WHERE SHOULD WE GO AFTER THE LAST RUPTURE? Heimat als bewegliche Kunstlandschaft


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Heimat als bewegliche Landschaft: WHERE SHOULD WE GO AFTER THE LAST RUPTURE?
In der Karlskirche Kassel begegnen sich vom 31. Oktober bis 14. November 2026 die künstlerischen Positionen von Aliaa Abou Khaddour, Iman Hasbani und Reem Yassouf. Ihre Ausstellung verbindet Installation, Live-Performance und experimentelles Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien. Im Zentrum steht die offene, eindringliche Frage: Was bedeutet Heimat?
Wenn Heimat nicht festgeschrieben ist
Die drei Künstlerinnen begreifen Heimat nicht als unveränderlichen Ort, sondern als Erfahrung, die sich durch Erinnerung, Wandel und Zugehörigkeit immer wieder neu formt. Dadurch öffnet die Ausstellung einen Reflexionsraum für Identität, Anwesenheit und Abwesenheit. Persönliche Erfahrungen verbinden sich mit gesellschaftlichen Fragen und machen die Werkbetrachtung zu einer ästhetischen Erfahrung über Grenzen hinweg.
Installation, Performance und Material im Dialog
Die Ausstellung führt unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen zusammen. Installationen strukturieren den Kirchenraum, Live-Performance bringt Zeitlichkeit und Körperlichkeit in die Ausstellungssituation, während experimentelle Materialien neue Beziehungen zwischen Form, Oberfläche und Raum entstehen lassen. Die Werke wirken nicht isoliert, sondern treten in einen spannungsvollen Dialog mit der Architektur.
Die Karlskirche als sinnliche Ausstellungsatmosphäre
Die historische Karlskirche bildet den atmosphärischen Rahmen für dieses Kunsterlebnis. Das schlichte Innere der ehemaligen Hugenottenkirche lässt Raum für Licht, Klang, Bewegung und konzentrierte Wahrnehmung. Der Kirchenraum wird zur sinnlichen Landschaft, in der sich künstlerische Spuren, Erinnerungen und gegenwärtige Erfahrungen überlagern.
Die Karlskirche wurde zwischen 1698 und 1710 nach Plänen des französischen Architekten und Hofbaumeisters Paul du Ry errichtet. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte der Wiederaufbau bis 1957 in vereinfachter Form. Ihre Geschichte als Ort von Migration, Glauben, Verlust und Wiederaufbau verleiht der Ausstellung zusätzliche kunsthistorische Resonanz.
Führungen und konzentrierte Begegnungen
Führungen finden am Dienstag, 3. November, Freitag, 6. November, Mittwoch, 11. November, und Freitag, 13. November 2026, jeweils von 17:30 bis 18:00 Uhr statt. Die Ausstellung ist täglich von 16:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Besucherinnen und Besucher erleben die Werke dabei in einer ruhigen Ausstellungsatmosphäre und erhalten Gelegenheit, die künstlerischen Fragen im unmittelbaren Austausch zu vertiefen.
Fazit: Eine Ausstellung über Verbindung und Veränderung
WHERE SHOULD WE GO AFTER THE LAST RUPTURE? erwartet Kunstinteressierte als vielschichtige Begegnung mit Installation, Performance und experimenteller Materialkunst. Die Ausstellung lädt dazu ein, Heimat neu zu denken: als bewegliche Erfahrung, als Erinnerung und als Beziehung zu Orten und Menschen. Wer Kunst als kulturelle Bildung, Werkbetrachtung und persönliche Bereicherung erlebt, sollte dieses besondere Kunsterlebnis in der Karlskirche Kassel unbedingt live entdecken.
Offizielle Kanäle von Karlskirche Kassel:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
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- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.karlkultur.de










