebote. Dazu gehören Praktika, ein freiwilliges ökologisches Jahr und die Möglichkeit, einen Fachführungsschein zu erwerben. Diese Mischung aus Besuchserlebnis, Bildungsort und Ausbildungspraxis erklärt, warum das Tropengewächshaus in Witzenhausen sowohl bei Familien als auch bei Fachinteressierten so gut ankommt und warum es in Nordhessen einen festen Platz unter den besonderen Ausflugszielen hat. ([uni-kassel.de](https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/gewaechshaus-fuer-tropische-nutzpflanzen/einblicke-1/tropengewaechshaus.html))
Quellen:
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Phuong Emily
27. Oktober 2019
Es gibt viele verschiedene Pflanzen aus der ganzen Welt, die dort versammelt sind. Du wirst erstaunt sein, wenn du siehst, welche Art von Bäumen aus dem heißen Afrika dort gepflanzt werden 😊 Du trinkst vielleicht jeden Tag Kaffee, aber es wird das erste Mal sein, dass du siehst, wie ein Kaffeebaum gesät und gepflanzt wird, bis er in einer Tasse Kaffee landet. Willst du etwas über Biodiversität hören? Komm und sprich mit den Leuten dort. Sie sind so hilfsbereit und haben viele informative Fakten und Geschichten zu erzählen.
Elke Tan
14. Mai 2019
Ein großartiger Ort, um über Pflanzen aus der ganzen Welt zu lernen
Jote Mimo
20. November 2016
Große Menge an tropischen und subtropischen Pflanzen
Tobias blog
24. Juni 2019
Cool
Dirk Mundt
1. Mai 2019
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