Monika Littau

Monika Littau

Quelle: Wikipedia

Monika Littau – eine präzise, poetische und kulturell engagierte Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur

Monika Littau: Literatur mit Sinn für Sprache, Gesellschaft und Lebenswirklichkeit

Monika Littau, geboren am 8. Juni 1955 in Dorsten, zählt zu den profilierten deutschen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Ihr Werk bewegt sich zwischen Lyrik, Kurzprosa, Roman, Kinderbuch, Theater, Hörspiel und Sachbuch und zeigt eine bemerkenswerte stilistische Spannweite. Seit 2007 arbeitet sie als freie Autorin und lebt im Rheinland sowie im Ruhrgebiet. Ihre literarische Biografie verbindet künstlerische Produktion mit kultureller Vermittlung und langjährigem Engagement für die Literaturszene in Nordrhein-Westfalen. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Littau))

Biografie: Von Dorsten in die literarische Öffentlichkeit

Nach dem Abitur am Gymnasium St. Ursula Dorsten studierte Monika Littau Germanistik, Geographie und Musikwissenschaft. Diese akademische Breite prägt bis heute ihren Blick auf Sprache, Wahrnehmung und kulturelle Zusammenhänge. In den 1980er-Jahren hielt sie sich studienhalber in Sri Lanka und Südafrika auf, was ihre Perspektive auf Welt, Gesellschaft und literarische Formen zusätzlich erweiterte. 2017 war sie zudem Kurzzeit-Poetikdozentin an der Ocean University of China in Qingdao. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Littau))

Vor ihrer Arbeit als freie Autorin war Littau mehr als 20 Jahre in Forschung, Bildung und Literaturförderung tätig, zuletzt im Kulturministerium NRW. Diese berufliche Laufbahn erklärt den präzisen, reflektierten Ton vieler ihrer Texte ebenso wie ihren ausgeprägten Sinn für kulturelle Infrastruktur. Sie ist seit 1982 Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di und war in der Verbandsarbeit mehrere Jahre aktiv, unter anderem im Landesvorstand. Von 2011 bis 2025 stand sie außerdem an der Spitze der Gesellschaft für Literatur in NRW e.V. ([monika-littau.de](https://www.monika-littau.de/files/Biografie_MonikaLittau.pdf))

Literarische Handschrift: Zwischen Lyrik, Prosa und erzählerischer Verdichtung

Monika Littau schreibt mit einer klaren, oft verdichteten Sprache, die genau beobachtet und zugleich poetisch öffnet. Ihre Texte kreisen um Natur und Vergänglichkeit, um Weiblichkeit, Mutter- und Tochtersein sowie um das körperlich-sinnliche Erleben der Welt. Die Literaturkommission Westfalen beschreibt ihr Werk als vielseitig und von einer „pulsierend neugierigen“ Autorin getragen, die ihre Themen mit hoher formaler Beweglichkeit entwickelt. Gerade diese Mischung aus genauer Beobachtung und literarischer Offenheit verleiht ihrer Prosa und Lyrik besondere Präsenz. ([monika-littau.de](https://www.monika-littau.de/publikationen.html))

In den vorliegenden Pressestimmen wird deutlich, dass Littau ihre Stoffe nicht nur behandelt, sondern literarisch formt und vertieft. Für ihre Arbeit an Lyrik und Prosa wurde etwa hervorgehoben, wie sie mit dem Mond als Zeitmesser Beziehungsphasen und emotionale Bewegungen strukturiert. Andere Stimmen betonen die Recherchetiefe, die spielerische Sprachgestaltung und die literarische Präzision ihrer Texte. Das zeigt eine Autorin, deren Schreiben nicht auf Wirkung schielt, sondern auf Genauigkeit, Atmosphäre und gedankliche Tiefe. ([monika-littau.de](https://www.monika-littau.de/publ_pressezitate.html))

