Rechter Terror in Hessen im Rathaus Kassel: Ausstellung gegen das Vergessen


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Rechter Terror in Hessen: Eine eindringliche Ausstellung im Kasseler Rathaus
Im Bürgersaal des Kasseler Rathauses eröffnet sich ein Kunsterlebnis von bedrückender Klarheit: Die Wanderausstellung Rechter Terror in Hessen zeigt anhand von 24 Roll-ups, Fotografien und historischen Recherchen die Kontinuität rechter Gewalt in Hessen. Der Eintritt ist frei. Die Präsentation richtet sich an die Öffentlichkeit, an Schulen und an Initiativen, die politische Bildung als demokratische Praxis verstehen.
Erinnerung als räumliche Erfahrung
Die Ausstellungsatmosphäre setzt nicht auf Spektakel, sondern auf konzentrierte Werkbetrachtung. Die Roll-ups verdichten Recherche, Dokumentation und Bildsprache zu einer klaren, didaktisch präzisen Installation. So entsteht ein Raum, in dem die Namen und Orte rechter Gewalt nicht abstrakt bleiben, sondern als Teil einer regionalen Erinnerungskultur sichtbar werden.
24 Stationen gegen das Vergessen
Die Schau greift Fälle wie den Mord an Halit Yozgat, den Anschlag in Hanau und den Mord an Walter Lübcke auf. Ergänzt durch Fotografien von Tatorten und erläuternde Texte macht die Präsentation deutlich, dass rechte Gewalt keine Randnotiz der Geschichte ist, sondern ein dauernder Stachel in der demokratischen Gegenwart. Gerade diese nüchterne Form erzeugt eine starke ästhetische Erfahrung: sachlich, klar, unnachgiebig.
Bildung, Aufklärung und demokratische Verantwortung
Träger der Ausstellung ist das DGB-Bildungswerk Hessen, gefördert von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung. Damit erhält die Präsentation eine hohe fachliche Autorität und ordnet sich in die politische Bildungsarbeit ein. Für Schulen, Gruppen und zivilgesellschaftliche Initiativen bietet der Besuch einen Anlass, über Rechtsextremismus, Erinnerungskultur und Zivilcourage zu sprechen.
Kassel als Ort des Innehaltens
Der Standort im Rathaus Kassel verstärkt die Wirkung der Ausstellung. Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich und damit für viele Besucherinnen und Besucher gut erreichbar. Die Ausstellung im 2. Stock verbindet städtischen Alltag mit historischer Reflexion und macht politische Bildung mitten im öffentlichen Raum erlebbar.
Fazit: Wer die Ausstellung besucht, erlebt keine klassische Kunstschau, sondern eine eindringliche Form visueller Aufklärung. Rechter Terror in Hessen verbindet Dokumentation, Erinnerung und demokratischen Auftrag zu einem wichtigen, aktuellen Kunsterlebnis. Ein Besuch lohnt sich unbedingt live in Kassel.
Offizielle Kanäle von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung:
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- Website: https://hlz.hessen.de/angebote/ausstellungen/wanderausstellung-rechter-terror-in-hessen/










