Catherine Opie im Fridericianum: Fotografie über Identität und Erinnerung

Event: Catherine Opie – The pause that dreams against erasure in Fridericianum, Friedrichsplatz 18, 34117 Kassel on 18. Juli 2026

Datum und Uhrzeit

18. Juli 2026 11:00 Uhr

Künstler

Veranstaltungsort

Fridericianum
Friedrichspl. 18, 34117 Kassel, Germany

Tickets

6,00

Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Catherine Opie im Fridericianum: Eine Fotografie-Ausstellung über Identität, Erinnerung und Widerstand

Das Fridericianum präsentiert mit The pause that dreams against erasure die erste institutionelle Einzelausstellung von Catherine Opie in Deutschland. Die von der Künstlerin speziell für das Haus entwickelte Schau entfaltet sich im Dialog mit der Architektur und der Geschichte des historischen Gebäudes in Kassel. Gezeigt werden Werkgruppen aus mehr als drei Jahrzehnten, die Fotografie, Film, Künstlerbuch und Installation zu einem eindringlichen Kunsterlebnis verweben. ([fridericianum.org](https://fridericianum.org/events/eroeffnung-catherine-opie-the-pause-that-dreams-against-erasure/?utm_source=openai))

Werkbetrachtung zwischen Porträt, Landschaft und politischer Gegenwart

Opies Arbeiten verbinden dokumentarische Präzision mit einer sensiblen Bildsprache. Frühere Porträts aus LSBTIQ*-Gemeinschaften stehen neben Landschaftsserien, in denen Natur nicht als bloßes Motiv, sondern als Resonanzraum für Identität, Hoffnung und Trauma erscheint. Hinzu kommen Aufnahmen von Protestmärschen und Bewegungen wie Black Lives Matter, die das gesellschaftliche Klima ihrer Entstehungszeit direkt in die Ausstellungsatmosphäre einschreiben. Ihre Fotografie knüpft an die Tradition sozial orientierter Bildkunst des 20. Jahrhunderts an und aktualisiert sie mit außergewöhnlicher Klarheit. ([fridericianum.org](https://fridericianum.org/events/eroeffnung-catherine-opie-the-pause-that-dreams-against-erasure/?utm_source=openai))

Eine Künstlerin mit gewichtiger kunsthistorischer Stimme

Catherine Opie, geboren 1961, zählt laut führenden Museen und ihrer Galerie zu den prägenden Positionen der Gegenwartskunst. Das MoMA führt sie als amerikanische Fotografin mit wichtigen Werkserien wie Being and Having, Dyke und Mike and Sky; Lehmann Maupin verweist auf zentrale Ausstellungen vom Guggenheim Museum New York bis zum LACMA und zur jüngsten Präsentation in São Paulo. Diese Referenzen unterstreichen ihre internationale Relevanz und die Autorität ihres fotografischen Œuvres. ([moma.org](https://www.moma.org/artists/8190-catherine-opie?utm_source=openai))

Das Fridericianum als historischer Resonanzraum

Der Ort selbst verstärkt die ästhetische Erfahrung. Das Fridericianum liegt am Friedrichsplatz 18 in Kassel und ist eng mit der documenta-Geschichte verbunden. Für den Besuch gelten reguläre Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag sowie am Donnerstagabend; das Haus ist barrierearm zugänglich, verfügt über Rampen, Aufzüge, barrierefreie Toiletten und erlaubt Assistenzhunde. So entsteht ein offenes Museumserlebnis, das Kunstvermittlung und Zugänglichkeit konsequent zusammendenkt. ([fridericianum.org](https://fridericianum.org/visit/))

Fazit: Eine Ausstellung, die lange nachwirkt

The pause that dreams against erasure ist keine bloße Werkschau, sondern eine konzentrierte Auseinandersetzung mit Körper, Zugehörigkeit, politischer Sichtbarkeit und fotografischer Form. Wer zeitgenössische Fotografie, kuratierte Raumbezüge und kulturgeschichtliche Tiefe sucht, findet hier ein starkes Kunsterlebnis. Der Besuch lohnt sich unbedingt live in Kassel. ([fridericianum.org](https://fridericianum.org/events/eroeffnung-catherine-opie-the-pause-that-dreams-against-erasure/?utm_source=openai))

Offizielle Kanäle von Catherine Opie:

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Quellen:

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