Karriere und Engagement: Postpoetry.NRW und Literaturförderung

Ein wichtiger Teil von Littaus künstlerischer Biografie ist die literaturvermittelnde Arbeit. Sie konzipierte und leitete das Projekt postpoetry.NRW, einen Landeswettbewerb, den sie über Jahre betreute und der Lyrik in den öffentlichen Raum und in Bildungszusammenhänge brachte. Dieses Engagement verbindet literarische Qualität mit kultureller Teilhabe und zeigt, dass ihre Arbeit weit über das eigene Schreiben hinausreicht. Monika Littau steht damit für eine Autorinnenrolle, die Produktion, Vermittlung und kulturpolitische Verantwortung zusammenführt. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Littau))

Auch in Lesungen, Workshops und Schreibförderung ist diese Haltung sichtbar. Auf ihrer Projektseite beschreibt sie Angebote für Schulen, Kindergärten und Elternfortbildung, darunter Themen wie Lyrik, Sinti und Roma, Geschichten alter Menschen, Magersucht und Alphabetta in Alphabettanien. Der Fokus liegt stets auf Leseförderung, sprachlicher Neugier und eigenständigem Erzählen. Littau arbeitet damit nicht nur als Schriftstellerin, sondern als kulturpädagogische Vermittlerin mit einem klaren Verständnis für die Wirkung von Sprache. ([monika-littau.de](https://www.monika-littau.de/projekte.html))

Wichtige Bücher und Werke: Lyrik, Prosa, Kinderliteratur und Hörspiel

Zu den bekannten Titeln von Monika Littau zählen unter anderem Ich bin bunt (2013), über malungen (2016), Weltreise Sri Lanka. Freiheit für Amila (2017), Manchmal oben Licht (2021) und das Lesebuch von 2022. Hinzu kommen Projekte wie das Live-Hörspiel Nicht APO und nicht Mafia. Die Buchela sagt aus, das 2017 uraufgeführt wurde. Diese Titel zeigen die Spannweite ihres Schaffens: vom literarischen Kinderbuch über poetische Kurzformen bis hin zu dokumentarisch geprägten Texten. ([monika-littau.de](https://www.monika-littau.de/publikationen.html))

Besonders eindrücklich ist die thematische Tiefe von Manchmal oben Licht, in dem Monika Littau in verknappter, lyrischer Prosa von Alter, Demenz und Tod erzählt. Der Text arbeitet mit Bruchstücken, Erinnerungsverschiebungen und dem existenziellen Wunsch nach Heimat. Auch über malungen zeigt ihr Interesse an Bild, Wahrnehmung und Überlagerung: Gedichte zu Gemälden und Skulpturen entfalten dort ein poetisches Gespräch zwischen Sehen und Schreiben. Das ist Literatur, die genau hinsieht und aus Beobachtung Form gewinnt. ([monika-littau.de](https://www.monika-littau.de/publikationen.html))

Auszeichnungen und Anerkennung: Literatur mit Substanz

Monika Littau wurde über die Jahre mit mehreren Stipendien, Förderungen und Preisen ausgezeichnet. Dazu zählen der Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen 1988, ein Arbeitsstipendium des Landes NRW 1999, Aufenthaltsstipendien in Rhodos, ein Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW sowie ein Stipendium der Kunststiftung NRW. Hinzu kommen der Bonner Literaturpreis 2021 und weitere Anerkennungen für ihre politische Lyrik. Diese Auszeichnungen belegen die nachhaltige Wertschätzung ihres literarischen Arbeitens. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Littau))

Die Rezeption ihres Werks zeigt zudem, dass Littau nicht auf ein einzelnes Genre festgelegt ist. Ihre Texte werden als präzise, recherchestark, poetisch und zugleich gesellschaftlich aufmerksam beschrieben. Gerade diese Kombination aus literarischer Formkunst und thematischer Relevanz stärkt ihre Autorität innerhalb der Gegenwartsliteratur. Monika Littau steht für eine Schreibhaltung, die nicht laut auftreten muss, um dauerhaft zu wirken. ([monika-littau.de](https://www.monika-littau.de/publ_pressezitate.html))

