Rechter Terror in Hessen im Rathaus Kassel: Ausstellung gegen das Vergessen


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Rechter Terror in Hessen: Eine Ausstellung, die Erinnerung und Haltung verbindet
Im Kasseler Rathaus öffnet die Wanderausstellung Rechter Terror in Hessen einen eindringlichen Blick auf die Geschichte rechter Gewalt im Bundesland. Die Präsentation zeigt auf 24 Rollups fotografische und dokumentarische Recherchen zu Fällen, die das öffentliche Bewusstsein bis heute prägen und zugleich Lücken im Erinnern sichtbar machen.
Erinnern, aufklären, Verantwortung übernehmen
Die Ausstellung führt durch zentrale Stationen rechter Gewalt in Hessen: vom Mord an Halit Yozgat über den Anschlag von Hanau bis hin zum Mord an Walter Lübcke. Gerade in der konzentrierten Form der Rollup-Schau entsteht eine dichte Ausstellungsatmosphäre, in der Bild, Text und historischer Kontext eine klare politische Sprache sprechen. Das Kunsterlebnis liegt hier nicht in der ästhetischen Distanz, sondern in der Werkbetrachtung als gesellschaftlicher Erkenntnisprozess.
Ein Raum für historische Einordnung und politische Bildung
Träger der Ausstellung ist das DGB-Bildungswerk Hessen, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung. Damit erhält die Schau eine starke pädagogische und institutionelle Verankerung. Sie richtet sich an die Öffentlichkeit, an Schulen und an Initiativen, die sich mit Demokratie, Menschenwürde und Erinnerungskultur auseinandersetzen. Die Ausstellung verknüpft dokumentarische Recherche mit kultureller Bildung und schafft einen Zugang, der Wissen, Empathie und demokratische Wachsamkeit verbindet.
Kasseler Rathaus als Ort des öffentlichen Gedenkens
Der Ausstellungsort im Rathaus Kassel verstärkt die Wirkung der Schau. Im Bürgersaal des Hauses trifft politische Gegenwart auf historische Verantwortung. Die klare Architektur des Verwaltungsgebäudes rahmt die Exponate nüchtern und lässt den Inhalt umso stärker wirken. Der Besuch bietet eine konzentrierte ästhetische Erfahrung, die nicht über Bilderflut, sondern über Präzision, Klarheit und Information überzeugt.
Besuch, Bildung und Barrierefreiheit
Die Ausstellung ist bis Ende Mai 2026 zugänglich und kann kostenfrei besucht werden. Das Rathaus Kassel ist barrierefrei; ein Leitsystem unterstützt sehbehinderte und blinde Besucher. Für Schulklassen, Gruppen und Initiativen entsteht damit ein niederschwelliger Zugang zu einem Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Wer sich mit politischer Bildung, Erinnerungskultur und der Geschichte rechter Gewalt beschäftigen möchte, findet hier einen wichtigen Ausstellungsort in Kassel.
Fazit: Rechter Terror in Hessen ist mehr als eine Dokumentation historischer Fakten. Die Ausstellung schafft einen eindringlichen Lernraum über Gewalt, Demokratie und Erinnerung. Ein Besuch lohnt sich unbedingt, weil er Wissen vertieft, Perspektiven öffnet und zur Auseinandersetzung mit unserer Gegenwart anregt.
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