Peter Fischli im Fridericianum: Kunst, Licht und Zeichen in Kassel


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Peter Fischli im Fridericianum: Licht, Zeichen und rätselhafte Skulptur in Kassel
Im Fridericianum in Kassel eröffnet sich ein Kunsterlebnis, das die Wahrnehmung schärft und den Blick auf das Alltägliche neu ordnet. Peter Fischlis kinetische Skulpturen verbinden blinkende Lichter, Spiegel und lose Kabel zu einer still vibrierenden Ausstellungsatmosphäre, in der Licht, Klang und Bewegung ein eigenes Vokabular bilden. Die Präsentation ist die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland. ([fridericianum.org](https://fridericianum.org/ausstellungen/peter-fischli/?utm_source=openai))
Eine Skulptur, die sich wie Infrastruktur anfühlt
Fischlis Arbeiten erinnern an Ampelanlagen, Bühnenelemente oder provisorische Apparaturen. Gerade in dieser Nähe zur technischen Alltagswelt entfaltet sich ihre Stärke: Aus einfachen Materialien entstehen Objekte, die zugleich vertraut und unheimlich wirken. Weiß-, Orange- und Gelbtöne, Spiegelungen und frei hängende Verkabelungen erzeugen einen schwer fassbaren Rhythmus, der zwischen Ordnung und Zufall pendelt. Die Skulptur wird hier zur optischen Choreografie, zur Studie von Zeichen und Aufmerksamkeit. ([fridericianum.org](https://fridericianum.org/de/ausstellungen/peter-fischli/?utm_source=openai))
Zwischen Konzeptkunst und poetischer Verunsicherung
Peter Fischli, 1952 in Zürich geboren, ist seit seiner langjährigen Zusammenarbeit mit David Weiss eine Schlüsselfigur der zeitgenössischen Kunst. Das MoMA führt Arbeiten wie The Way Things Go und How to Work Better in seiner Sammlung und verweist damit auf Fischlis prägende Rolle für Konzeptkunst, Installation, Fotografie und Film. Seine Kunst denkt das Gewöhnliche nicht als Nebensache, sondern als ästhetische Erkenntnisquelle. ([moma.org](https://www.moma.org/artists/1891-peter-fischli?utm_source=openai))
Das Fridericianum als offenes Haus für Werkbetrachtung
Das Fridericianum versteht sich als offenes Haus mit Führungen, Workshops und einem Vermittlungsprogramm, das die Ausstellung auch für ein breites Publikum erschließt. Der Ort am Friedrichsplatz liegt nah an der Haltestelle Friedrichsplatz, ist barriereorientiert zugänglich und bietet reguläre Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen. Für die Ausstellung gelten die üblichen Eintrittsregelungen des Hauses; mittwochs ist der Eintritt frei. ([fridericianum.org](https://fridericianum.org/visit/?utm_source=openai))
Warum diese Ausstellung wichtig ist
Diese Präsentation führt vor, wie Kunst aus den Signalen des Alltags große Fragen formt: Wie lenken Zeichen unseren Blick? Wann wird ein Objekt zur Skulptur? Und wie entsteht Transzendenz aus Kabeln, Licht und Rhythmus? Wer sich auf diese Werkbetrachtung einlässt, erlebt eine Ausstellung, die sich nicht laut erklärt, sondern langsam entfaltet. Ein Besuch im Fridericianum verspricht ästhetische Erfahrung, intellektuelle Spannung und eine seltene Nähe zur Sprache der Dinge. Unbedingt live sehen. ([fridericianum.org](https://fridericianum.org/de/ausstellungen/peter-fischli/?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von Peter Fischli:
- Website: https://fridericianum.org/
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