WHERE SHOULD WE GO AFTER THE LAST RUPTURE? in der Karlskirche Kassel


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Heimat in Bewegung: Eine sinnliche Ausstellung in der Karlskirche Kassel
Die Ausstellung WHERE SHOULD WE GO AFTER THE LAST RUPTURE? bringt die Künstlerinnen Aliaa Abou Khaddour, Iman Hasbani und Reem Yassouf in einem intensiven künstlerischen Austausch zusammen. Installation, Live-Performance und experimentelle Materialarbeit verbinden sich zu einer vielschichtigen Untersuchung der Frage, was Heimat bedeutet.
Ein Kirchenraum wird zur künstlerischen Landschaft
In der Karlskirche Kassel begegnen sich zeitgenössische Kunst und historischer Sakralraum. Unterschiedliche Materialien, räumliche Setzungen und performative Elemente erzeugen eine Ausstellungsatmosphäre, in der Körper, Zeit, Bewegung, Erinnerung und Geschichte miteinander in Beziehung treten. Der Kirchenraum wird dabei nicht zur bloßen Kulisse, sondern zu einem aktiven Bestandteil der Werkbetrachtung.
Heimat als offene Erfahrung
Die drei Künstlerinnen verstehen Heimat nicht als feststehenden Ort. Sie erscheint vielmehr als wandelbare Erfahrung, geprägt von Erinnerungen, Veränderungen und dem Gefühl von Zugehörigkeit. Die Ausstellung lenkt den Blick auf Identität, Anwesenheit und Abwesenheit sowie auf die Verbindungen zwischen Menschen und Orten.
Installation, Performance und Materialität
Die künstlerischen Arbeiten bewegen sich zwischen Installation, Live-Performance und experimenteller Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien. Körper und Raum, Spuren und Oberflächen, Bewegung und Erzählung bilden ein offenes Gefüge. Für die Besucherinnen und Besucher entsteht ein Erfahrungsraum, der nicht nur betrachtet, sondern mit allen Sinnen wahrgenommen werden will.
Kunsthistorische Perspektiven und kulturelle Bildung
Die Ausstellung erweitert klassische Kategorien wie Malerei und Skulptur um prozessuale, performative und raumbezogene Ausdrucksformen. Ihre Kuratierung eröffnet eine kulturelle Bildung, die persönliche Wahrnehmung mit gesellschaftlichen Fragen verbindet. Die ästhetische Erfahrung wird zum Ausgangspunkt für Reflexion über Migration, Zugehörigkeit, Erinnerung und die fragile Konstruktion von Identität.
Führungen und besondere Termine
Die Ausstellung ist vom 31. Oktober bis zum 14. November 2026 täglich von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Öffentliche Führungen finden am 3., 6., 11. und 13. November jeweils von 17:30 bis 18 Uhr statt. Eine Finissage mit Live-Performance und Artist Talk ist für den 15. November 2026 angekündigt.
Fazit: Zeitgenössische Kunst als unmittelbares Kunsterlebnis
WHERE SHOULD WE GO AFTER THE LAST RUPTURE? erwartet das Publikum mit einer eindringlichen Verbindung aus Installation, Performance und Materialexperiment. Die Ausstellung schafft einen Raum für konzentrierte Werkbetrachtung, persönliche Erinnerung und gesellschaftlichen Austausch. Wer zeitgenössische Kunst als sinnliche und erkenntnisreiche ästhetische Erfahrung erleben möchte, sollte dieses besondere Kunsterlebnis in der Karlskirche Kassel live entdecken.
Offizielle Kanäle von Aliaa Abou Khaddour, Iman Hasbani und Reem Yassouf:
- Instagram: https://www.instagram.com/aliaa_aboukhaddour
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.reemyassouf.com
- Website: https://www.imanhasbani.de










