Landruf(t) in Baunatal: Freiluftkunst am Fuldaufer erleben


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Landruf(t): Wenn Kunst, Landschaft und Wandel am Fuldaufer zusammentreffen
Mit Landruf(t) entsteht in Baunatal-Guntershausen eine Ausstellung, die den gewohnten Museumsraum hinter sich lässt und die Natur selbst zur Mitspielerin macht. Auf der Wiese am Rastplatz Alex‘ Ruh begegnen sich Werke von Künstlerinnen und Künstlern, Schülerarbeiten und die wechselnden Bedingungen des Sommers in einer offenen, unmittelbaren Kunsterfahrung.
Ein Freiluft-Kunstraum zwischen Fulda, Wind und Wetter
Die Präsentation setzt bewusst auf Ortsspezifik und Veränderung. Die Objekte stehen direkt im Landschaftsraum am Fuldaufer, nahe dem R1 und dem Eco-Pfad. Damit rückt nicht nur die Kunst ins Blickfeld, sondern auch die Frage, wie Material, Umgebung und Zeit aufeinander reagieren. Wind und Wetter modellieren die Arbeiten fortlaufend weiter und verleihen der Ausstellung eine ästhetische Dynamik, die im klassischen Ausstellungsbetrieb selten so unmittelbar erfahrbar ist.
Neue Perspektiven auf Natur und menschlichen Einfluss
Kuratorin Barbara Wokurka vom KulturNetz Kassel beschreibt die Präsentationsform als Einladung, neue Bezüge zur Landschaft, zu natürlichen Gegebenheiten und zu menschlichen Einflüssen zu erkennen. Genau darin liegt die besondere Stärke dieses Projekts: Die Werke sprechen nicht nur über Natur, sie stehen in ihr. So wird aus der Werkbetrachtung ein begehbares Nachdenken über Vergänglichkeit, Veränderung und die fragile Balance zwischen Gestaltung und Zufall.
Kulturelle Bildung und gemeinschaftliches Engagement
Die Ausstellung ist Teil der Feierlichkeiten zu 60 Jahre Baunatal und entsteht in enger Kooperation zwischen KulturNetz Kassel, Stadt Baunatal und dem LOK Verein Guntershausen. Auch Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Schule wirken mit. Ergänzend begleiten Workshops die vierwöchige Laufzeit und erweitern das Projekt um einen kulturpädagogischen Zugang, der Teilhabe, Kreativität und lokales Engagement sichtbar macht.
Die Ausstellenden und ihre Beiträge
Beteiligt sind Iris Hoffmann, Wilburg Kleff, Kordula Klose, Axel Kretschmer, Miriam Leitner, Lippold von Steimker und Barbara Wokurka sowie Schülerarbeiten der Theodor-Heuss-Schule. Gemeinsam entsteht ein vielstimmiges Ensemble, das Naturbeobachtung, Materialität und ortsbezogene Kunst in einen produktiven Dialog bringt. Gerade diese Offenheit macht den Reiz der Ausstellung aus: kein abgeschlossenes Bild, sondern ein Prozess im Raum.
Ankommen, verweilen, anders sehen
Zur Eröffnung am 21. Juni 2026 um 14 Uhr war musikalische Begleitung vorgesehen, die Ausstellung selbst ist anschließend rund um die Uhr frei zugänglich. Wer Kunst im Zusammenspiel mit Landschaft, Licht und Bewegung erleben möchte, findet hier ein stilles, zugleich intensives Kunsterlebnis. Landruf(t) lohnt den Besuch vor Ort, weil sich hier Ausstellung, Umgebung und Wahrnehmung gegenseitig neu befragen.
Fazit
Landruf(t) verspricht eine außergewöhnliche Freiluftausstellung für Kunstinteressierte, Familien und alle, die ästhetische Erfahrung unter freiem Himmel suchen. Die Verbindung aus ortsbezogener Kunst, kultureller Bildung und landschaftlicher Offenheit schafft ein lebendiges Besuchserlebnis. Unbedingt live entdecken und die Veränderung der Werke im Zeitverlauf selbst erleben.
Offizielle Kanäle von KulturNetz Kassel:
- Instagram: https://www.instagram.com/stadtbaunatal/
- Facebook: https://www.facebook.com/baunatal/?locale=de_DE
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- Website: https://www.kulturnetz-kassel.de/










