Landruf(t) in Baunatal: Open-Air-Kunst am Fuldaufer erleben


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Landruf(t): Wenn Kunst, Landschaft und Wandel am Fuldaufer zusammentreffen
Mit Landruf(t) verwandelt sich die Wiese am Rastplatz Alex Ruh in Guntershausen für vier Wochen in einen ungewöhnlichen Ausstellungsort unter freiem Himmel. Die Open-Air-Ausstellung verbindet zeitgenössische Kunst, LandArt und kulturelle Bildung zu einem Kunsterlebnis, das sich direkt in die Flusslandschaft einschreibt. Wind, Wetter und Licht werden hier selbst zu Mitgestaltern der Werkbetrachtung. ([baunatal.de](https://www.baunatal.de/de/aktuelles/veranstaltungen/termine/10510.php))
Ein Kunstprojekt, das die Natur nicht nur zeigt, sondern mitarbeiten lässt
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von sieben Künstlerinnen und Künstlern sowie Beiträge von Schülerinnen und Schülern der Theodor-Heuss-Schule. Im Zentrum stehen Natur, Wandel und Umwelt. Die Objekte reagieren auf ihre Umgebung, verändern sich während der Laufzeit und gewinnen gerade dadurch eine besondere ästhetische Spannung. Dieses Konzept macht die Ausstellung zu einer seltenen Form von ortsbezogener Kunst, in der Materialität, Vergänglichkeit und landschaftlicher Kontext untrennbar miteinander verschmelzen. ([baunatal.de](https://www.baunatal.de/de/aktuelles/veranstaltungen/termine/10510.php))
Kuratorische Haltung: Präsenz, Prozess und ästhetische Erfahrung
Barbara Wokurka vom KulturNetz Kassel betont die neue Beziehung zwischen Landschaft, natürlichen Gegebenheiten und menschlichen Einflüssen. Gerade diese kuratorische Perspektive verleiht der Ausstellung ihr Profil: Nicht das abgeschlossene Werk steht im Vordergrund, sondern der Prozess. Die Kunst wird im Freien weiter modelliert, ohne menschliches Dazutun, und entfaltet so eine stille, zugleich kraftvolle Präsenz. Für kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher entsteht ein Dialog zwischen Gegenwartskunst, Umweltbewusstsein und regionaler Identität. ([hna.de](https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/baunatal-ort312516/kunstausstellung-landruf-verwandelt-fuldaufer-in-guntershausen-94358113.html))
Begleitprogramm mit Workshops und Begegnungen
Landruf(t) ist mehr als eine Ausstellung: Begleitend sind Workshops und Mitmachangebote vorgesehen. Zur Eröffnung am 21. Juni 2026, 14 Uhr, sorgen musikalische Beiträge und Bewirtung durch örtliche Vereine für ein gemeinschaftliches Auftaktereignis. Der Ort bleibt während der Laufzeit rund um die Uhr zugänglich und eignet sich damit auch für einen Spaziergang, eine bewusste Werkbetrachtung am Abend oder einen spontanen Abstecher entlang des R1. ([baunatal.de](https://www.baunatal.de/de/aktuelles/veranstaltungen/termine/10510.php))
Ein Ausstellungsort zwischen Radweg, Fluss und Dorfstruktur
Die Lage am Fuldaufer macht den Reiz dieses Projekts aus. Der öffentliche Raum wird zur Galerie, der Weg zum Teil des Kunsterlebnisses. Die Nähe zum Bahnhof Guntershausen und die gute Anbindung über den Radweg R1 erleichtern die Anreise und öffnen die Ausstellung für ein breites Publikum. Wer zeitgenössische Kunst im landschaftlichen Kontext sucht, findet hier eine Ausstellung, die Naturbeobachtung und kulturelle Bildung auf überzeugende Weise zusammenführt. ([baunatal.de](https://www.baunatal.de/de/aktuelles/veranstaltungen/termine/10510.php))
Fazit: Landruf(t) lädt dazu ein, Kunst als lebendigen Prozess zu erleben. Die Ausstellung zeigt, wie stark Werke wirken, wenn sie Wetter, Raum und Landschaft ausgesetzt sind. Wer offene, poetische und reflektierte Gegenwartskunst schätzt, sollte dieses Projekt am Fuldaufer unbedingt live besuchen. ([baunatal.de](https://www.baunatal.de/de/aktuelles/veranstaltungen/termine/10510.php))
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