Aktuelle Projekte und Veröffentlichungen: Literatur im Hier und Jetzt

Auch in den jüngsten Jahren bleibt Monika Littau präsent. Auf ihrer Website und in aktuellen Einträgen finden sich Veröffentlichungen und Projekte wie das 2025 angekündigte beziehungsweise erschienene Buch Bonner Bogen – Literarisches von A wie Beethoven bis Z wie Westerwelle, das sie gemeinsam mit Harald Gesterkamp herausgegeben hat. Bereits 2022 erschien das Lesebuch, das ihr Werk bündelt und durch ein Nachwort von Marion Gay ergänzt wird. 2021 veröffentlichte sie Manchmal oben Licht, ein Text, der ihre poetische Verdichtung besonders klar zeigt. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Littau?utm_source=openai))

Parallel dazu setzt Littau ihre Arbeit als Moderatorin, Leserin und Literaturvermittlerin fort. Die Kombination aus Veröffentlichungen, literarischer Bildungsarbeit und kulturpolitischem Engagement zeigt eine Autorin, deren Gegenwart nicht abgeschlossen ist, sondern produktiv weiterarbeitet. Ihre Karriere beweist, dass literarische Relevanz auch durch Kontinuität, institutionelles Denken und öffentliche Präsenz entsteht. Monika Littau bleibt damit eine Stimme, die im Literaturbetrieb gleichermaßen verankert und eigenständig wirkt. ([monika-littau.de](https://www.monika-littau.de/files/Biografie_MonikaLittau.pdf))

Kultureller Einfluss: Literatur als Vermittlung und Verantwortung

Der kulturelle Einfluss Monika Littaus liegt nicht nur in ihren Büchern, sondern ebenso in ihrer Rolle als Netzwerkerin, Initiatorin und Vermittlerin. Mit postpoetry.NRW hat sie ein Format mitgeprägt, das Poesie in neue Öffentlichkeiten bringt und literarische Wahrnehmung erweitert. Als Vorsitzende der Gesellschaft für Literatur in NRW war sie zudem über viele Jahre eine prägende Figur der regionalen Literaturlandschaft. Dadurch wird ihr Wirken zu einem Beispiel dafür, wie Autorinnenschaft, Kulturarbeit und Institutionenwissen ineinandergreifen können. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Littau))

Ihr Werk zeigt außerdem, wie Gegenwartsliteratur gesellschaftliche Themen wie Alter, Erinnerung, Bildung, Weiblichkeit und soziale Wirklichkeit literarisch reflektieren kann. Monika Littau schreibt nicht dekorativ, sondern mit Sinn für Verantwortung, Struktur und sprachliche Genauigkeit. Gerade deshalb hat ihr Œuvre einen bleibenden Wert für Leserinnen und Leser, die anspruchsvolle, inhaltlich wache und formal sorgfältige Literatur suchen. Wer ihre Texte liest, begegnet einer Autorin, die Kunst und Öffentlichkeit auf überzeugende Weise verbindet. ([monika-littau.de](https://www.monika-littau.de/publikationen.html))

Fazit: Eine Autorin mit leiser Autorität und großer literarischer Präsenz

Monika Littau ist spannend, weil sie Schreiben, Vermittlung und kulturpolitisches Engagement zu einer glaubwürdigen literarischen Haltung verbindet. Ihre Texte sind aufmerksam, poetisch und thematisch reich, ihre Biografie steht für Kontinuität und kulturelle Verantwortung. Wer deutsche Gegenwartsliteratur jenseits lauter Effekte verstehen will, findet hier eine Autorin mit Substanz, Stil und Profil. Ihre Lesungen und Buchpräsentationen lohnen sich, weil dort Sprache nicht nur gelesen, sondern als lebendige Kunstform erfahrbar wird. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Littau))

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