Resonanzräume in der Neuen Galerie: Erinnerung als Kunst erleben


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Resonanzräume in der Neuen Galerie: Kassels Sammlung spricht in Bildern, Filmen und Objekten
Mit Resonanzräume feiert die Neue Galerie Kassel ihr 50-jähriges Jubiläum und öffnet den Blick auf prägende Neuerwerbungen der vergangenen Jahre. Die Ausstellung versammelt großformatige Installationen, Filme und Objekte, die kollektive wie persönliche Erinnerung als ästhetische Erfahrung erfahrbar machen. Seit 1976 ist die Neue Galerie eng mit documenta, moderner Kunst und Gegenwartskunst verbunden; genau aus dieser Geschichte bezieht die Schau ihre Spannung. ([heritage-kassel.de](https://www.heritage-kassel.de/fuhrung/resonanzraume-documenta-kunst-und-weitere-neuerwerbungen/607/29979?utm_source=openai))
Erinnerung als Raum, nicht als Rückblick
Die Präsentation setzt nicht auf museale Nostalgie, sondern auf Gegenwart im Modus der Werkbetrachtung. Räume, Oberflächen und Medien verschränken sich zu einem Kunsterlebnis, das historische Schichten freilegt und zugleich neue Fragen an kollektives Gedächtnis stellt. Großformate und medienübergreifende Arbeiten erzeugen eine Ausstellungsatmosphäre, in der Zeit nicht linear erscheint, sondern verdichtet und vielstimmig. ([heritage-kassel.de](https://www.heritage-kassel.de/fuhrung/resonanzraume-documenta-kunst-und-weitere-neuerwerbungen/607/29979?utm_source=openai))
Künstlerische Positionen mit Tiefe
Pinar Ögrenci verbindet in Aşît kollaboratives Erinnern mit gesellschaftlichen Erfahrungen. Jürgen O. Olbrich sammelt weggeworfene Fotografien und hebt das Verlorene in einen neuen kunsthistorischen Zusammenhang. Michal Heiman hinterfragt psychologische Teststrukturen, während Ute Lindner mit ihren Belichtungszeiten Zeit, Bildtradition und Wahrnehmung reflektiert. Diese Positionen zeigen, wie breit die Neue Galerie ihre Sammlung als Labor für moderne und zeitgenössische Kunst versteht. ([schwulissimo.de](https://schwulissimo.de/region/hessen/neue-galerie-kassel-ausstellung-resonanzraeume?utm_source=openai))
Die Neue Galerie als Ort der Kunstgeschichte
Das Haus an der Schönen Aussicht zählt zu den wichtigsten Museumsadressen Kassels. Auf 3500 Quadratmetern entfaltet sich eine Sammlung von Gemälden, Skulpturen und neuen Medien von der Kunst des 19. Jahrhunderts bis zur internationalen Gegenwartskunst; dazu kommt die Dauerausstellung about: documenta, die den documenta-Bezug des Hauses sichtbar macht. Der Joseph-Beuys-Raum bleibt eines der markantesten Merkmale des Museums. ([heritage-kassel.de](https://www.heritage-kassel.de/en/locations/neue-galerie/geschichte-der-neuen-galerie?utm_source=openai))
Vermittlung, Führungen und Zugänglichkeit
Zur Ausstellungspraxis gehören Führungen und museumspädagogische Formate, die den Zugang zu den Werken vertiefen. Die Neue Galerie ist barrierearm zugänglich, verfügt über Aufzug, barrierearme Toiletten und einen Multimediaguide in Gebärdensprache. Damit wird das Kunsterlebnis auch für unterschiedliche Besuchergruppen geöffnet. ([heritage-kassel.de](https://www.heritage-kassel.de/fuhrung/resonanzraume-documenta-kunst-und-weitere-neuerwerbungen/607/29979?utm_source=openai))
Fazit: Resonanzräume ist keine bloße Jubiläumsschau, sondern ein konzentrierter Blick auf das, was die Neue Galerie Kassel seit Jahrzehnten auszeichnet: Sammlungsaufbau, documenta-Geschichte und die lebendige Kraft zeitgenössischer Kunst. Wer die Verbindung von Erinnerung, Raum und Bildsprache unmittelbar erleben will, sollte diese Ausstellung live besuchen. ([heritage-kassel.de](https://www.heritage-kassel.de/fuhrung/resonanzraume-documenta-kunst-und-weitere-neuerwerbungen/607/29979?utm_source=openai))
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