Rechter Terror in Hessen im Rathaus Kassel: Ausstellung gegen das Vergessen


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Rechter Terror in Hessen: Eine Ausstellung, die erinnert, aufklärt und Haltung fordert
Im Kasseler Rathaus öffnet eine Wanderausstellung den Blick auf eine bedrückende, aber notwendige Perspektive der jüngeren Landesgeschichte: rechte Gewalt in Hessen. Rechter Terror in Hessen zeigt vom 27. März bis 29. Mai 2026 im Bürgersaal im 2. Stock, wie Anschläge, Morde und Gewalttaten bis heute Gesellschaft, Erinnerungskultur und demokratisches Bewusstsein prägen. Der Eintritt ist frei.
Ein Kunsterlebnis mit politischer Dringlichkeit
Die Präsentation arbeitet mit 24 Rollups, Fotografien und recherchierten Fallbeispielen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Mord an Halit Yozgat, der Anschlag in Hanau und der Mord an Walter Lübcke. Die Ausstellung macht sichtbar, was im öffentlichen Gedächtnis oft zu schnell verblasst: die Geschichten der Opfer, die Kontinuitäten rechter Gewalt und die Verantwortung einer demokratischen Gesellschaft.
Bildung, Erinnerung und demokratische Praxis
Konzipiert als Wanderausstellung richtet sich das Projekt an die Öffentlichkeit, an Schulen und an Initiativen. Träger ist das DGB-Bildungswerk Hessen, gefördert von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung. Damit verbindet die Schau politische Bildung mit historischer Aufarbeitung und schafft einen Raum für Werkbetrachtung im erweiterten Sinn: nicht als ästhetische Distanz, sondern als konzentrierte Auseinandersetzung mit Quellen, Bildern und Fakten.
Der Ausstellungsraum im Rathaus Kassel
Das Rathaus Kassel bietet für diese Präsentation einen öffentlichen, gut zugänglichen Rahmen. Die Ausstellung ist im Hauptgebäude im Bereich vor den Sitzungssälen zu sehen. Das Rathaus gilt als barrierefrei; damit wird der Besuch auch für unterschiedliche Zielgruppen erleichtert. Gerade für Schulklassen und Gruppen entsteht so ein Ort, an dem kulturelle Bildung, politische Bildung und aktuelle demokratische Debatten unmittelbar zusammenfinden.
Warum sich der Besuch lohnt
Rechter Terror in Hessen ist keine Ausstellung für beiläufiges Vorübergehen. Sie fordert Aufmerksamkeit, Respekt und die Bereitschaft, hinzusehen. Wer sich für Zeitgeschichte, Erinnerungskultur, politische Bildung und gesellschaftliche Verantwortung interessiert, erlebt hier eine eindringliche Ausstellung mit klarer Haltung. Ein Besuch lohnt sich besonders für alle, die Kunst- und Kulturorte auch als Orte demokratischer Selbstverständigung verstehen.
Fazit: Diese Ausstellung vermittelt Wissen, berührt und bleibt im Gedächtnis. Sie macht die Folgen rechter Gewalt sichtbar und lädt dazu ein, demokratisches Engagement neu zu denken. Unbedingt vor Ort erleben.
Offizielle Kanäle von Rechter Terror in Hessen:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://veranstaltungskalender.kasselkultur.de/kassel/rechter-terror-in-hessen-efd6f8f4bd948a3e7dd5446d3aedecbd4.html










