Revolution ist machbar, Herr Nachbar! entfacht im Schauspielhaus Kassel den Geist von 1968


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Ein Abend über Aufbruch, Mythos und die Revolte der Erinnerung
Mit Revolution ist machbar, Herr Nachbar! (UA) Sneak In bringt das Staatstheater Kassel einen Abend auf die Bühne, der die 68er nicht museal ablegt, sondern als vibrierenden Möglichkeitsraum neu befragt. Rainald Grebe verdichtet die Spur von Kassel über die Getty-Zwillinge bis zum Geist eines ganzen Jahrzehnts zu einem Bühnenerlebnis zwischen Musik, Recherche und szenischer Fantasie. Die Vorstellung ist für den 02.06.2026 um 19:00 Uhr im Schauspielhaus am Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel angekündigt. ([cdn.staatstheater-kassel.de](https://cdn.staatstheater-kassel.de/10_Lepo_Jun_526f0fce98.pdf))
Wenn die 68er wieder atmen
Grebe setzt nicht auf nostalgische Verklärung, sondern auf die Reibung zwischen damaliger Aufbruchsstimmung und heutiger Distanz. Der Abend über 1968 und die Getty-Zwillinge ist als Mischform aus Schauspiel, Musik und erzählerischer Rückschau angelegt. Im Mittelpunkt stehen Gisela Getty und Jutta Winkelmann, deren Flucht aus Kassel, ihre Reise nach Rom, die Begegnung mit dem Getty-Universum und die spätere Suche nach dem eigenen Platz in der Geschichte ein starkes szenisches Material bilden. Das Staatstheater Kassel beschreibt die Produktion als Abend über 1968 und die Getty-Zwillinge von und mit Rainald Grebe. ([cdn.staatstheater-kassel.de](https://cdn.staatstheater-kassel.de/10_Lepo_Jun_526f0fce98.pdf))
Musik, Objekte und die Lust am theatralen Bild
Besonders reizvoll wirkt die angekündigte Verbindung aus Rockpopsongs, Liveband und Objektarbeit. Die Produktion arbeitet mit Leichenpuppen, Knochenhaus und knochigen Gitarrenbildern; daraus entsteht ein eigenwilliges Theater der Verwandlung, in dem Sound und Szene ineinandergreifen. Rainald Grebe ist dafür eine passgenaue Figur, weil er seit Jahren zwischen Theater, Literatur, Musik und Puppenspiel pendelt und seine Stücke oft als musikalisch-anarchische Mischformen entwickelt. ([rainald-grebe.de](https://rainald-grebe.de/?utm_source=openai))
Kassel als Resonanzraum
Der Abend gewinnt zusätzliches Profil durch seinen lokalen Bezug: Kassel wird nicht bloß erwähnt, sondern als biografischer und historischer Ort des Aufbruchs aufgerufen. Genau hier liegt die Stärke dieser Inszenierungsidee: Sie verbindet Stadtgeschichte, Popkultur und Zeitgeschichte zu einer Theateratmosphäre, die das Publikum nicht belehrt, sondern hineinzieht. Das Staatstheater Kassel verortet die Produktion im Schauspielhaus, einem festen Kern des Hauses am Friedrichsplatz. ([kassel.de](https://www.kassel.de/buerger/kunst_und_kultur/musik/theater-und-tanz/staatstheater-kassel.php?utm_source=openai))
Stimme und Autorität des Abends
Rainald Grebe bringt als Künstler einen eigenen Ton mit, der Kabarett, Lied, Performance und Theater verbindet. Auf seiner offiziellen Seite beschreibt er sich als Musiker und Theatermacher mit zahlreichen Bühnenarbeiten; die Produktionsseite nennt ihn zudem als Urheber und Mitwirkenden des Abends. Für die Vorberichterstattung spricht auch eine Pressestimme aus der Staatstheater-Dokumentation: Die Deutsche Bühne lobt eine durchdachte Montage aus Performance, Bühnenbild, Schauspiel und Soundeffekten sowie ein intensiv spielendes Ensemble. ([rainald-grebe.de](https://rainald-grebe.de/))
Fazit: Wer Theater sucht, das Erinnerung nicht verwaltet, sondern elektrisiert, findet hier einen Abend mit Wucht, Witz und historischem Nachhall. Revolution ist machbar, Herr Nachbar! (UA) Sneak In verspricht einen klugen, musikalischen Blick auf Aufbruch und Ernüchterung - live im Schauspielhaus Kassel. ([cdn.staatstheater-kassel.de](https://cdn.staatstheater-kassel.de/10_Lepo_Jun_526f0fce98.pdf))
Offizielle Kanäle von Rainald Grebe:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: https://www.facebook.com
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://rainald-grebe.de/





