Resonanzräume in der Neuen Galerie: Kunst, Erinnerung und Gegenwart in Kassel


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Resonanzräume in der Neuen Galerie: Jubiläumsausstellung mit documenta-Kunst und Neuerwerbungen
Mit Resonanzräume feiert die Neue Galerie Kassel ihr 50-jähriges Bestehen und öffnet den Blick auf zentrale Neuerwerbungen der vergangenen Jahre. Die Ausstellung verbindet großformatige Installationen, Filme und Objekte zu einem vielschichtigen Kunsterlebnis, in dem sich kollektive Erinnerung, persönliche Erfahrung und Kunstgeschichte begegnen.
Ein Museum, das Geschichte und Gegenwart miteinander verschränkt
Die Neue Galerie gehört zu den prägenden Orten für moderne und zeitgenössische Kunst in Kassel. Seit 1976 zeigt sie Werke aus staatlichen und städtischen Sammlungen und ist eng mit der documenta verbunden. In der Sammlung treffen Gemälde, Skulpturen und neue Medien aufeinander; dazu kommen bedeutende documenta-Arbeiten, die die Entwicklung der Gegenwartskunst sichtbar machen.
Werke, die Erinnern nicht illustrieren, sondern befragen
Im Zentrum der Schau stehen Arbeiten, die Geschichte nicht als lineare Erzählung präsentieren, sondern als vielschichtiges Gefüge aus Spuren, Bildern und Deutungen. Pinar Ögrenci thematisiert in Aşît kollaboratives Erinnern, Jürgen O. Olbrich sammelt weggeworfene Fotografien, Michal Heiman hinterfragt psychologische Teststrukturen, und Ute Lindner reflektiert Zeit und Bildtraditionen in ihren Belichtungszeiten.
Raumwirkung, Materialität und ästhetische Erfahrung
Die Ausstellung entfaltet ihre Wirkung über Präsenz und Verdichtung. Installationen, Filmsequenzen und Objektkonstellationen schaffen eine Atmosphäre, in der Sehen und Nachdenken ineinandergreifen. Gerade die großformatigen Formate lassen die Architektur der Neuen Galerie als Resonanzraum erscheinen: Licht, Fläche, Material und Distanz formen eine intensive Werkbetrachtung.
Vermittlung für Kinder, Erwachsene und Kunstinteressierte
Zur Ausstellung gehören Führungen und Vermittlungsangebote, darunter Kinderführungen ab 7 Jahren sowie weitere Formate im Rahmen des Museumsprogramms. Wer Kunstpädagogik, documenta-Geschichte und zeitgenössische Positionen im Zusammenhang erleben möchte, findet hier ein besonders reiches Feld kultureller Bildung.
Praktische Hinweise für den Besuch
Die Neue Galerie liegt an der Schönen Aussicht 1 in Kassel und ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Das Museum ist rollstuhlgerecht zugänglich und verfügt über Fahrstuhl, barrierearme Toiletten und weitere Serviceangebote.
Fazit
Resonanzräume ist eine Ausstellung für alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern als lebendigen Denkraum erleben wollen. Wer documenta-Kunst, Installationen und die großen Fragen der Erinnerung in einer starken musealen Präsentation entdecken möchte, sollte diese Schau in der Neuen Galerie unbedingt live besuchen.
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