Rechter Terror in Hessen im Rathaus Kassel: Ausstellung, Erinnerung und politische Bildung


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Rechter Terror in Hessen im Kasseler Rathaus: Erinnerung wird zur öffentlichen Aufgabe
Die Wanderausstellung Rechter Terror in Hessen öffnet im Kasseler Rathaus einen nüchternen, zugleich eindringlichen Blick auf die Geschichte rechter Gewalt in Hessen. Zu sehen ist sie vom 27. März bis zum 29. Mai 2026 im Bereich vor den Sitzungssälen im 2. Stock des Hauptgebäudes; der Eintritt ist frei. Die Schau basiert auf Recherchen aus dem Buch Rechter Terror in Hessen – Geschichte, Akteure, Orte und führt anhand von 24 Roll-ups mit Fotografien und Dokumentationen zentrale Tatorte, Strukturen und Opfergeschichten zusammen. ([kasselkultur.de](https://www.kasselkultur.de/kultur-in-kassel/museen-und-parks/aktuelle-sonderausstellungen.php?p=1578%2C25257%2C1740%2C143923))
Eine Ausstellung zwischen Dokumentation und demokratischer Bildung
Die Präsentation richtet sich an die Öffentlichkeit, an Schulen und an Initiativen. Damit versteht sie sich nicht nur als historische Bestandsaufnahme, sondern auch als Ort politischer Bildung. Das DGB-Bildungswerk Hessen und die Hessische Landeszentrale für politische Bildung stehen als institutionelle Träger für den pädagogischen Anspruch, Erinnerung, Aufklärung und demokratisches Engagement miteinander zu verbinden. ([gew-wiesbaden.de](https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/ausstellung-rechter-terror-in-hessen?utm_source=openai))
Halit Yozgat, Walter Lübcke, Hanau: Namen, die bleiben
Besonders eindrücklich ist die Konzentration auf Fälle wie den Mord an Halit Yozgat, den Anschlag von Hanau und den Mord an Walter Lübcke. Die Ausstellung macht sichtbar, dass rechte Gewalt keine abstrakte Größe ist, sondern aus konkreten Biografien, Orten und gesellschaftlichen Verletzungen besteht. Gerade in Kassel erhält diese Werkbetrachtung im erweiterten Sinn eine besondere Dichte, weil die Stadt selbst von Erinnerungsorten und Debatten um Aufarbeitung geprägt ist. ([hna.de](https://www.hna.de/kassel/diese-ausstellung-warnt-vor-rechtem-terror-ist-kassel-weiter-eine-nazi-hochburg-94237642.html))
Raum, Licht und Wirkung im Rathaus Kassel
Das Rathaus Kassel ist barrierefrei zugänglich und verfügt über ein Leitsystem für Sehbehinderte und Blinde. Die Ausstellung ist im Rathaus in einem öffentlichen Verwaltungsraum verortet, was ihre Wirkung verstärkt: Zwischen Alltag, Institution und politischer Verantwortung entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, die nicht distanziert, sondern unmittelbar anspricht. Der Ort ist an der Obere Königsstraße 8 in 34117 Kassel verzeichnet. ([kassel.de](https://www.kassel.de/buerger/rathaus_und_politik/rund-ums-rathaus/index.php))
Fazit: Ein Kunsterlebnis als demokratische Mahnung
Rechter Terror in Hessen ist keine klassische Kunstschau, sondern eine eindringliche Ausstellung mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. Wer sich für Erinnerungskultur, politische Bildung und die Mechanismen rechter Gewalt interessiert, findet hier eine klare, gut kuratierte und öffentlich zugängliche Ausstellung. Ein Besuch lohnt sich gerade wegen der stillen Präzision, mit der sie Wissen, Empathie und Verantwortung verbindet. ([kasselkultur.de](https://www.kasselkultur.de/kultur-in-kassel/museen-und-parks/aktuelle-sonderausstellungen.php?p=1578%2C25257%2C1740%2C143923))
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